#myspringessentials | Ideen, Gedanken & Ziele

Erst einmal vielen Dank für all die positiven Kommentare zu meiner Frühlings-Streifen-Else von letzter Woche! Ich bin immer noch völlig überwältigt, ist es doch „nur“ ein Basic-Shirt, das ich mir da genäht habe. Aber wahrscheinlich ist es genau das: Es ist eben nicht irgendein Basic-Shirt, sondern genau MEINS. Warum das so ist, konnte ich zum Zeitpunkt der Entstehung noch gar nicht genau sagen. Ich denke, es war eine große Portion Glück dabei. Aber der Wunsch nur noch solche Lieblingsstücke zu nähen und im Schrank zu haben war einer meiner Hauptgründe, gemeinsam mit Elke – ellepuls und Sindy – ms. fisher die Aktion #myspringessentials ins Leben zu rufen.

Worum es bei der Aktion geht, könnt ihr hier noch einmal nachlesen. Zusammengefasst ist unser Plan, uns unsere persönliche Traum-Frühlings-Garderobe zusammenzustellen, eine sogenannte capsulewardrobe. 33 Teile, vielleicht ein paar mehr oder weniger. Alle untereinander kombinierbar. Und im Idealfall alles Lieblingsteile. Denn weniger ist mehr und meine Hoffnung ist, mit weniger Aufwand und Frust morgens vorm Kleiderschrank jeden Tag besser auszusehen und mich wohler zu fühlen. In den nächsten zehn Wochen könnt ihr uns auf unserem Weg zur capsulewardrobe begleiten und seid herzlich eingeladen euch in Form von Kommentaren, eigenen Posts und Beiträgen unter dem #myspringessentials zu beteiligen!

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In unserem ersten Block soll es um das Thema Ideen, Gedanken & Ziele gehen und ich darf heute den Anfang machen. Ich hoffe, ihr habt etwas Zeit mitgebracht, denn das wird hier etwas länger werden. Also macht euch eventuell noch einen Kaffee und dann geht’s los…

Status Quo

Früher war alles besser. Das trifft zumindest auf meinen Kleiderschrank zu. Denn während ich zu Schulzeiten immer topgestylt und entsprechend der neuesten Trends unterwegs war, hat sich das im Studium ziemlich schnell erledigt. Ich erzähle euch jetzt nicht, dass ich am ersten Unitag in einem pinken Boucle-Kostüm zwischen all meinen Jeans-und-T-Shirt tragenden Kommilitonen saß und deshalb mehrere Semester gegen den Spitznamen Barbie anarbeiten musste… Auch in meinem Job wurde auf ein gepflegtes Erscheinungsbild wenig wert gelegt und spätestens seit der Geburt vom Mops herrscht in meinem Kleiderschrank ein absoluter Investitionsstau und ich habe das Haus in den letzten zwei Jahren gefühlt an 650 Tagen in meiner 3-in-1-Outdoorjacke verlassen. Es muss also dringend was passieren.

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In meinem Kleiderschrank befinden sich aktuell gut 30 Shirts, 20 Pullover, 15 Strickjacken, 25 Blusen, 25 Kleider, 15 Röcke und nur 10 Hosen. Ein ganzer Schrank voll nichts anzuziehen. Wann ich beispielsweise zum letzten Mal einen Rock getragen habe, kann ich nicht mit Sicherheit beantworten. Genauso wenig wie die Frage, wie viele der Teile in meinem Schrank überhaupt noch tragbar, also ohne Löcher und bleibende Flecken sind. Es zeigt aber deutlich, dass ich erstens dazu neige, ohne Sinn und Verstand ausgefallene Einzelteile zu kaufen und zu nähen, die sich mit nichts kombinieren lassen und die auch nicht in meinen Alltag passen. Und ich mich zweitens von Kleidung nur sehr schlecht trennen kann. Bevor ich aber mit dem Ausmisten und Ergänzen sinnvoll beginnen kann, muss ich mir erst einmal darüber klar werden, was ich will und brauche.

