#cosyloungewear – alexandria peg trifft frau nora

Ganze neun Monate ist er her mein letzter Blogpost. Kaum zu glauben! Mein wordpress-Passwort war zum Glück gespeichert, ich weiß nicht, ob ich es noch hintereinander bekommen hätte. Aber nun melde ich mich zurück. Und was wäre ein besseres erstes Projekt als ein gemütliches Outfit zum Stillen, zum Spielen mit den Kindern, zum Stricken auf der Couch – das aber gleichzeitig auch angezogen genug ist, um damit zum Bäcker zu flitzen oder den Großen aus der Kita zu holen!? Mein Beitrag zur Reihe #cosyloungewear von Catrin/stoffbüro und Dominique/creamino.

  

Den Schnitt Frau Nora habe ich schon oft auf diversen Blogs bewundert. Und weil ich überschnittene Schultern und halsnahe/hohe Ausschnitte gerne mag, war klar, dass meine Frau Nora ein Lieblingsteil werden würde. Genäht ist sie aus Sommersweat mit karamellfarbenen Streifen vom Stoffmarkt, den Beleg habe ich aus dem passenden Bündchenstoff genäht. Den ich unbedingt mitkaufen musste, denn was gibt es besseres als perfekt passende Bündchenstoffe!? Das Nähen geht einfach und schnell von der Hand, wobei schnell für mich in Zahlen das heißt (ich habe extra mal die Stoppuhr mitlaufen lassen):

Kleben des Papierschnittes, Nahtzugaben und ausschneiden – 55 Minuten
Zuschnitt – 50 Minuten (ich bin ein Streifenmonk, uni hätte es wahrscheinlich nur halb so lange gedauert)
Nähen und Bügeln – 75 Minuten
Gesamt – gut 3 Stunden

Von dem häufig auf Blogs gelesenen „Ich habe mir in dreißig Minuten vor der Party noch mal eben ein neues Shirt genäht“ bin ich somit weit entfernt, aber für mich muss ein Teil auch von innen wie von außen gut verarbeitet sein, damit es ein Lieblingsteil werden kann.

Die Patches mit den Kakteen hatte ich bei stoff und stil entdeckt und ich finde sie passen perfekt zum Pulli. Ich habe mich trotzdem dagegen entschieden sie aufzubügeln, sondern habe auf der Rückseite jeweils eine Sicherheitsnadel angenäht, sodass ich den Pulli auch mal anders stylen oder ein anderes Kleidungsstück mit den hübschen Kakteen pimpen kann.

Die passende Hose ist eine alexandria peg pant von named, tatsächlich schon meine zweite. Von der ersten gibt es leider noch keine brauchbaren Bilder, denn die Zeitspannen wo ich fleckenfrei bin und Zeit für Fotos habe, sind mit zwei Kindern tatsächlich extrem begrenzt. Ich liebe den Schnitt sehr und mag vor allem die Bundkonstruktion mit der Tasche, die unter einer der Bundfalten verschwindet. Außerdem ist die Passform perfekt für mich, keine Änderungen notwendig. So mag ich das! Der Stoff ist ein Sommersweat aus dem Stoffbüro, der nosh sweat uni mokka. Von Catrin für mich ausgewählt passt er perfekt zu mir und meiner Garderobe. Und ist so weich und gemütlich und dabei so formstabil, dass man die Hose eben nicht nur auf der Couch tragen kann. Ein paar hübsche Details wie goldene Ösen, verzierte Bindebänder und kontrastfarbene Taschenfutter machen das Teil zu MEINEM Teil. So muss es sein.

Und nun wünsche ich dir einen fantantischen, cosy Herbst und gelobe mit dem nächsten Post nicht wieder neun Monate zu warten.

Lena

Schnitt Frau Nora | Hedi näht
Stoff  Stoffmarkt | Alternativen zum Beispiel hier
Patches stoff und stil

Schnitt alexandria peg trousers | named patterns
Stoff  NOSH :: sweat uni mokka ( vom stoffbüro zur Verfügung gestellt)

linked with rums | ich näh bio

 

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#myspringessentials | streifenliebe kielo wrap dress

Nach dem Federkleid-Jacquard, den ich dir hier als lässigen Blouson-Cardigan gezeigt habe, durfte ich einen zweiten Stoff aus der neuen stoffbüro-Frühlingskollektion vernähen: die Streifenliebe in mandarine/offwhite. Hiebei handelt es sich um einen Singlejersey mit Elasthananteil, ebenfalls aus dem Hause Albstoffe und natürlich in Bio-Qualität. Wenn du mehr über die stoffbüro-Frühlingskollektion erfahren willst, klickst du dich am besten rüber zu Catrin. Dort siehst du auch jede Menge fantantischer Designbeispiele.

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Bezüglich des Schnittes musste ich dieses Mal nicht lange überlegen. Denn dass ich mir das kielo wrap dress von named patterns als Umstandskleid nähen will, stand schon lange fest, bevor ich überhaupt schwanger war. Spätestens seit der kostenlosen Ärmel-Erweiterung von named und der Umstandsversion von Tina Wheeze hatte dieser Schnitt einen festen Platz auf meiner To-Sew-Liste.

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Das Kleid habe ich zunächst ohne Änderungen in meiner Vor-Schwangerschaftsgröße genäht. Und der Schnitt ist super! Lediglich die Gesamtlänge habe ich nach der ersten Anprobe um ca. 15-20 cm gekürzt. Ansonsten ist alles genau wie im Schnitt vorgesehen. Ich finde die Abnäher sitzen perfekt und auch sonst ist das Kleid wirklich durchdacht und dabei super einfach zu nähen. (Wenn man denn erstmal den Zuschnitt aus dem Streifenstoff hinter sich gebracht hat.) kielo7

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Für den Halsausschnitt habe ich einen kontrastfarbenen Jerseystreifen zur Versäuberung verwendet. Ok, der Kontrast ist nicht wahnsinnig groß. Aber für mich geht es als Kontrast durch! Und ich bin mit der Optik und der Verarbeitung wirklich zufrieden.

