#myfallessentials | bluesand cardigan

Bis zu meinem Rib Wise Tank Top habe ich außer Accessoires für mich ausschließlich für den Mops gestrickt. Ich hatte schlichtweg erwartet, dass ein Kleidungsstück für mich viel zu zeitaufwendig sei.Das Sommerstrickshirt war ein softer Einstieg (weil ohne Ärmel) und tat auch eigentlich gar nicht weh. Nach diesem ersten Erfolgserlebnis war ich dann jedoch angefixtstrickt und mein nächstes Projekt sollte eine Jacke für mich werden. Nach langer und intensiver Recherche habe ich mich dann gleich für einen halben Strickmantel entschieden.

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Fast genau ein Jahr ist es her, da habe ich bei instagram (@fantantisch) nach dem richtigen Design für meinen BlueSand Cardigan von La Maison Rililie gesucht. Am Ende das Rennen gemacht hat Version 2, weil sie gleichermaßen bei den instamädels wie auch beim Lieblingsmann ankam.

 

Verstrickt habe ich die cotton merino von drops in natur (Farbe 1) und beige (Farbe 3). Ein wundebares Garn, das sich nicht nur gut verstricken sondern auch bei 40 Grad in der Waschmaschine waschen lässt. So ist es schon häufig für den Mops zum Einsatz gekommen und jetzt auch zum ersten Mal für mich. Trotz häufiger Wäschen neigt es weder zum Verfilzen noch zur Knötchenbildung und die Farben sind durch die Mischung von Baumwolle und Wolle leicht meliert, das mag ich sehr.

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Die (englische) Anleitung von La Maison Rililie ist grandios. Der Cardigan wird nahtlos von oben nach unten gestrickt und kommt in zwei Varianten daher. Als einfache Raglanversion und als „combination yoke“, der eher eine Sattelschulter ergibt und für den ich mich entschieden habe. Zusätzlich gibt es die relevanten Bereiche sowohl als Textanleitung als auch in Tabellenform. Ich habe bei einem Strickstück selten mehr gelernt: Icord-Anschlag, Attached Icord-Bindoff, german short rows, verschiedenste Zunahmen… Alles gut bebildert erklärt  und verständlich. Außerdem bietet der Cardigan einige Designelemente, die ihn wirklich zu etwas besonderem machen. Besonders mag ich die Taschen, die innen mit einem Ringelmuster gefüttert und so konstruiert sind, dass sie immer leicht aufstehen. Und den Vokuhila-Saum, der ja gerade ohnehin so gerngesehen ist.

 

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Fertig geworden ist mein bluesand cardigan dann pünktlich zu unserer Chinareise im April. (Ok, ich gebe zu, dass ich die gesamte Fahrt zum Frankfurter Flughafen mit Fäden vernähen verbracht habe.) Dort und seither ist mir der Cardigan ein treuer Begleiter, der sich perfekt in meine Garderobe einfügt und alle meine Wünsche erfüllt. Gute Planung zahlt sich eben doch aus, vor allem bei einem Strickprojekt, das eben nicht in einer Stunde mit der Overlock zusammengetackert ist.

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Um den Cardigan genau meinen Bedürfnissen anzupassen habe ich einige Änderungen vorgenommen. Da wäre zunächst die Farbwahl, bei der ich mich statt Streifen für ein Color Blocking entschieden habe. Wichtigste Passformänderung war, dass ich die Ärmel eine Größe weiter gestrickt habe. Ich hatte an mehreren Stellen von zu engen Ärmeln bei La Maison Rililie gelesen und war entsprechend sensibilisiert. Da man nahtlose Strickstücke ja hervorragend anprobieren kann, brachte eine kurze Anprobe die schnelle Gewissheit, der eine Ärmel wurde wieder aufgetrennt und mit der Maschenzahl für Größe M (statt S) gestrickt.

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Alle weiteren Änderungen waren rein gestalterischer Natur, die Passform ist ansonsten nämlich perfekt. Die Ärmelbündchen habe ich länger gemacht und direkt mit dem Farbwechsel von natur auf beige begonnen. Außerdem habe ich hier ein Halbpatent als Muster gestrickt. Die Zahl der verkürzten Reihen am Saum habe ich reduziert, sodass mein Saum etwas weniger schräg verläuft als im Original. Und beim Kragen habe ich komplett auf verkürzte Reihen verzichtet. Thats it.

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Die restlichen drei Monate bis zum ersten Auftritt des Cardigans hier im Blog sind verstrichen, weil es einfach keine Fotos gab, die diesem JahrhundertJahresprojekt würdig waren. Doch im Nordseeurlaub trafen der Cardigan, der Strand, ein wunderschöner Sonnenuntergang und ein fotowilliger Mann aufeinander und so bekommst du ihn heute doch endlich zu sehen, meinen ersten Cardigan. Genau das Richtige für den ersten Me Made Mittwoch nach der Sommerpause.