Ideen & Gedanken

In den letzten Jahren sind mir mein Gefühl für Mode und vor allem für meinen eigenen Stil scheinbar völlig abhanden gekommen. Deshalb musste der erste Schritt auf dem Weg zu meinen #myspringessentials sein, dieses Gefühl für Farben, Stile und Formen wieder zu erlangen. Dazu habe ich mich an dem wunderbaren Projekt wardrobe architect von coletterie orientiert und – ja, lacht ruhig! – fleißig die zugehörigen Arbeitsblätter ausgefüllt. Das klingt ein bisschen nach Sachkundeunterricht, hat mir aber rückblickend sehr geholfen, weshalb ich euch nur dazu ermutigen kann!

Needs

Da ich demnächst wieder zu arbeiten beginne, brauche ich ein Styling, das sowohl dazu als auch zu meinem Leben als Mami passt. Da ich vom Typ her eher jung und unschuldig rüber komme, muss mein Outfit mich erwachsen und kompetent machen. Mein Look muss seriös und gepflegt sein, aber gleichzeitig so praktisch und pflegeleicht, dass ich mit dem Mops damit über den Boden krabbeln und die Spielplätze unsicher machen kann. Eine Grundvoraussetzung dafür sind flache Schuhe, mehr Hosen als Röcke und lockere Schnitte aus dehnbaren, unempfindlichen Materialien. Auch eine gewisse Wetterfestigkeit der Garderobe spielt hier eine Rolle. Außerdem brauche ich für einige Anlässe wie zum Beispiel Hochzeiten elegante und moderne Looks.

Ich habe festgestellt, dass für mich das wichtigste ist, dass meine Kleidung warm ist und ich mich darin geborgen fühlen kann. Ich friere wahnsinnig schnell, trage immer lange Unterhemden und Wollstrümpfe. Das schlimmste für mich ist ein nackter Hals oder ein freier Rücken! Deshalb bevorzuge ich halsnahe Ausschnitte, überlange Ärmel und Oberteile, die mindestens die Hüfte bedecken. Außerdem muss alles aus Naturmaterialien sein, viel Strick, Wolle und Baumwolle. Teile, die diese Kriterien nicht erfüllen, fallen ausnahmslos durch. Und werden daher ab jetzt aus dem Kleiderschrank verbannt!

Shapes & Silhouettes

Um mich diesem Thema anzunähern, habe ich hat der Lieblingsmann ein Ganzkörperfoto von mir genommen und in eine Silhouette verwandelt. (Wenn ihr das versuchen wollt, macht ein Ganzkörperfoto von euch in dunklen, eng anliegenden Sachen und fahrt dann in einem Bildbearbeitungsprogramm die Kontur entlang. Das Originalfoto erspare ich euch jetzt einfach…) Daran kann man leider ablesen, dass ich ein A-Typ bin, eventuell mit leichter Tendenz zum X. Wenn ich zunehme, dann ausschließlich von der Hüfte an abwärts. Trotzdem sind meine Schultern und die Hüfte annähernd gleich breit, dazu kommt eine sehr dezente Oberweite.

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Vergleicht man meine Silhouette mit dem Ideal nach Leonardo Da Vinci, wie es beispielsweise die Modeflüsterin hier zeigt (auch sonst ein sehr lesenswerter Blog!), fallen ein etwas zu langer Oberkörper und vor allem deutlich zu kurze Beine auf. Mir fehlt im Bereich der Oberschenkel eine halbe Kopflänge. Daher muss das Ziel meiner Outfits  unbedingt sein, möglichst lange Beine zu suggerieren. Dafür bieten sich (über)lange, gerade Hosen an und Röcke und Kleider in A-Linie. Dazu hohe, betonte Taillen und halsnahe Ausschnitte, die eher eine horizontale Linie aufweisen (was mir aufgrund meiner Frostbeuligkeit doch sehr entgegen kommt).