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Das Kleid trägt sich wirklich total bequem und lässt sich auf zwei Arten binden – wahlweise mit vorn oder hinten überlappenden Seitenteilen. Während mir vorn besser gefällt, präferiert mein Mann die hinten-Variante. Ansonsten sind die Reaktionen auf das Kleid sehr gemischt. Während ich aufgrund der Masse an Streifen zwischendurch die Befürchtung hatte, im fertigen Kleid wie ein wandelnder Strandkorb auszusehen, bin ich nun vom Ergebnis sehr angetan. Aus meinem Umfeld kamen hingegen Reaktionen von „Nachthemd“ bis „Tonne“. Was meinst du? Tragbar oder besser nur was für die Couch oder den Strand?

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Ich wünsche dir ein frühlingshaftes Wochenende und verabschiede mich für heute mit DEM kielo-Foto.

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Liebe Grüße, Lena

Schnitt kielo wrap dress | named patterns | kostenlose Ärmelerweiterung

Stoff Streifenliebe mandarine/offwhite | stoffbuero

Blazer hier gebloggt

linked with rums

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#myspringessentials | Blouson-Cardigan auf meine Art

Eine Woche obstruktive Bronchitis. Eine Woche Virusinfekt der Lymphknoten. Ein Wintermantel, in den die Babyplauze schon seit Wochen nicht mehr reinpasst. Und beim allmorgendlichen Kratzen komme ich nicht mehr an die Mitte der Windschutzscheibe dran. Hand hoch wer auch dringend endlich Frühling braucht!

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Die liebe Catrin vom Stoffbüro sorgt nun zumindest an der Nähmaschine schon mal für Frühlingsgefühle mit ihrer zweiten großen ::stoffbüro::-Kollektion. Wie schon die erste Kollektion, die ich dir hier vorstellen durfte, handelt es sich um Jerseys und Jacquard-Strickstoffe in Bio-Qualität aus der Herstellung von Albstoffe. Alle Stoffe sind farblich perfekt aufeinander abgestimmt und kommen in vier Farbstellungen für die vier verschiedenen Farbtypen daher. Die Designs stammen dieses Mal aus der Feder von Petra aka pedilu.

Für uns Frühlingsfrauen hat Catrin dieses Mal drei spezielle Stoffe im Angebot:

  • Den Jacquard-Reliefstrick Tangram in camel und offwhite
  • Den Ringeljersey Streifenliebe in mandarine und offwhite
  • Den Jacquard-Strick Federkleid in camel und offwhite

stoffe

Wenn du die gesamte Kollektion und jede Menge wahnsinnig tolle Designbeispiele sehen möchtest, dann klick dich rüber zu Catrins stoffbuero-Blog.

Als ich den Federkleid-Strick das erste Mal gesehen hatte, war mir sofort klar, dass daraus eine neue Strickjacke für mich werden soll. Elkes neuen Cardison-Schnitt finde ich zwar großartig, aber für mich scheidet er aus zwei Gründen aus. Ich brauche meine Ärmel (über)lang, weil ich sonst immer kalte Hände habe. Und ich würde mich mit den weitgeschnittenen Ärmeln schwer tun. Solltest du aber auf der Suche nach einem Schnitt mit dem gewissen Etwas für einen Blouson-Cardigan-Mix sein, dann schau dir unbedingt mal Elkes Schnitt und die tollen Designbeispiele dazu an!

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Meine zweite Inspiration war der wahnsinnig coole Lisbon-Cardigan von Ulrike von moritzwerk. Da ich aber immer für Nachhaltigkeit (und ein kleiner Sparfuchs) bin, habe ich mich in meiner Schnittmustersammlung umgesehen, ob es dort nicht einen vergleichbaren Schnitt gibt. Und ich bin tatsächlich fündig geworden mit dem naomi cardigan aus der la maison victor November/Dezember 2015. Schnitte aus der lmv haben sich bei mir hinsichtlich Passform und Stil schon oft bewährt. Also habe ich mir den Cardigan-Grundschnitt abgezeichnet und einige Änderungen vorgenommen, um ein bisschen was vom coolen Stil von Elke und Ulrike mitzunehmen. Meine Änderungen waren im Einzelnen:

  • Vorne habe ich eine angeschnittene Knopfleiste ergänzt. Dazu habe ich das Vorderteil ausgehend von der vorderen Mitte um die 1,5 fache Knopfleistenbreite plus Nahtzugabe verbreitert.
  • Die Ärmel habe ich um 5 cm gekürzt und dafür 5 cm breite Bündchen angesetzt.
  • Am Saum habe ich ein 4 cm breites Bündchen angesetzt. Um einen möglichst echten Collegejacken-Blouson-Stil zu erhalten, habe ich die vorderen 8 cm des Bündchens aus dem Hauptstoff gearbeitet.
  • Für den Kragen habe ich einen Bündchenstreifen in der Länge Halsausschnitt * 0,8 und Breite 5 cm + 2* Nahtzugabe zugeschnitten, zur Hälfte gefaltet und an den Enden bis auf eine Nahtzugabenbreite schräg zugeschnitten.