Und nun? Nun hat mich das #selfishknitfieber endgültig gepackt und der nächste Cardigan ist schon fast fertig. Ein Flaum von amirisu in wunderbar weicher Alpaka. Mehr dazu dann… in etwa einem Jahr!

Liebe Grüße, Lena

pattern BlueSand Cardigan | La Maison Rililie

yarn drops cotton merino | lanade (gerade im Sale!)

linked with memademittwoch | auf den nadeln

#myfallessentials | Herbstjacken-Sewalong – Teil 1

Eigentlich… Mal wieder. Eigentlich war mir sofort klar „Dafür hast du keine Zeit!“, als ich Elkes Jacken-Sewalong-Aufruf las. Eigentlich ist der Zeitplan für mich als Vollzeit berufstätige Mutter atemberaubend knapp. Und eigentlich bin ich auch gar nicht der Typ für Sew-Alongs.

Andererseits ist Elke so eine Liebe! Und es macht so viel Spaß mit ihr und den anderen tollen Mädels gemeinsam etwas zu erschaffen. Andererseits steht zufällig ein Nähwochenende mit der besten Freundin ins Haus. Vor allem aber BRAUCHE ich eine neue Herbstjacke. Dringend! Denn die 3-in-1-Outdoorjacke, die ich schon in meinem ersten #myspringessential-Post des Kleiderschranks verwiesen habe, hat sich im darauffolgenden Herbst klammheimlich dorthin zurück geschlichen. Einfach weil es im Herbst eine wasserfeste und wärmende Jacke braucht. Und sich bislang kein passender Ersatz gefunden hat, der meinen Ansprüchen hinsichtlich Qualität, Design und Ethik genügt hätte. Also muss ich doch einfach mit dabei sein, oder!?

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In der ersten Runde fragt Elke heute:

Welcher Schnitt, welcher Stoff, was inspiriert dich?

Beim Schnitt bin ich mir schon ganz ziemlich sicher. Ich möchte einen Parka, Länge bis zum Oberschenkel, hinten länger als vorn, mit Kapuze und Taschen zum Einmummeln.
Den Parka Polly aus der La Maison Victor 5/2015 hatte ich sofort auf meine imaginäre To-Sew-Liste gesetzt. Die Schnittführung ist ausgefallen, trotzdem ist die Jacke schlicht genug, um mich ins Büro oder in die Stadt zu begleiten. Mit den lmv-Schnitten habe ich ausschließlich gute Erfahrungen gemacht und das Internet bietet tolle Nähbeispiele (beispielsweise hier oder hier). Einige Änderungen werde ich trotzdem vornehmen. Erstens braucht der Parka definitiv ein Futter, zweitens muss ich einige Zentimeter Länge und etwas Weite zugeben, weil es doch eher eine Jacke ist und ich im Herbst definitiv in jeder Situation warme Nieren brauche. Aber das bin ich ja nicht anders von mir gewöhnt…

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Beim Stoff bin ich noch ziemlich planlos. Ich bin ein großer Naturfaserliebhaber, trotzdem soll so eine Herbstjacke natürlich wasser- und winddicht sein. Daher hat es mir der Oilskin in gold von Merchant and Mills angetan. Der Preis ist natürlich nicht ganz ohne, aber sicherlich für eine klassische Herbstjacke gerechtfertigt. Was allerdings ein echtes Problem werden könnte, ist die lange Lieferzeit von 5 bis 10 Tagen. Auf diese Weise wäre mein Stoff wohl erst nach dem Nähwochenende hier und ich müsste mich ordentlich ranhalten, um bis zum Finale fertig zu werden. Aber schau dir nur diesen tollen Parka aus dem Oilskin an! Ein Traum, oder?

Alternativ habe ich einige wetterfeste Stoffe bei Aktivstoffe entdeckt, die ganz aus Baumwolle sind (wie dieser hier in Koralle) oder zumindest einen hohen Baumwollanteil haben (wie dieser hier, erhältlich in koralle oder sand). Hier werde ich wohl mal Stoffproben ordern.

Überhaupt: Nähe ich eine Jacke in Knallfarbe, die mir die trüben Herbsttage etwas bunter macht? Oder lieber eine klassisch zeitlose in camel, die ich nicht im nächsten Jahr schon leid bin?

Dann stecke ich mir jetzt einfach das Ziel, mich bis zum nächsten Mal für irgendwas entschieden zu haben. Damit wäre die größte Schwierigkeit für mich geschafft. Für gutgemeinte Ratschläge, Ideen, Kritik bin ich dir wie immer sehr dankbar!

Auf einen fantantischen Herbst,

Lena

 

#12lettersofhandmadefashion | s wie sommerstrickshirt

Aus irgendeinem Grund schaffen es meine Strickwerke noch seltener auf den Blog als Genähtes. Was definitiv nicht fair ist. Denn in ihnen steckt nicht nur mindestens dasselbe Herzblut wie in den genähten Teilen, sondern auch ein Vielfaches an Zeit.