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Meine ideale (links) und reale (rechts) Silhouette

 

Colours

Farben sind das Thema, bei dem ich mir für mich am sichersten bin. Ich habe bereits vor vielen Jahren zusammen mit meiner Mutter eine Farbberatung gemacht und darf mich seitdem zu den Frühlingstypen zählen. Mein absoluter Lieblingston ist ein sattes korallenrot, dazu gesellen sich auf alle Fälle jeansblau und creme. Schmuck trage ich ausschließlich in (rosé)gold. Beim Rest des Farbkonzeptes bin ich noch unsicher. Meine Lieblingslederjacke ist camelfarben, meine einzige Handtasche taupe. Oder doch ein warmes grau, um meine neue Lieblingskuschelstrickjacke unterzubringen?

Styles

Die Frage nach meinem bevorzugten Stil war für mich am schwierigsten zu beantworten. Ich habe keine Stilvorbilder, an denen ich mich orientieren und denen ich nacheifern könnte. Daher habe ich mich intensiv mit dem worksheet #2 aus dem wardrobe architect auseinander gesetzt und einige Lieblingsstücke aus meinem Kleiderschrank einer intensiven Betrachtung unterzogen.Warum gefällt mir gerade dieses Stück so gut? Warum trage ich es so gerne? Warum lieber als ein anderes, ganz ähnliches Teil?

lieblingsteile

Der Fokus lag hierbei auf Gefühlen, Adjektiven und Assoziationen, die den gewünschten Stil möglichst treffend beschreiben. Die Essenz bilden bei mir diese fünf Begriffe:

Was bedeutet das im Einzelnen? Geborgen erklärt sich denke ich aus dem oben geschriebenen sehr gut. Ich brauche die Wärme und Geborgenheit meiner Kleidung, einfach, um nicht zu frieren und vielleicht auch, um mich ein bisschen sicherer zu fühlen. Geborgen eben.

Wertig müssen meine Outfits schon alleine sein, damit auch alltägliche und praktische Looks im Job bestehen können. Außerdem fühle ich mich in wertigen Naturmaterialien einfach wohler und es entspricht meinem ethischen Anspruch, wenn die Kleidung unter fairen Bedingungen aus hochwertigen Materialien hergestellt wird. Hierauf will ich in Zukunft auch beim Stoffkauf einen stärkeren Fokus legen.

Ohne Farben kann ich nicht leben. So sehr ich an anderen Nude-Looks oder auch den eleganten schwarz-weiß-marine-grau-Look mag – das bin ich nicht. Ich denke, dafür bin ich vom Typ her einfach zu blass und unscheinbar. Ein bisschen farbig muss es für mich schon sein, allerdings nicht knallbunt und farbenfroh mit Mustermix und niedlichem Allover-Druck. Das würde sich denke ich auch nicht mit meinem Anspruch eines wertigen Looks decken.

Ich möchte gern modern aussehen, ohne dabei zu trendy und verkleidet zu wirken. Ich habe die Tendenz, dass ich mich immer, wenn ich versuche seriös auszusehen, in ein sechzigjähriges Alter-Ego mit Rock, Bluse und adrettem Seidenschal verwandle. So fühle ich mich nicht wohl und es entspricht wohl auch ganz und gar nicht meinem Typ. Daher wird dies die schwierigste Balance für mich werden: modern, aber trotzdem erwachsen. Seriös, aber nicht zu damenhaft.

Die größte Erkenntnis für mich war die folgende: Ich mag alles was klar ist. Pur. Klare Linien, klare Farben, klare Schnitte. Mädchenhaft-verspielt und romantisch ist nichts für mich. Auch wenn ich das lange Zeit dachte. Aber zahlreiche Schluppenblumen und Rüschenshirts, die ungetragen in meinem Schrank hängen, bezeugen das. Klar meint dabei nicht langweilig, im Gegenteil: das gewisse Etwas sollten die Teile schon haben. Dieses Etwas ist aber eher ein Kragendetail, eine interessante geometrische Schnittführung oder ein Print. Und eben nicht die Rüsche oder Schleife. Und schon gar kein Glitzer oder so.