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Herausgekommen ist ein absolutes Lieblingsstück. Die Jacke ist durch den kuschelig weichen Jacquardstoff herrlich bequem und passt von den Farben perfekt in meine capsule wardrobe. Der edle Stoff und die Perlmuttknöpfe machen die Jacke chic genug fürs Büro und gleichzeitig wirkt sie durch die Blouson-Elemente lässig und modern. Ein echtes Lieblingsstück!

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Wenn du nun trotzdem mal einen Cardison aus dem tollen Federkleid-Jacqurad sehen magst, dann solltest du unbedingt mal hier bei Tamara von sprungfaden vorbei schauen. Und Catrin hat persönlich einen Lisbon Cardigan aus Federkleid genäht. Zwei von unzähligen tollen Designbeispielen, die Catrin hier auf ihrem Blog gesammelt hat. Und am Donnerstag gibt es auch hier noch ein weiteres Lieblingsprojekt…

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Ich wünsche dir eine fantantische Woche!

Liebste Grüße, Lena

Schnitt naomi cardigan | la maison victor | November/Dezember 2015

Stoff Federkleid | stoffbüro

Shirt Else | schneidernmeistern | hier gebloggt

 

 

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#BlusenSA2017 | Jetzt wird sie übermütig…

Heute startet bei der lieben Elke aka Elle Puls der Blusen-Sewalong. Und weil ich momentan ja so wahnsinnig in Übung bin (meine Nähmaschine hat mich in den vergangenen fünf Monaten dank Schwangerschaftsübelkeit nicht gesehen), habe ich mir für die vier Wochen gleich zwei Blusen vorgenommen.

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Heute fangen wir erst einmal ganz locker an, das Thema des Treffens lautet:

Welcher Schnitt, welcher Stoff, was inspiriert dich?

Bei mir inspiriert/motiviert mich an erster Stelle tatsächlich der nackte Bedarf. 30 cm mehr Bauchumfang machen den größten Teil meiner capsule wardrobe schlichtweg untragbar. Da ich aber gerade im Büro gerne „angezogen“ aussehe, sind Blusen und Webwareoberteile meine erste Wahl. Also muss hier dringend etwas neues her!

burdastyle 1/2015 Umstands-Hemdblusenkleid 124

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Mein Hauptprojekt ist ein Umstands-Hemdblusenkleid (Modell 124) aus der Burda Style von  Januar 2015. Der Schnitt kommt lässig modern im Oversized-Boyfriend-Look daher und weist mit einem klasischen Stegkragen, Manschetten und Schulterpasse alle Merkmale eines Herrenhemdes auf. Die Knopfleiste geht nur bis unter die Brust, Falten im Vorderteil und eine Kellerfalte im Rücken geben (hoffentlich) so viel Raum, dass das Kleid bis in den 10. Monat mitwächst.

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Der Stoff ist ein dunkelblauer Chambray, den ich letztes Jahr auf einer Dienstreise bei Frau Tulpe in Berlin gekauft habe. Der Stoff hat ein wenig Stand, gerade richtig für so einen klassischen Hemdenschnitt. Eventuell werde ich die Manschetten, den Kragensteg etc. von innen in einem Kontraststoff arbeiten, wenn mir denn der passende über den Weg läuft.

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burdastyle 5/2015 Blusenshirt 116

Mein zweites Projekt wird in der Burda Style 5/2015 lapidar als Shirt (Modell 116) bezeichnet. Und eigentlich ist es auch zum Blusen-Sewalong nicht zugelassen, weil es weder über Kragen noch Manschetten oder sonstige Blusendetails verfügt. Ich denke, dass ich dem Shirt eine Fake-Knopfleiste am Rücken basteln werde und hoffe dann, dass Elke ein Auge zudrückt.  Tatsächlich möchte ich hauptsächlich den „Druck“ des Sewalongs nutzen, um auch dieses Modell in Angriff zu nehmen.

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Da es sich bei dem Shirt nicht um ein Umstandsmodell handelt, werde ich wohl am Vorderteil einige Änderungen vornehmen müssen. Ich stelle mir aber die Grundidee des Schnittes sehr schwangerschaftstauglich vor und hoffe, dass ich das Modell sowohl mit Bauch als auch hinterher gut tragen kann.

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Der Stoff, den ich für dieses Modell gewählt habe, ist ein crepeartiger Baumwollstoff von Stoff und Stil in cremeweiß mit dunkelblauem Karomuster. Ich habe ihn bei meinem ersten Besuch der Dortmunder Stoff und Stil-Filiale entdeckt, kann ihn online aber leider nicht finden. Der Stoff ist wesentlich leichter und fließender als der Chambray und fließt so hoffentlich schön um die Kugel, ohne zu sehr aufzutragen.

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Bist du auch beim Blusen-Sewalong dabei? Wenn dir noch die nötige Inspiration fehlt, dann schau dir doch mal meine Fische-Bluse an. Oder meine weiße Bluse. Oder meine Ombre-Dip-Dye-Bluse. Blusen sind einfach vielseitig – und toll!

Ganz liebe Grüße, Lena

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#myfallessentials – alles bleibt anders

Drei Monate ist es her, dass Elke, Sindy, Steffi, Marina, Eveline und ich dir unsere Pläne für unsere Herbstgarderobe vorgestellt haben. Sechs ganz unterschiedliche Interpretationen der #myfallessentials. Heute ist es Zeit für eine Bestandsaufnahme. Was ist in den letzten drei Monaten passiert? Wie sind unsere Pläne aufgegangen? Was werden wir den Rest des Winters tragen?

myfallessentials2016

Bei mir ist das schnell erzählt: nichts. Weder der Blog noch die Nähmaschine haben mich in den letzten drei Monaten gesehen. Ich habe nicht ein einziges Kleidungsstück für mich genäht. Viel lieber habe ich meine Zeit in den vergangenen Monaten mit spucken und schlafen verbracht, denn ich werde im Mai wieder Mama!