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Da aber die liebe Fee von Fairylikes für diesen Monat das S für die #12lettersofhandmadefashion zog, das Wetter uns heute endlich mal Sonne satt geschenkt hat und ich zufällig mein schönes Stricktop getragen habe, habe ich den Lieblingsmann genötigt gebeten,  auf unserem abendlichen Spaziergang einige Fotos zu machen. Ehre wem Ehre gebührt.

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Das Top ist nach dem kostenlosen Strickmuster „Rib-Wise Tank“ von purlsoho entstanden. (Ich LIEBE die Strick- und Nähprojekte von purlsoho. Kaum ein neues Projekt, das ich von ihnen auf instagram entdecke, das ich nicht am liebsten SOFORT beginnen würde.) Als Garn habe ich die Rico Essentials Cotton DK in taupe und beige eingesetzt. Ein tolles Garn, schön zu stricken und mit einem ganz dezenten Glanz. Entstanden ist so ein luftiges Sommertop für jeden Tag, das sich zu allen Farben meines Kleiderschranks kombinieren lässt.

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Das auf den ersten Blick schlichte Top bekommt seine Form nicht wie gewohnt durch Zu- und Abnahmen, sondern durch Partien, die im Rippenmuster gestrickt werden. Vorder- und Rückenteil werden separat gestrickt und anschließend zusammen genäht. Prinzipiell ist das ja so gar nicht meins, aber wenn man den zweifarbigen Look erzielen will, kommt man da wohl nicht drumherum. Und das Zusammennähen ist mir tatsächlich sogar ganz gut gelungen, wie ich finde.

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Verändert habe ich entgegen der Anleitung nur zwei Dinge: Zunächst habe ich den vorderen Ausschnitt etwas verkleinert, indem ich mit den Abnahmen in der vorderen Mitte einfach einige Reihen später angefangen habe. Zweitens habe ich einen anderen Kantenabschluss gewählt. Anstelle des Attached I-Cord habe ich mich dafür entschieden, die Hals- und Armausschnitte mit festen Maschen zu umhäkeln. Dazu habe ich das helle und dunkle Garn zweifädig verarbeitet. Das war es auch schon, ansonsten ist die Anleitung sehr übersichtlich und durch die Fotos auch super verständlich. Absolut anfängertauglich würde ich sagen.

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Was ich hier tatsächlich zum allerersten Mal gemacht habe, war das Strickshirt hinterher zu blocken. Dazu habe ich das Shirt zunächst mehrfach in alle Richtungen in Form gezogen, um die Maschen gleichmäßiger zu bekommen. Anschließend habe ich das Shirt entsprechend den Fertigmaßen aus der Anleitung mit Stecknadeln auf eine alte Styroporplatte gesteckt, mit einer Sprühflasche nassgesprüht und wieder trocknen lassen. Damit ist es dann auch schon getan! Zehn Minuten vielleicht, mehr nicht. Das Ergebnis war eine echte Offenbarung für mich. Gerade das Rippenmuster kommt so gut raus durch das Blocken, fantantisch! Warum habe ich das nicht schon viel früher gemacht?

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Den Rock, den ich zu meinem Top kombiniert habe, habe ich dir hier schon gezeigt. Ein echter wardrobe staple und nicht mehr wegzudenken aus meinen #mysummeressentials. Mehr Sommerteile sind allerdings tatsächlich nicht entstanden dieses Jahr, so richtig Sommer war ja auch nicht. Dafür freue ich mich aber umso mehr auf das Nähen (und stricken) für den Herbst. Ich bin schon fleißig! Dazu aber ein andernmal…

Liebe Grüße, Lena

Strickmuster Rib-Wise Tank | purl soho

Garn Essentials Cotton DK | rico

Linked with #12lettersofhandmadefashion

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#mysummeressentials | annalisa

Dass ich ein großer Fan des stoffbüros bin dürfte hinlänglich bekannt sein. Catrin ist einfach die beste Stoffdealerin der Welt, ihre Stoffe haben eine tolle Qualität und die Beratung ist einzigartig. Als dann vor einigen Monaten ein nosh-Jersey in MEINER Farbe Koralle in den Shop einzog, war klar, dass ich ihn haben muss. Sulka heißt das Feder-Design und ist für mich sommerlich frisch und (zumindest in der Freizeit) auch gut für Damen tragbar.