Ziele

Wie soll es nun weiter gehen? Klar, am Ende soll meine perfekte capsulewardrobe stehen. Einen wichtigen Schritt bin ich mit meinen bisherigen Überlegungen schon gegangen. Ich weiß jetzt, was ich will. Bis zum nächsten Mal werde ich versuchen, meine bisherigen Überlegungen zu visualisieren und auf meinem Pinterest-Board zusammen zu tragen. Ich denke, dass Bilder in diesem Fall mehr als Worte sagen und ich hoffe, dass ich mir so noch klarer werde bezüglich meines Wunschlooks. Anschließend will ich meine Erkenntnisse zu Core Styles zusammenfassen, also zu uniformen Looks, die meinem Typ und Stil entsprechen und die die Basis meiner Garderobe werden sollen. Hier wird es noch einmal viel um Proportionen gehen, um den goldenen Schnitt und um die Frage, was mir steht und meinen Typ unterstreicht. Und ich muss mich bezüglich meiner Farben festlegen und mit der Auswahl erster Stücke beginnen beziehungsweise Lücken aufspüren.

Außerdem muss ich mich noch mit der Frage beschäftigen, wie viele Stücke ich bei den #myspringessentials aufnehmen werde und was ich alles mitzählen will. Schuhe, Taschen, Accessoires auf jeden Fall. Schmuck – mal sehen. Meine 3-in-1-Outdoorjacke sicher nicht. Denn die will ich in Zukunft nur noch tragen, wenn ich tatsächlich mit dem Mops durch den Wald robbe. Und wenn ich das umsetze, habe ich stiltechnisch schon viel erreicht 🙂

Jetzt lehne ich mich aber erstmal zurück und gebe den Staffelstab an die liebe Sindy weiter (bei der es heute übrigens eine tolle Frau Emma zu sehen gibt!). Sie schreibt nächste Woche ihre Ideen, Gedanken und Ziele zum Thema #myspringessentials auf. Und nun bin ich gespannt, wer bis hierhin durchgehalten hat und wie ihr das Thema seht.

Was zeichnet eure perfekte Frühjahrsgarderobe aus?

Welche Anforderungen muss sie erfüllen?

Was sind eure Auswahlkriterien?

Ich freue mich auf eure Antworten! Habt eine fantantische Zeit,

eure Lena

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23 Gedanken zu “#myspringessentials | Ideen, Gedanken & Ziele

  1. Sindy schreibt:

    Liebe Lena, welch grandioser Auftakt 🙂

    Genauso habe ich mir unserer Aktion vorgestellt. Sehr schön detailliert, aber nicht überladen und viele Links, mit denen man noch tiefer abtauchen kann. Sehr sehr schön.

    Es ist so spannend zu sehen, was aus Deinem Kleiderschrank noch wird. In welche Richtung Du gehen wirst und welchen fantantisch-Stil Du kreierst. Gut, dass wir uns 10 Wochen Zeit gelassen haben. Ich glaube, die brauchen wir auch 😉

    Meine Vorgehensweise wird ähnlich sein. Ich bin schon einen Schritt weiter, aber das Thema verfolgt mich ja auch schon seit fast zwei Jahren. Die Idee mit der Silhouette ist genial. Damit werde ich mich bis nächste Woche auch noch auseinandersetzen.

    Auch, wenn man das Durchgestrichene nicht lesen soll *lach* – wenn ich Dein Userbild anschaue und diese Geschichte dagegen halte, kann ich mir das so gar nicht vorstellen, oder zumindest hätte ich das niiiiiie gedacht. Aber ja .. die Jahre verändern einen und ein Kind sowieso. Ich war früher der absolut sportliche Typ. Jeans und Shirt. Fertig. Nun gesellt sich in meine 30er Jahre ein gewisser fraulicher Anspruch. Am liebsten immer noch Jeans und Shirt, aber bitte stilvoll und nicht zu schlampig. Ich bin gespannt, was das mal wird 😉