Die körperlichen Veränderungen, die solch eine Schwangerschaft mit sich bringt (bislang 5 Kilo und fast 30 cm Bauchumfang mehr) haben natürlich einen großen Einfluss auf den Kleiderschrank.

Byebye #myfallessentials, hello #mymaternityessentials!

Also war es Zeit für eine erneute Bestandsaufnahme. Jede Menge Teile mussten den Schrank verlassen, meine Umstandssachen aus der Mopsschwangerschaft (eine Jeans, ein Jeansrock, zwei Blusen) durften einziehen. Und weil Nähen in den letzten Monaten tatsächlich keine Option war, habe ich mein selbstauferlegtes Klamottenkaufverbot für 2016 nur zwei Tage vor Ablauf des Jahres gebrochen und einige Oberteile gekauft, damit ich überhaupt noch was fürs Büro anzuziehen habe.

#mylooks

Das mit Abstand am häufigsten getragene Kleidungsstück ist meine Umstandsjeans. Dunkelblau und mit geradem engem Schnitt ist sie ein echtes Everyday-Basic und lässt sich mit Oversize-Pullover genauso kombinieren wie mit Bluse und Strickjacke fürs Büro. Ich habe sie in der ersten Schwangerschaft in einer extra Umstandsboutique gekauft und sie war sauteuer, aber Qualität zahlt sich hier definitiv aus!

In der Freizeit gern getragen ist meine rosa Wildlederjogginghose. Sie kombiniere ich gern mit Jeanshemd, wahlweise offen oder halb geschlossen, was gerade noch geht.

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Was immer geht ist meine Wollwalkbikerjacke. Die trage ich als Blazerersatz im Büro und am allerliebsten in der Kombi mit creme-blauem Ringelshirt.

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#myplans

Da die Übelkeit mich nun endlich nicht mehr Vollzeit im Griff hat, hoffe ich noch einige Nähpläne umsetzen zu können. Der Markt an Umstandsschnitten ist zwar sehr begrenzt. Aber die derzeitige Mode mit ihren Oversizepullis und Jogginghosenschnitten ist ohnehin äußerst schwangerenfreundlich. Ich habe mir fürs erste die folgenden Schnitte ausgesucht:

Burdastyle bietet einige spezielle Umstandsschnittmuster an. Diese Hose wollte ich schon in der letzten Schwangerschaft nähen, vielleicht gelingt es mir dieses Mal ja. Schlicht und gerade geschnitten und die Kritiken sind allesamt gut. Ich würde allerdings sowohl vorn als auch hinten Taschen ergänzen.

Für den Blusensewalong bei ellepuls habe ich mir dieses Hemdblusenkleid ausgesucht. Ein modernes, lässiges Teil mit dem gewissen Etwas. Blauer Chambray liegt schon bereit. Bist du  beim Blusensewalong auch dabei?

Ebenfalls gefällt mir dieser Umstandsblazer, der sicher auch nicht schwanger eine gute Figur macht, weil man ihn dann wohl geschlossen tragen kann. So ein Blazer ist eine tolle Alternative zur lockeren Strickjacke und wertet jedes Outfit gleich auf.

Aber auch viele herkömmliche Schnitte lassen sich in der Schwangerschaft nähen, teils ganz ohne und teils mit kleineren Änderungen. Named bietet mit den alexandria peg trousers und dem kielo wrap dress gleich zwei Schnitte, die mir schwangerschaftstauglich erscheinen. Eine Umstandsversion des kielo dress hat beispielsweise Tina Wheeze genäht. Beide Schnitte liegen schon gedruckt bereit, Stoff ist vorhanden.

Strickjacken gehen ja bekanntlich immer und als ich Ulrike von moritzwerk in ihrer Schwangerschaftsversion des Lisbon Cardigan gesehen habe, war klar, dass ich diesen Schnitt auch für meine #mymaternityessentials brauche.

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Ein Schnitt der mich außerdem total reizt, ist der Sirius Sweater von I AM patterns. Ich kann mir gut vorstellen, dass mit einer leichten Änderung des Vorderteils dieser Schnitt schwangerschaftstauglich wird. Ich hoffe, dass ich dir bald darüber berichten kann…

Und was ist aus meinem Vorsatz geworden, Accessoires und Statementschmuck für mich zu entwerfen? Nun, wie du dir vorstellen kannst nicht viel. Zum Glück gibt es da aber den Lieblingsmann, der mir zum Hochzeitstag die schönste aller Ketten entworfen und 3D-drucken hat lassen. Für mich das schönste Statement, das ich tragen kann!

Mehr gibt es hier heute leider nicht zu sehen. Für Fotos war im Leben 1.0 diesmal leider kein Platz. Aber das macht nichts, denn die anderen fünf wunderbaren Mädels haben allesamt inspirierende, kreative, motivierende Beiträge verfasst, die Lust machen, sich auch mal näher mit dem Thema capsule wardrobe zu beschäftigen. Wenn du magst, kannst du deine Gedanken zum Thema auch bei Elke auf dem Blog verlinken. Ich bin gespannt!