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Auch beim Schnitt ließ ich mich von Catrin inspirieren. Schon vor eineinhalb Jahren beim Probenähen für Monika stellten wir fest, dass wir 1:1 dieselben Anpassungen vorgenommen hatten. Seither weiß ich, dass jedes Oberteil, das Catrin passt, auch mir passen wird. Daher war ich mutig genug für mein Stoffschätzchen einen von Catrin erprobten, aber für mich gänzlich neuen  Schnitt zu testen: Annalisa von schnittchen. Eigentlich mein A für die #12lettersofhandmadefashion im März. Hmja, hat zeitlich nicht GANZ geklappt…

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Annalisa ist ein Kombi-Ebook, das einen Schnitt für ein Fledermausshirt und einen A-Linien-Rock mit Gummibund und Passentaschen enthält. Nun trage ich im Büro fast ausschließlich Hosen. Aber da das gemusterte Shirt ohnehin ein reines Freizeitteil werden sollte und mein Schrank tatsächlich keinen einzigen Sommerrock mehr enthält, habe ich den passenden Rock gleich dazu genäht. Könnte ja sein, dass der Sommer doch noch mal hier vorbei schaut…

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Das Shirt habe ich lediglich um einen Zentimeter verlängert, was aufgrund meines langen Oberkörpers aber eine Standardanpassung darstellt. Außerdem musste ich das Rückenteil teilen, da der Stoff sonst nicht gereicht hätte. Die Passform finde ich hervorragend: etwas kürzer und kastiger, perfekt zum Rock wie auch zu hoch geschnittenen Hosen. Die leichten angeschnittenen Fledermausärmel, die aber so eng sind, dass man problemlos eine Strickjacke darüber tragen kann. Und nicht zuletzt der Ubootausschnitt, der mit einem leichten Stehkragen daher kommt. Genau meins!

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Der Rock ist mit seinem Gummibund und den leicht aufspringenden Taschen (ja, das soll so!) zugegebener Maßen kein Figurschmeichler. Für mich als Birnentyp schon drei Mal nicht. Aber er ist SO BEQUEM! Und durch den leichten Baumwollchambray bekommt er einen schönen, fließenden Fall. In der Freizeit trage ich ihn daher wirklich gerne. Denn man muss ja auch nicht immer gut aussehen, oder? Ach ja, den Rock habe ich um einige Zentimeter gekürzt, sonst auch hier alles nach Vorgabe.

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Dies war nun also mein erstes Nähprojekt nach einem schnittchen-Schnitt. Und was soll ich sagen!? Ich bin begeistert. Einfache Schnitte mit dem gewissen Etwas und einer guten Passform. Nahtzugaben sind bereits enthalten. Was will man mehr!? Zur Anleitung kann ich leider nichts sagen, weil ich doch tatsächlich mein Ebook in den Tiefen meines Rechners nicht wiedergefunden habe… Aber dieses „easy“-Projekt bekommt man mit etwas Näherfahrung auch so genäht.

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So, und jetzt bitte: SOMMER!

Fantantische Grüße, Lena

stoff sulja-jersey  | nosh  | über stoffbüro

schnitt annalisa  | schnittchen

linked with rums

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#myspringessentials | Fischebluse

Es war der 20. Mai, als ein neuer Motto-MeMadeMittwoch angekündigt wurde: „Animalprint“. Sofort war klar, dass damit endlich der Moment für meinen heißgeliebten Fischestoff von fashionfordesigners gekommen war, der nun schon seit einem Jahr traurig im Regal auf seine Bestimmung wartete. Nicht, dass ich den Stoff nicht vernähen wollte. Im Gegenteil. Ich hatte sogar schon zwei Schnitte extra für diesen Stoff abgepaust. Und doch konnte ich mich nie dazu überwinden, ihn anzuschneiden. Tunika? Oder Boyfriendhemd? Oder doch etwas ganz anderes? Ich war ratlos.

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Also fragte ich die wunderbaren Instagram-Mädels um Rat. Tunika oder Boyfriendhemd? Das Ergebnis einer lebhaften Debatte: 10:10 unentschieden. In der Diskussion mit den vielen tollen Mädels kristallisierte sich dann aber heraus, dass das Boyfriend-Hemd der Schnitt meiner Wahl werden würde. Und als die liebe Sandra erzählte, dass sie den burda-Schnitt schon mal genäht hatte, war die Entscheidung klar.

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Nähtechnisch habe ich mein bestes gegeben. Ich wollte eine Lieblingsbluse und ich bin mit meiner Arbeit tatsächlich auch nahezu restlos zufrieden. Französische Nähte, kontrastfarbene Belege, Perlmuttknöpfe. So kam es dann allerdings auch, dass die Bluse tatsächlich erst am Abend des Tiere-MeMadeMittwoch fertig wurde. Da war die Sonne allerdings schon fast untergegangen. Und weil meine Fische-Bluse bessere Bilder verdient hat, als wir an diesem Abend hätten machen können, bekommst du sie eben erst beim heutigen MeMadeMittwoch zu sehen.

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Meine Fischebluse ist jetzt somit genau sechs Tage alt. Und drei davon habe ich sie bislang getragen. Sie funktioniert mit Jeans und Chucks auf dem Spielplatz genauso wie mit Stoffhose im Büro. Ich kann also guten Gewissens behaupten, dass sie ein echtes #myspringessential geworden ist. Schon jetzt.