    Sei ganz lieb gegrüßt und hab einen schönen Tag.
    Sindy

    • lencheninlove schreibt:

      Liebe Sindy, vielen Dank für das Kompliment! Ich muss sagen, dass ich selbst noch ganz gespannt bin, worauf das in zehn Wochen hinaus läuft 😉 Aber ich freue mich in jedem Fall sehr darauf! Und ich bin schon total gespannt, was es bei dir nächste Woche zu lesen gibt. Da kann ich sicherlich noch einiges von lernen und mitnehmen!
      Liebe Grüße
      Lena

  2. schneidernmeistern schreibt:

    hui – ich bin geplättet!
    Ein toller Artikel und nun bin ich trotz der vielen Aktionen und Projekte die sich gerade auf meinem Schreibtisch stapeln kurz davor, sofort meinen Kleiderschrank auszuräumen…
    Danke! Sehr spannend!
    Liebe Grüße
    Monika

    • lencheninlove schreibt:

      Vielen Dank, liebe Monika! Das freut mich sehr! Genau so ging es mir auch vor zwei Wochen, als Elke ihren Post bei Facebook veröffentlicht hat: Ich war sofort voll drin im Thema, habe mir Zettel und Stift geschnappt und angefangen, Listen zu schreiben, Mind Maps zu malen… Vor allem aber alles Dagewesene zu hinterfragen. Das Thema lässt mich nicht los, stellt es doch so einen herrlichen Gegenentwurf dar zu den heutigen Zeiten des Konsums im Überfluss. Ich bin gespannt, ob wir dich auch noch nachhaltig „infizieren“ können mit dem #myspringessentials-Virus!?
      Liebe Grüße
      Lena

  3. Steffi/herzekleid schreibt:

    Danke für den ausführlichen Einblick und den spannenden Artikel! Find ich immer wieder sehr inspirierend, solche Gedanken zu lesen; meinen Kleiderschrank werd ich mir auch noch vornehmen!
    Freu mich weiterhin auf Eure Serie – und jetzt schau ich mir noch diese Arbeitsblätter an 🙂
    Liebe Grüße, Steffi

    • lencheninlove schreibt:

      Liebe Steffi, hab vielen Dank. Es würde mich sehr freuen, wenn wir dich mit unserer Serie ein Stück weit inspirieren könnten – denn das ist schließlich doch einer der Hauptgründe zu bloggen!
      Liebe Grüße
      Lena

  4. nina schreibt:

    Super – vor allem die Mühe, die du dir mit der Körperform gemacht hast! Dank Modeflüsterin hab ich dahingehend auch schon ein paar Einblicke gewonnen, aber so genau hab ich mich noch nicht vermessen. Heute habe ich mich im Blog mal mit den Farben beschäftigt – eine relativ leichte Übung für mich. Außerdem habe ich mit Erstaunen festgestellt (nachdem ich mein Mood board auf Pinterest genau betrachtet habe), dass ich auch sehr auf monochrome Outfits stehe – das war mir gar nicht bewusst. Oder gefällt mir das hauptsächlich an anderen und gar nicht unbedingt an mir? Ist gar nicht so leicht, sich klar zu werden, was man eigentlich will.
    Danke für diesen interessanten Beitrag! Nina.

    • lencheninlove schreibt:

      Vielen Dank, liebe Nina! Ja, diese Frage stelle ich mir auch häufig. Dinge, die mir an anderen super gefallen, sind für mich einfach nichts. So ist es beispielsweise mit all den Rüschen- und Schleifenshirts: Sie gefallen mir wirklich gut. Aber solche Teile fristen in meinem Kleiderschrank dann ein trostloses Dasein, ohne jemals das Tageslicht zu sehen. Ich glaube DAS ist die wahre Kunst und Schwierigkeit: unter den Dingen, die einem gefallen diejenigen herauszufiltern, die einem auch stehen, die eigene Figur und den Typ unterstreichen!
      Liebe Grüße
      Lena

  5. E. Puls schreibt:

    Liebe Lena,
    du legst ja ganz schön vor. Ich bewundere wie strukturiert du vorgehst und wie klar du dir bist. Also darüber, dass du klare Linien magst. Ich kann da ganz schön herumeiern, weil mir einfach vieles gefällt. Wie es dann an mir aussieht ist wieder die andere Frage.