Elke von ellepuls

Sindy von mein gewisses etwas

Steffi von herzekleid

Marina von metterlink

Eveline von froelein tilia

Ich wünsche dir ein kreatives, gesundes und rundum glückliches 2017!
Lena

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Neue Pullis braucht das Kind

Nachdem der Mops fast ein Jahr lang überhaupt nicht gewachsen war, hat er seit dem Sommer den Turbo eingelegt und ist mal eben vier Zentimeter größer geworden. Wenn das Kind sich dann noch spontan dazu entschließt, ab jetzt keinerlei Kleidung mehr mit Kapuze zu tragen, führt das zu einer spontanen Kleiderknappheit im Herbst. Daher haben wir nicht lange gezögert, als Catrin vom stoffbuero uns anbot, einen der neuen Stoffbüro-Weihnachtsstoffe zu testen.

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Denn es gibt schon wieder tolle Neuigkeiten aus dem Stoffbüro: Nach den wunderschönen Strickpunkt- und Streifenliebe-Stoffen vom Herbst (die ich hier zu einem Designbeispiel vernähen durfte) gibt es ab heute eine kleine feine Weihnachtskollektion im Stoffbüro. Neben zwei neuen Farbvarianten des Strickpunkt-Jacquards gibt es vier tolle neue Streifenliebe-Varianten. Die kommen ganz kuschelig-winterlich nicht in Jerseyqualität daher, sondern als angerauhter Feinripp. Dieser eignet sich super für kuschelig warme Sweatshirts und bietet dabei viel mehr Weichheit und Bewegungsfreiheit als ein klassischer Wintersweat. Genau richtig also für quirlige Jungs. Passende Unis und Bündchen sowie Bio-Qualität aus deutscher Produktion von Albstoffe machen das Gesamtpaket in meinen Augen perfekt.

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Der Schnitt ist der leather sweater aus der la maison victor (Heft 1/2014). Allerdings habe ich bei dieser Version auf die Schultereinsätze verzichtet, weil die Vorgabe des Kindes „schlicht“ lautete. Kann ich! Der Zuschnitt des Sweatshirts hat dann auch länger gedauert als das Nähen selbst. Bei Streifen bin ich einfach extra-pingelig. Der Stoff hat eine tolle Qualität, neigt aufgrund des Feinripps aber dazu, sich unter der Maschine zu dehnen. Daher empfehle ich nach Möglichkeit mit etwas erhöhtem Differential zu nähen, ich habe 1,5 gewählt. Auch auf exzessive Absteppungen (mit der normalen Nähmaschine) würde ich wohl verzichten. Mit diesen kleinen Tipps lässt sich der Stoff wunderbar verarbeiten.

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Die passende Hose ist aus nosh-Denim-Sweat genäht und nach meinem Lieblingsschnitt für schlanke Jungshosen entstanden: Den Summer Pull-ons (Modell 22) aus ottobre-Heft 3/2013. Die Summer Pull-Ons haben einen modernen, engen Schnitt, sind aber am Rücken so schön hochgeschnitten, dass auch beim Spielen keine Unterhose oder kein Hintern rausguckt. Das finde ich nämlich ganz grauslig. Und sie kommen ganz ohne Verschluss aus, was das Anziehen für einen Vierjährigen doch erheblich erleichtert. Zusammen mit dem Denim-Sweat ergibt das eine bequeme und robuste Lieblingshose, die es hier sicher noch in ein oder zwei weiteren Varianten geben wird. Denn mal ehrlich: hättest du beim Betrachten der Bilder gedacht, dass es sich hier um eine Sweathose handelt?

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Was aus den Resten des kuscheligen Streifenstoffs geworden ist, zeige ich dir ein andernmal. So viel sei schon verraten: es ist ziemlich klein…

Erstmal wünsche ich dir aber einen fantantischen Start in die Adventszeit!

Ganz liebe Grüße, Lena

PS: Schau dich unbedingt auch mal nach den anderen Designbeispielen um! Es sind so viele tolle Teile und so wunderschöne Fotos entstanden.

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#myfallessentials | Der Herbst, der Herbst, der Herbst ist da…

Der Herbst ist da. Zeit für eine neue Runde der #myfallessentials! Und weil es im vergangenen Jahr so viel Spaß gemacht hat, hat die liebe Sindy erneut eine bunte Runde fantantischer Bloggerinnen eingeladen, ihre Gedanken zum Thema aufzuschreiben. Schau unbedingt mal bei Sindy, Elke, Marina, Steffi und Eveline vorbei! Jede von uns verfolgt einen ganz anderen Ansatz auf dem Weg zu ihren persönlichen #myfallessentials – und gerade das macht es so spannend.

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Eine neue Jahreszeit bedeutet für mich immer zunächst einmal Bestandsaufnahme. Einmal reinen Tisch machen, bitte. Seit ich mich mit dem Thema Capsule Wardrobe beschäftige (und das sind mittlerweile eineinhalb Jahre) räume ich meinen Schrank zu Beginn jeder Saison einmal komplett leer, hinterfrage jedes Teil kritisch:

  • Habe ich das Teil in der vergangenen Saison gerne getragen?
  • Ist es noch tragbar oder hat es Flecken, Löcher, ist einfach abgetragen?
  • Kann ich es noch reparieren oder muss es ersetzt werden?
  • Darf das Teil auch für die kommende Saison im Schrank bleiben oder bekommt es erstmal eine Pause?

Teile, die sich nicht zum Lieblingsteil entwickelt haben oder solche, die nicht mehr zu retten sind, fliegen schonungslos raus. Saisonware wandert luftdicht verpackt in einen Koffer auf dem Speicher. Nur echte Lieblingsteile dürfen bleiben. Eine sehr befreiende Angelegenheit, die beim zweiten oder dritten Mal auch gar nicht mehr weh tut. Versprochen!