Fantantische Grüße

Lena

schnitt burdastyle 4/2013 | bluse 104

stoff fashionfordesigners | Rinconprint (auf Baumwolle)

linked with MeMadeMittwoch  | AfterWorkSewing

 

 

 

 

 

#ichbaumirmeinkleid | Kleider nähen – Tanya Whelan | Das Etuikleid.

Wer mich und meinen Blog kennt, weiß, dass ich kein Kleidermädchen bin. Jedenfalls nicht im Alltag. Zu besonderen Anlässen hingegen muss es für mich ein Kleid sein. Und da demnächst mein 30. Geburtstag ins Haus steht und wir am selben Tag auf der Hochzeit von lieben Freunden eingeladen sind, musste ich nicht lange nachdenken, als Catrin fragte, ob ich bei der #ichbaumirmeinkleid-Blogserie dabei sein möchte. Der bevorstehende Familienurlaub, diverse Geburtstage und die damit verbundene Zeitknappheit ließen mich kurz zögern. Aber wie konnte ich nein sagen? Noch dazu, weil mit Petra, Tessa, Sandra, Kathrin und Tamara fünf weitere wundervolle Frauen dabei sind, mit denen es unendlich viel Spaß gemacht hat Pläne zu schmieden und die Entstehung von insgesamt 11 Kleidern zu beobachten. Mädels ihr seid toll! Und eure Kleider sind allesamt fantantisch geworden.

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Als Catrin die verschiedenen Schnitte vorstellte, habe ich mich sofort für das Buch „Kleider nähen“ von Tanya Whelan entschieden. Sich einmal die Mühe eines gut sitzenden Grundschnittes zu machen und von da an ausschließlich perfekt sitzende Kleider und sogar Blusen und Röcke zu nähen klang für mich zu verlockend! Dass ich leidenschaftlich gern an Schnitten bastle und verändere dürfte hinlänglich bekannt sein und meine Vorliebe für Webstoffe besiegelte schlussendlich meine Wahl.

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Das Buch vom emf-Verlag wirbt mit dem Slogan „Das große Buch für mehr als 200 Kleider“ und beinhaltet verschiedene Grundschnitte für Oberteile (mit Abnähern, mit Prinzessnaht und mit Neckholder), einen Rockgrundschnitt (gerader Rock mit Schlitz) sowie verschiedene Ärmel, Krägen und Halsausschnitte. Darüber hinaus bietet es schematische Anleitungen, wie man unzählige weitere Ideen umsetzen kann. Abnäher verlegen, Raffungen, Mehrweite, Biesen, Falten ergänzen – alles wird erläutert. Eine kurze Einführung zur Stoffwahl sowie ein umfassender Abschnitt über die gängigsten Passformänderungen runden das aus meiner Sicht tolle Buch und fundierte Standardwerk ab.

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Anfangs war ich bezüglich meiner Zeitplanung noch verhalten optimistisch. Das Buch lag im Osternest, erste und schwierigste Übung war es dann, sich für eine der zahllosen Kleidervarianten zu entscheiden. Hier war ich am Ende ganz pragmatisch. Da der Großteil der Variationen auf dem Etuikleid aus Oberteil mit Abnähern und Pencilskirt basiert, habe ich mich zunächst für dieses Modell entschieden. In Kombination mit kleinem Kappärmel, denn Mitte Mai darf es dann ruhig mal endlich warm werden. Und natürlich mit Uboot-Ausschnitt, denn der geht bei mir immer. Der passende Stoff (ein camelfarbener Baumwoll-/Viskose-Twill mit Elasthananteil und leichtem Glanz) war auch bald gefunden, was mich noch enthusiastischer werden ließ.

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Hat man seinen Schnitt gewählt, beginnt man zunächst mit der Größe, die laut Maßtabelle dem Taillenumfang entspricht. Grund hierfür ist, dass die Abnäher von Oberteil und Rock auf diese Weise exakt aufeinander passen. Alle weiteren Anpassungen in Länge und Weite werden mit Hilfe des Kapitels über Änderungen und Anpassungen am Schnitt vorgenommen. Nachdem ich die für mich typischen ersten Änderungen konstruiert hatte (Oberteil kürzer, Brustabnäher tiefer, small bust, full bump), nähte ich ein erstes Probemodell und war schon sehr angetan. Mit einigen weiteren kleinen Änderungen habe ich mich dann an meinen Stoff gewagt. Das Kleid war letztendlich recht schnell zusammengenäht. Bis auf die Säume, die ich von Hand arbeiten wollte. Doch dann stand der Urlaub vor der Tür. Und ich hatte kein Kleid, keine Fotos, keinen Blogpost.