    Das mit der Silhouette habe ich auch mal gemacht. Schau mal hier: http://ellepuls.com/2014/06/so-war-es-bei-der-stilberatung-extravagant/ Es hat auch Spaß gemacht, meiner Silhouette Sachen anzuziehen. Probier das mal aus. Oder überlasse es deinem Mann ;-).

    Dein Beitrag ist richtig toll geworden, liebe Lena. Ich freue mich jetzt auch auf Sindy nächste Woche.

    Liebe Grüße,
    Elke

    • lencheninlove schreibt:

      Vielen Dank liebe Elke! Was die Struktur angeht, so ist das sicher meinem Job geschuldet. Als Ingenieurin legt man sich zwangsläufig eine sehr strukturierte und rationale Denkweise zu. Und manchmal kommt das einem tatsächlich zu Gute 😉
      Bis vor wenigen Tagen war ich mir auch noch überhaupt nicht darüber im Klaren, was ich mir für meinen Stil wünsche. Ich weiß auch nicht, ob das mit den klaren Linien eher eine kurze Episode ist oder eine dauerhafte Tendenz. Aber gerade jetzt fühlt es sich genau richtig und schlüssig so an. Die Erfahrung lehrt mich einfach, dass Teile, zu denen ich immer wieder greife, genau die beschriebenen Eigenschaften aufweisen. Was nicht bedeutet, dass mir nicht Anderes gefällt. Im Gegenteil. Aber ich glaube, dass ich die Klarheit im Look brauche, um die nötige Seriösität und Kompetenz in meinem Job ausstrahlen zu können.
      Stimmt, den Beitrag mit den Silhouetten hatte ich mal bei dir gelesen, allerdings auch völlig vergessen. Genau das ist aber mein Plan für den nächsten Block: der Silhouette meine core styles zu verpassen, mit Proportionen zu spielen und mit dem goldenen Schnitt. Wieder so ein Ingenieursding 😉
      Liebe Grüße
      Lena

  6. Melanie schreibt:

    Liebe Lena, vielen Dank! Für die Ideen, für die Inspirationen…
    Ich bin dabei! Ob ich schnell genug bin, Eurem Tempo zu folgen wird sich noch herausstellen 😉
    Ich freu mich auf die folgenden Wochen und die tollen Inspirationen von Euch.
    Liebe Grüße, Melnaie

    • lencheninlove schreibt:

      Danke liebe Melanie! Ich freue mich, dass du die Inspiration schon aufgegriffen und deine eigenen Ideen gepostet hast!
      Liebe Grüße
      Lena

  7. madebymiri schreibt:

    Wow Lena, ich bin platt. Es ist schon spät und ich habe manches nur überflogen, ich kehre nocheinmal in Ruhe zurück, das ist ja sowas von spannend! Bin sehr gespannt, wo Eure Aktion hinführt, bin total angefixt 🙂

    Liebe Grüße
    Miri

    • lencheninlove schreibt:

      Vielen Dank liebe Miri! Ja, angefixt ist wohl das richtige Wort – genau so ging es mir auch nach Elkes erstem Post! Ich würde mich freuen, dich an Bord zu wissen!
      Liebe Grüße
      Lena