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Für den Herbst ergibt sich bei mir damit die folgende Bestandsaufnahme:

35 Teile. 17 selbstgenäht. 18 gekauft. 4 Hosen. 7 Blusen. 7 Shirts. 5 Pullis. 6 Jacken. 2 Röcke. 2 Kleider. 1 Partytop, 1 Partykleid für besondere Gelegenheiten. 22 Unis, 13 mit Muster. Allein 5 mal Streifen. (Jetzt wo ich es schreibe, fällt mir auf, dass das zu viele Shirts sind. Da kann ich noch mal ran…)

Seit einiger Zeit habe ich mir angewöhnt, alle meine Kleidungsstücke in den Schrank zu hängen. Selbst auf meiner einen Meter breiten Stange ist dafür bei einer solch übersichtlichen Garderobe Platz genug. So hat man alles morgens direkt im Blick und das Kombinieren fällt leichter.

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Außerdem sortiere ich nach Farben. So bekommt man schnell ein Gefühl dafür, welche Töne im eigenen Schrank überwiegen und welche Mangelware sind. Meine Farben sind nach wie vor creme, camel und royalblau als Grundfarben. Nude konnte sich nur bedingt durchsetzen, nicht zuletzt, weil es so wahnsinnig schwer ist, nudefarbene Stoffe mit warmem Unterton zu kaufen. Neben koralle gesellt sich im Herbst gelb als zweite Akzentfarbe dazu. Mehr braucht es nicht.

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An den Accessoires kann ich wohl noch ein wenig arbeiten. Dies wird einer der Schwerpunkte der kommenden Saison für mich sein, denn mit meiner Kleidung bin ich insgesamt sehr zufrieden. So zufrieden, dass ich im ganzen Jahr noch kein einziges Kleidungsstück für mich gekauft habe. Hast du eine Anleitung für ein ausgefallenes Statementschmuckstück? Dann her damit!

Auch mit meinen Schuhen bin ich eigentlich rundum zufrieden. Vier Paar, das reicht. Boots in camel. Chelseaboots in blau. Schnürer in nude. Chucks in creme. Auch hier gilt: weniger ist mehr.

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Das ein oder andere Teil wird natürlich trotzdem für mich entstehen in den kommenden Wochen. Und am 16.01. treffen wir uns dann hier zum ersten Zwischenstand. Bis dahin wünsche ich dir einen fantantischen Herbst!

Lena

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#myfallessentials | Der Herbst wird gelb!

Es mag vielleicht ein Jahr her sein, da schrieb ich meiner liebsten Stoffverkäuferin Catrin vom ::stoffbüro:: über instagram:

Warum sind alle schönen Stoffe immer grau, blau oder rosa? Wäre es nicht wunderbar, wenn es eine Stoffkollektion gäbe, mit erwachsenentauglichen Mustern und Unis, die es in Farbstellungen für jeden Farbtyp gibt? Warum machst du nicht mal eine eigene ::stoffbüro::Kollektion?

Wer hätte gedacht, dass ich dir heute mein liebstes Herbstoutfit aus eben diesen Stoffen und in den wunderschönsten Farben – perfekt für den Frühlingstyp – zeigen darf? Noch dazu in Bio-Qualität und hergestellt in Deutschland, bei albstoffe auf der Schwäbischen Alb? Besser hätte Catrin meinen Wunsch nicht erfüllen können! Also als erstes ein ganz großes DANKE an dich, liebe Catrin! Du bist einfach fantantisch!

Die ::stoffbuero::Kollektion umfasst den zweifarbigen Strick-Jacquard Strickpunkt, den 3D-Jacquard Flechtwerk und den klassischen Ringeljersey Streifenliebe, jeweils abgestimmt auf die vier Farbtypen. Für den Frühling heißt das warmes camel und herbstliches maisgelb. Abgerundet wird die Kollektion durch die passenden Unijerseys und Bündchen – Schneiderherz was willst du mehr!?

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Als Catrin mir anbot, aus einem der neuen Stoffe ein Designbeispiel zu nähen, war meine Entscheidung für den Strickpunkt-Jacquard in camel/maisgelb schnell getroffen. Jacquard-Stoffe bekommt man derzeit ja immer mehr angeboten. Aber in der Regel mit extrem hohem Polyester-Anteil, weshalb die Stoffe bei mir direkt ausscheiden. Der Strickpunkt-Jacquard besteht im Gegensatz dazu aus 100% Baumwolle und ist wunderbar weich und kuschelig, genau das Richtige für den Herbst.

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Das wunderbare Design stammt aus der Feder von änni/aenniesews und besticht durch die unregelmäßigen Streifen, die erst bei der näheren Betrachtung aus einzelnen Punkten bestehen, gerade auf größeren Flächen. Für meine Herbstgarderobe bevorzuge ich die Kombination aus Strickjacke plus Shirt oder Bluse, weshalb ich mich als Schnitt für den Driftless Cardigan von grainlinestudio entschieden habe. Ein toller Schnitt, für den der Strickpunkt-Jacquard perfekt geeignet ist (Was heute auch die liebe Claudia/GanzMeinDing beweist!).

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Für die Knopfleiste und Bündchen habe ich in diesem Fall nicht auf das perfekt passende Bündchen zurückgegriffen, sondern die Rückseite des Stoffes verwendet. Denn auch die ist definitiv vorzeigbar und mit ihrem Salz-und-Pfeffer-Muster beinahe ein eigenes Design.

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In der Gruppe hat sich ein wahrer #perfectpatternmatching-Wettstreit entwickelt. Das war bei diesem Stoff durch die gebogenen Schnittteile tatsächlich gar nicht so einfach, aber ich denke, dass ich es ganz gut hinbekommen habe. Ich bin jedenfalls rundum zufrieden mit meiner neuen Jacke!