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Das Kleid kam dann eben mit nach China. Die Säume sind auf der Autofahrt zur Großen Mauer entstanden. Und für die Fotos nehme ich euch einfach mit nach Peking auf den Tian’anmen-Platz und in den Jingshan-Park, mit wunderbarem Blick auf die verbotene Stadt. Gar nicht schlecht, oder? Während ich euch diese Zeilen schreibe, sitze ich übrigens gerade 11 km über der Erde irgendwo über der Mongolei im Flieger nach Hause. Und so kann der Blogpost dann am Ende doch noch wie geplant morgen früh online gehen. Ich kann einfach nicht anders…

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Mit meinem Kleid bin ich wirklich sehr glücklich. Ich finde, dass es wirklich gut sitzt (besser, als es einige der Fotos vermuten lassen finde ich). Es ist dank des Elasthans bequem und ein zeitloser Klassiker, der sich hervorragend in meine Capsule Wardrobe einfügt und den ich zu den verschiedensten Gelegenheiten tragen kann. Ich hatte es im Urlaub beispielsweise auch schon mit Jeanshemd und Chucks an. Und der Stoff ist extrem dankbar. Die Bilder sind nach einem ganzen Tag Sightseeing einschließlich Kind im Tragetuch, Nudelsuppenessen, Metrofahren und kilometerlangem Fußmarsch entstanden. Und dafür schaut es doch echt noch sehr brauchbar aus, oder?

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Jetzt bleibt nur noch die Frage, was ich am Abend vor der Hochzeit mache. Das wäre ja sonst mein Zeitpunkt, um das Kleid zu nähen. Vielleicht eine passende Jacke!? Du wirst es erfahren…

Und damit endet unsere kleine Blogtour unter dem Motto #ichbaumirmeinkleid. Klick dich unbedingt auch mal zu den anderen Mädels rüber, falls du das noch nicht getan hast! Außerdem wird es kommende Woche bei Catrin und Petra auch noch mal einen kleinen Rückblick geben. Konnten wir dich inspirieren? Wie sieht DEIN perfektes Kleid aus? Ich bin gespannt.

Ganz liebe Grüße und Zàijiàn,

Lena

Buch  Tania Whelan  | Kleider nähen | emf-Verlag

Schnitt Oberteil mit Abnähern | gerader Rock | Kappärmel

Stoff Baumwoll-Viskose-Twill

Linked with Samstagssachen

#myspringessentials – die weiße bluse.

[An dieser Stelle überspringen wir einfach den Teil mit den Entschuldigungen, weshalb ich seit über einem Monat nicht gebloggt habe. Kind krank. Ich krank. Mann krank. Nähcamp. Ostern. Job. Familie. Das ganz normale Leben halt.]

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Schon vor einem Jahr, als es an die #myspringessentials ging, hatte ich den Willen, mir eine weiße Bluse zu nähen. Nein, DIE weiße Bluse. Denn eine weiße Bluse geht immer. Der größte Zeitaufwand ging für die Stoffwahl drauf. Ein Stoff, warmweiß, mit Stretchanteil, blickdicht, Naturfaser. Gefunden habe ich ihn letztendlich bei stoff und stil in Köln, vielleicht ist es dieser!?

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Nachdem ich meine Wollwalkbikerjacke so sehr liebe, habe ich mich erneut für einen Schnitt von wear lemonade entschieden: die Blouse Bianca. Eine schlichte, gerade geschnittene Bluse mit kurzem Arm, Brustabnähern und einem Kragen, die ihr das gewisse Etwas verleiht. Für mich hat sie eine französische Eleganz, geradlinig und trotzdem nicht langweilig. Mal wieder genau meins. Genäht in Größe 36 ist die einzige Änderung, dass ich die Ärmel etwas länger gemacht und mit einem Aufschlag versehen habe. Von der Idee, die Bluse mit langen Ärmeln und Manschetten zu arbeiten, bin ich schnell wieder abgekommen. Das wäre dann wohl doch zu bieder geworden.

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Genäht habe ich die Bluse schließlich beim nähcamp in Berlin, meinem ersten. Wer das Nähcamp nicht kennt, dem kann man es schwerlich erklären. Initiiert von der wunderbaren Elke und mitorganisiert von der lieben Catrin trafen sich 60 Frauen in einem stylishen Berliner Hotel, um zwei ganze Tage zusammen zu nähen, zu tratschen und jede Menge Spaß zu haben. Fast so wie eine LAN-Party, meinte mein Mann. Für mich vor allem die Möglichkeit, all diese großartigen Frauen, die man virtuell kennt, einmal persönlich zu treffen. Und ich wurde nicht enttäuscht! Sandra, Elke, Catrin, Petra, Tessa, Marina, Monika und all die anderen – es war großartig mit euch!