  8. SuSe on the Riverbank schreibt:

    Mensch , das ist ja ein Wahnsinns Artikel! Ich bin echt beeindruckt, wieviele Gedanken Du Dir schon gemacht hast – das klingt so, als hättest Du schon einen sehr klaren Plan wo Du hin willst. Gedanken hatte ich auch schon viele, aber eher chaotisch. Da muss ich noch viel sortieren bis ich einen Stil für mich finde. Denn mein Schrank sieht tatsächlich aus, wie Du es beschreibt, viele nette Einzelteile, aber Stil? Ich weiss nicht. Vielleicht ist es ja aber auch nicht ein Stil, den man hat/mag, sondern je nach Tagesform ein anderer? Was die Sache nicht einfacher macht :-).
    Ich finde Eure Aktion jedenfalls mehr als toll und bin extrem gespannt, wie das für alle weitergeht und werde mich in den nächsten Tagen sicher noch mit den links beschäftigen, die Du zusammengetragen hast. Vielen Dank für die tollen Anregungen!
    Viele Grüße,
    SuSe

    • lencheninlove schreibt:

      Vielen Dank liebe SuSe. Tja, das mit dem Stil ist eine gute Frage. Ich bin aber davon überzeugt, dass einem ein solches Projekt wie #myspringessentials bei der Beantwortung dieser Frage helfen kann. Denn man kann sich im Vorhinein Gedanken machen so viel man will – wirklich spannend wird es denke ich erst, wenn man die Teile jeden Tag trägt! Darauf freue ich mich eigentlich am meisten…
      Liebe Grüße
      Lena

  9. Freja schreibt:

    Hallo Lena,
    hab ich meinen Senf hier noch gar nicht abgegeben? Ohje.
    Dein Beitrag ist richtig richtig toll geworden. Viele Informationen, viele kleine nützliche Ideen um einen Einstieg zu finden. Ich habe heute auch Fotos von mir gemacht und diese dann am PC nachgezeichnet und ebenfalls nach dieser 8-Köpfe- Regel eingeteilt. Und natürlich noch diverse andere Dinge ausprobiert. Jetzt sollte ich mir mal Gedanken zu meinen Farben machen, wobei das eigentlich nicht so schwer ist – blau.
    Ich denke zuerst werde ich mein Strichmännchen-Ich mal versuchen etwas einzukleiden. Wegen der Kleidungsformen (mir ist das richtige Wort leider entfallen) bin ich nämlich absolut unschlüssig und je nach Tagesform mag ich auch immer andere Sachen.
    Ich habe gerade gelesen, dass Du Ingenieurin bist und fand es sehr lustig, dass du genau dieses ‚herumspielen‘ an der Silouette und den Proportionen als Ingenierusding bezeichnet hast – vielleicht wird das ja dann doch noch was mit mir.
    Alles Liebe, Freja

    • lencheninlove schreibt:

      Hallo Freja, das freut mich, wenn mein Beitrag dich inspirieren konnte! Es ist auch mein nächster Plan, meine Silhouette einmal einzukleiden. Zusätzlich will ich dazu entsprechende Fotos mit Looks aus meinem Kleiderschrank machen, die ich daneben legen kann. Ich hoffe, so herausfinden zu können, was mir eigentlich steht und was gar nicht geht. Wenn man sich selbst im Spiegel betrachtet, achtet man ja doch immer irgendwie nur auf kleine Details (und hauptsächlich auf die Schwachstellen, oder?) und verliert total den Blick fürs Große und Ganze.
      Ich bin sehr gespannt, mehr von dir zu lesen!
      Liebste Grüße
      Lena

  10. Claudia Ulrich schreibt:

    Liebe Lena,
    durch Zufall bin ich heute auf deine Seite gestoßen und sehr beeindruckt. Das Thema ist total klasse, gehöre ich doch auch zu der Spezie „voller Kleiderschrank, aber nichts zum Anziehen“. In Ruhe werde ich mir deine Ausführungen und die deiner Partner-Bloggerinnen anlesen und mich jetzt konsequent an dieses Thema (jetzt mit Anleitung) trauen. Irgendwann ist auch der Kauf von weiteren Schränken und Kommoden erschöpft, nur weil so manches Kleidungsstück sich partout nicht von mir verabschieden will. Herzlichen Dank für deine/eure Reihe – eine sehr schöne Bereicherung. Liebe Grüße, Claudia

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