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Weil ich ja ein Anhänger der capsule Wardrobe bin und einen hohen Wert auf Kombinierbarkeit meiner Garderobe lege, kam ich nicht umhin, mir ein passendes Kombishirt aus dem Unijersey Maisgelb zu nähen. Die Unijerseys haben einen Elasthananteil von 5 % und sind ebenfalls so wunderbar weich, dass man sie gar nicht ausziehen möchte.

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Auch hier ist der Schnitt von grainlinestudio, es ist das  Hemlock Tee, dessen Schnitt man kostenlos herunterladen kann, wenn man den grainline-Newsletter abonniert. Das Shirt ist für mich von der Form her etwas gewöhnungsbedürftig, aber ich mag die engen Ärmel in Kombination mit der sonstigen Oversize-Form und finde, dass es sich unter dem Cardigan sehr gut macht.

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Wahrscheinlich sind dir in den letzten Tagen schon einige andere Designbeispiele aus der neuen ::stoffbüro::Kollektion über den Weg gelaufen. So viele wunderbare Frauen und noch viel mehr inspirierende Projekte! Bei änni kannst du dir alle Strickpunkt-Projekte im Überblick ansehen. Catrin stellt ihre Probenäherinnen hier und hier vor. Und viele tolle Teile finden sich heute sicher beim RUMS und bei ich näh bio.

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Und auch hier wird es in den nächsten Tagen noch ein weiteres Projekt zu sehen geben. Denn die wundervollen Stoffe wären viel zu schade, um in einer Restekiste zu landen. Du darfst gespannt sein…

Auf einen fantantischen Herbst!
Lena

stoff Strickpunkt camel/maisgelb | Unijersey maisgelb | ::stoffbüro::Kollektion

schnitt driftless cardigan | hemlock tee | grainlinestudio

linked with rums | ich näh bio

 

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#myfallessentials | bluesand cardigan

Bis zu meinem Rib Wise Tank Top habe ich außer Accessoires für mich ausschließlich für den Mops gestrickt. Ich hatte schlichtweg erwartet, dass ein Kleidungsstück für mich viel zu zeitaufwendig sei.Das Sommerstrickshirt war ein softer Einstieg (weil ohne Ärmel) und tat auch eigentlich gar nicht weh. Nach diesem ersten Erfolgserlebnis war ich dann jedoch angefixtstrickt und mein nächstes Projekt sollte eine Jacke für mich werden. Nach langer und intensiver Recherche habe ich mich dann gleich für einen halben Strickmantel entschieden.

bluesandcardigan

Fast genau ein Jahr ist es her, da habe ich bei instagram (@fantantisch) nach dem richtigen Design für meinen BlueSand Cardigan von La Maison Rililie gesucht. Am Ende das Rennen gemacht hat Version 2, weil sie gleichermaßen bei den instamädels wie auch beim Lieblingsmann ankam.

 

Verstrickt habe ich die cotton merino von drops in natur (Farbe 1) und beige (Farbe 3). Ein wundebares Garn, das sich nicht nur gut verstricken sondern auch bei 40 Grad in der Waschmaschine waschen lässt. So ist es schon häufig für den Mops zum Einsatz gekommen und jetzt auch zum ersten Mal für mich. Trotz häufiger Wäschen neigt es weder zum Verfilzen noch zur Knötchenbildung und die Farben sind durch die Mischung von Baumwolle und Wolle leicht meliert, das mag ich sehr.

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Die (englische) Anleitung von La Maison Rililie ist grandios. Der Cardigan wird nahtlos von oben nach unten gestrickt und kommt in zwei Varianten daher. Als einfache Raglanversion und als „combination yoke“, der eher eine Sattelschulter ergibt und für den ich mich entschieden habe. Zusätzlich gibt es die relevanten Bereiche sowohl als Textanleitung als auch in Tabellenform. Ich habe bei einem Strickstück selten mehr gelernt: Icord-Anschlag, Attached Icord-Bindoff, german short rows, verschiedenste Zunahmen… Alles gut bebildert erklärt  und verständlich. Außerdem bietet der Cardigan einige Designelemente, die ihn wirklich zu etwas besonderem machen. Besonders mag ich die Taschen, die innen mit einem Ringelmuster gefüttert und so konstruiert sind, dass sie immer leicht aufstehen. Und den Vokuhila-Saum, der ja gerade ohnehin so gerngesehen ist.

 

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Fertig geworden ist mein bluesand cardigan dann pünktlich zu unserer Chinareise im April. (Ok, ich gebe zu, dass ich die gesamte Fahrt zum Frankfurter Flughafen mit Fäden vernähen verbracht habe.) Dort und seither ist mir der Cardigan ein treuer Begleiter, der sich perfekt in meine Garderobe einfügt und alle meine Wünsche erfüllt. Gute Planung zahlt sich eben doch aus, vor allem bei einem Strickprojekt, das eben nicht in einer Stunde mit der Overlock zusammengetackert ist.

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Um den Cardigan genau meinen Bedürfnissen anzupassen habe ich einige Änderungen vorgenommen. Da wäre zunächst die Farbwahl, bei der ich mich statt Streifen für ein Color Blocking entschieden habe. Wichtigste Passformänderung war, dass ich die Ärmel eine Größe weiter gestrickt habe. Ich hatte an mehreren Stellen von zu engen Ärmeln bei La Maison Rililie gelesen und war entsprechend sensibilisiert. Da man nahtlose Strickstücke ja hervorragend anprobieren kann, brachte eine kurze Anprobe die schnelle Gewissheit, der eine Ärmel wurde wieder aufgetrennt und mit der Maschenzahl für Größe M (statt S) gestrickt.