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Die weiße Bluse fügt sich hervorragend in meinen Kleiderschrank. Zum geliebten Wollmantel und zu Jeans passt sie gut für jeden Tag. Genauso lässt sie sich aber auch chic mit Statementkette, Rock und Strickjacke stylen. Ein echtes wardrobe-staple. Und damit leite ich sie ein: die zweite Runde #myspringessentials. Nun lebe ich tatsächlich schon seit einem Jahr mit meiner capsule wardrobe und ich habe es nicht einen Tag bereut. Wenn es die Zeit zulässt, werde ich am Wochenende meine Wintersachen raus- und die Frühlingssachen in den Schrank räumen. Und mal wieder einen umfangreichen Post zum Thema capsule wardrobe für euch schreiben. Schön, dass ich so viele damit begeistern konnte. Danke für all die tollen Kommentare, gerade auch zu diesem Thema! Wer sich solange noch mal in die alten Posts einlesen möchte, der findet hier alle meine Gedanken zu den #myessentials. Und hier gibt es wie jede Woche jede Menge tolle Näh-Inspirationen.

Beste Grüße, Lena

PS: Gestern ist die zweite Versteigerungsrunde von #nähbloggerfürflüchtlinge gestartet. Ein Herzensprojekt, bei dem ich leider dieses Mal aussetzen muss. Aber es gibt so viele wunderbare Dinge zu ersteigern, dass sich auf jeden Fall ein Blick lohnt. Schaut euch diese Puppe an! Und dieses Tuch! Oder diesen Handarbeitskorb! Fantantisch!

stoff baumwollsatin | stoff und stil

schnitt blouse bianca | wear lemonade

linked with memademittwoch | afterworksewing

 

#myspringessentials – Rückblick. Ausblick. Und ein Kleid.

Kannst du dich noch erinnern? Vor einem Jahr habe ich gemeinsam mit Elke und Sindy das Projekt #myspringessentials gestartet. Und dir meine Nähpläne für den Frühling 2015 gezeigt. Eines der geplanten Stücke war das Kleid Rianne, das ich bei Elke auf dem Blog entdeckt hatte und das meine erste Begegnung mit der Zeitschrift la maison victor war. Die ich heute so liebe und aus der ein Großteil meiner Projekte, meiner capsule wardrobe stammt. Heute, fast genau ein Jahr später, kann ich dir endlich das fertige Kleid zeigen. Gut Ding will eben Weile haben.

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Das Kleid Rianne ist aus der la maison victor, Heft 2 2015. Ein unkompliziertes Sweatkleid mit überschnittenen Ärmeln und Tunnelzug in der Taille. Dass ich Streifen wollte, unregelmäßig, in marine und ecru, das wusste ich schon vor einem Jahr. Der passende Stoff fand sich dann im September, bei einem Besuch in der alten Heimat. Ein Viskosesweat mit Elasthan, herrlich weich, fließend und mit einem dezenten Glanz, der ihn wertig erscheinen lässt. Sandra und ich haben ihn zufällig auf dem Stoffmarkt wiederentdeckt und Sandra hat letzte Woche ein bezauberndes Shirt daraus gezaubert.

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Das Nähen zog sich dann noch einmal in die Länge, der Winter kam und mit ihm das Bedürfnis nach Wärmendem. Aber nun, nachdem der nächste Frühling sich ankündigt mit den ersten Krokussen und zartem Grün war die Zeit reif für Rianne. Und was soll ich sagen: Sie wird schon jetzt geliebt. Wie eigentlich alle Teile, die im Laufe des letzten Jahres für meine drei capsule wardrobes entstanden sind. Denn – und das ist für mich wahrscheinlich die wichtigste Erkenntnis des ganzen Projekts für mich – ich weiß wer ich bin. Was ich brauche. Und dass es eben eine gewisse Zeit braucht, DAS Teil für mich zu erdenken, zu entwerfen, zu nähen.

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Nach knapp einem Jahr capsule wardrobe kann ich sagen, dass sich meine anfänglichen Zweifel allesamt in Luft aufgelöst haben. Während des ganzen Jahres gab es nicht eine Situation, in der ich nicht gewusst hätte was ich anziehen soll. Hat mich nicht einer darauf angesprochen, wieso ich immer dasselbe trage. Und musste ich nicht einmal nackt aus dem Haus, weil sämtliche Kleidungsstücke in der Wäsche waren. Was aber geblieben ist, ist eine tiefere, innere Zufriedenheit. Ein Gefühl des Im-Reinen-Seins mit mir und meinen Kleidern.

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Deshalb wird es hier weiter gehen. Quasi #myspringessentials2.0. Mit der Hose der letzten Woche und mit Rianne ist ein Anfang gemacht zu einer Frühlingsgarderobe mit noch mehr Lieblingsstücken, mit noch mehr selbst genähtem. In den kommenden Wochen will ich noch einmal eine Bestandsaufnahme machen im Kleiderschrank, erneut aussortieren, was nicht geliebt wird oder was aus anderen Gründen ersetzt werden muss. Und ich werde Pläne schmieden für meine neue capsule wardrobe. Du kannst hier darüber lesen. Oder mach gleich mit, denn ich verspreche dir: es lohnt sich! Jede Menge Inspiration findet sich sicherlich hier.