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Alle weiteren Änderungen waren rein gestalterischer Natur, die Passform ist ansonsten nämlich perfekt. Die Ärmelbündchen habe ich länger gemacht und direkt mit dem Farbwechsel von natur auf beige begonnen. Außerdem habe ich hier ein Halbpatent als Muster gestrickt. Die Zahl der verkürzten Reihen am Saum habe ich reduziert, sodass mein Saum etwas weniger schräg verläuft als im Original. Und beim Kragen habe ich komplett auf verkürzte Reihen verzichtet. Thats it.

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Die restlichen drei Monate bis zum ersten Auftritt des Cardigans hier im Blog sind verstrichen, weil es einfach keine Fotos gab, die diesem JahrhundertJahresprojekt würdig waren. Doch im Nordseeurlaub trafen der Cardigan, der Strand, ein wunderschöner Sonnenuntergang und ein fotowilliger Mann aufeinander und so bekommst du ihn heute doch endlich zu sehen, meinen ersten Cardigan. Genau das Richtige für den ersten Me Made Mittwoch nach der Sommerpause.

Und nun? Nun hat mich das #selfishknitfieber endgültig gepackt und der nächste Cardigan ist schon fast fertig. Ein Flaum von amirisu in wunderbar weicher Alpaka. Mehr dazu dann… in etwa einem Jahr!

Liebe Grüße, Lena

pattern BlueSand Cardigan | La Maison Rililie

yarn drops cotton merino | lanade (gerade im Sale!)

linked with memademittwoch | auf den nadeln

#myfallessentials | Herbstjacken-Sewalong – Teil 1

Eigentlich… Mal wieder. Eigentlich war mir sofort klar „Dafür hast du keine Zeit!“, als ich Elkes Jacken-Sewalong-Aufruf las. Eigentlich ist der Zeitplan für mich als Vollzeit berufstätige Mutter atemberaubend knapp. Und eigentlich bin ich auch gar nicht der Typ für Sew-Alongs.

Andererseits ist Elke so eine Liebe! Und es macht so viel Spaß mit ihr und den anderen tollen Mädels gemeinsam etwas zu erschaffen. Andererseits steht zufällig ein Nähwochenende mit der besten Freundin ins Haus. Vor allem aber BRAUCHE ich eine neue Herbstjacke. Dringend! Denn die 3-in-1-Outdoorjacke, die ich schon in meinem ersten #myspringessential-Post des Kleiderschranks verwiesen habe, hat sich im darauffolgenden Herbst klammheimlich dorthin zurück geschlichen. Einfach weil es im Herbst eine wasserfeste und wärmende Jacke braucht. Und sich bislang kein passender Ersatz gefunden hat, der meinen Ansprüchen hinsichtlich Qualität, Design und Ethik genügt hätte. Also muss ich doch einfach mit dabei sein, oder!?

JackensewalongTeil1

In der ersten Runde fragt Elke heute:

Welcher Schnitt, welcher Stoff, was inspiriert dich?

Beim Schnitt bin ich mir schon ganz ziemlich sicher. Ich möchte einen Parka, Länge bis zum Oberschenkel, hinten länger als vorn, mit Kapuze und Taschen zum Einmummeln.
Den Parka Polly aus der La Maison Victor 5/2015 hatte ich sofort auf meine imaginäre To-Sew-Liste gesetzt. Die Schnittführung ist ausgefallen, trotzdem ist die Jacke schlicht genug, um mich ins Büro oder in die Stadt zu begleiten. Mit den lmv-Schnitten habe ich ausschließlich gute Erfahrungen gemacht und das Internet bietet tolle Nähbeispiele (beispielsweise hier oder hier). Einige Änderungen werde ich trotzdem vornehmen. Erstens braucht der Parka definitiv ein Futter, zweitens muss ich einige Zentimeter Länge und etwas Weite zugeben, weil es doch eher eine Jacke ist und ich im Herbst definitiv in jeder Situation warme Nieren brauche. Aber das bin ich ja nicht anders von mir gewöhnt…

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Beim Stoff bin ich noch ziemlich planlos. Ich bin ein großer Naturfaserliebhaber, trotzdem soll so eine Herbstjacke natürlich wasser- und winddicht sein. Daher hat es mir der Oilskin in gold von Merchant and Mills angetan. Der Preis ist natürlich nicht ganz ohne, aber sicherlich für eine klassische Herbstjacke gerechtfertigt. Was allerdings ein echtes Problem werden könnte, ist die lange Lieferzeit von 5 bis 10 Tagen. Auf diese Weise wäre mein Stoff wohl erst nach dem Nähwochenende hier und ich müsste mich ordentlich ranhalten, um bis zum Finale fertig zu werden. Aber schau dir nur diesen tollen Parka aus dem Oilskin an! Ein Traum, oder?

Alternativ habe ich einige wetterfeste Stoffe bei Aktivstoffe entdeckt, die ganz aus Baumwolle sind (wie dieser hier in Koralle) oder zumindest einen hohen Baumwollanteil haben (wie dieser hier, erhältlich in koralle oder sand). Hier werde ich wohl mal Stoffproben ordern.

Überhaupt: Nähe ich eine Jacke in Knallfarbe, die mir die trüben Herbsttage etwas bunter macht? Oder lieber eine klassisch zeitlose in camel, die ich nicht im nächsten Jahr schon leid bin?

Dann stecke ich mir jetzt einfach das Ziel, mich bis zum nächsten Mal für irgendwas entschieden zu haben. Damit wäre die größte Schwierigkeit für mich geschafft. Für gutgemeinte Ratschläge, Ideen, Kritik bin ich dir wie immer sehr dankbar!

Auf einen fantantischen Herbst,

Lena