Liebe Grüße, Lena

Schnittmuster robe rianne | la maison victor

Stoff Viskosesweat Allegra | beispielsweise von hier

linked with me made mittwoch | after work sewing

#12lettersofhandmadefashion | j wie jogginghose

Manchmal findet alles wie von selbst zusammen. Zuerst war da dieser Schnitt, Hose Mira aus der La Maison Victor (Heft 4/2015). Dann das wunderbare, puderfarbene Wildlederimitat, auf dem Stoffmarkt mit Sandra entdeckt. Elkes wunderbare Bikerhose aus eben diesem Stoff, gesehen bei instagram. Und zu guter Letzt der Buchstabe, den die wunderbare Laura aka tagträumerin für die #12lettersofhandmadefashion gezogen hat: das J. J wie Jogginghose.

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Genäht war die Hose schnell am Nähwochenende mit der besten Freundin. Die Passform ist gut, lediglich oben Richtung Bund musste ich etwas Weite wegnehmen. Das ist allerdings der Birnenfigur geschuldet und eine Änderung, die ich immer machen muss. Die Anleitung ist verständlich, der Stoff ließ sich hervorragend vernähen und in Ermangelung von braunem Wildlederimitat als Kontrast für die Paspeltaschen habe ich einfach den altrosanen Stoff auf links verwendet.

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Alles in allem mal wieder ein toller Schnitt aus der La Maison Victor, den ich uneingeschränkt weiterempfehlen kann. Und weil diese Woche kids clothes week ist und ich noch eine Stunde an die Nähmaschine muss will, halte ich den Text für meine Verhältnisse ungewohnt kurz und lasse dafür die Bilder sprechen…

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Bleibt die Frage nach der Tragbarkeit der Hose. Bislang habe ich Sie lediglich daheim getragen, vor allem, weil ich für das aktuelle Wetter keine passenden Schuhe dazu weiß. Die Freundin und der Mann halten sie für tragbar, der Mann der Freundin hingegen meint, dass man damit nicht mal zum Bäcker gehen könne. Was meinst du?

Beste Grüße, Lena

PS: Das Shirt ist übrigens das just another tee von schneidernmeistern. Das ich tatsächlich noch nicht gezeigt habe hier. Vom Schnitt ist allerdings auch nicht mehr wahnsinnig viel übrig…

Schnittmuster hose mira | la maison victor | just another tee | schneidernmeistern

Stoff Wildlederimitat vom Stoffmarkt

linked with RUMS

#simpleplainsweatshirt!?

Ich liebe die ottobre-Schnitte sehr. Für den Mops. Die Damenhefte gefallen mir hingegen meist gar nicht. Die wunderbare Steffi von herzekleid hat allerdings schon so manches großartiges Kleidungsstück nach Schnitten aus den ottobre kids-Heften genäht – für sich! Grund genug, dass ich mir meine ottobre-Hefte unter ganz neuen Gesichtspunkten vorgenommen habe. Denn größentechnisch ist der Mops erst bei einer 110 angelangt, weshalb ich den Schnitten für „Teenies“ bislang wenig Beachtung geschenkt habe.

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Auf Anhieb hat es mir das simple plain sweatshirt (Nummer 24) aus der ottobre 6/2014 angetan. Ein Sweatshirt mit leicht überschnittener Schulter und Vokuhila-Saum. Größe 170 genäht und – viel zu weit. Nun liegen meine Brust- und Taillenweite auch deutlich unter den angegebenen Maßen für Größe 170. Also beherzt die Overlock angesetzt und an den Ärmeln und Seiten jeweils rund 1 cm weggenommen. Das Ergebnis mag ich nun sehr!

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Der Stoff ist der Glamoursweat von swafing in schlamm/gold. Es gibt wohl kaum eine Nähbloggerin, die diesen noch nicht vernäht hat.  Ja, ich jetzt auch. Dabei bin ich ja eigentlich gar kein Glitzertyp… Aber in der Kombination mit dem sportlichen Schnitt gefällt er mir wirklich gut. Und ich mag die Rückseite dieses Sommersweats. So sehr, dass ich den Halsausschnittstreifen auf links angenäht habe und die Ärmel einfach nur aufgekrempelt und festgesteppt.

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Als kleines Augenzwinkern hat mein nicht ganz so simpler simple sweater einen goldenen Plot erhalten. „simple plain sweater“ steht dort, entworfen vom Lieblingsmann. Und von ebendiesem per Hand mit dem Cutter ausgeschnitten. Ganz große Liebe.

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Die Bilder heute hat übrigens der Mops gemacht. Nachdem der Fernauslöser nicht so recht wollte, wie dieses Bild beweist….

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Jetzt schicke ich euch aber rüber zum RUMS, an dem ich tatsächlich erst das erste Mal in diesem Jahr teilnehme und bei dem es sicherlich jede Menge Inspiration für neue Nähprojekte gibt.

Beste Grüße, Lena

schnitt ottobre 06/2014 | Sweatshirt simple plain | Nr. 24

stoff glamoursweat schlamm/gold | swafing

plot Flexfolie in gold von plottermarie | eigener Entwurf

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