#myspringessentials – Blumenkleid, Konzept & Vorgehen

Zunächst einmal möchte ich euch ein Kleid vorstellen, dass schon vor einigen Jahren entstanden und seitdem ein fester Bestandteil meiner Frühjahrs- und Sommergarderobe geworden ist: mein Blumenkleid. Der Stoff ist eine leichte, seidige Baumwolle, die ich auf meinem ersten holländischen Stoffmarktbesuch in Heerlen erworben habe. Der Schnitt war mal als Schemazeichnung in einer für sie oder freundin. Leider ist dies der einzige Schnitt, den ich in all den Jahren meiner Näherei tatsächlich mal weggeschmissen habe. Dabei könnte ich mir gerade bei dem vorstellen, ihn ein zweites Mal zu nähen! Aus diesem Grund kann ich euch aber auch keine näheren Angaben mehr machen.

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Der schlichte, aber extravagante Schnitt zeichnet sich durch einen breiten Uboot-Ausschnitt, einen weiten Schnitt , der sich zum Saum verjüngt und weite, leicht puffig eingesetzte Ärmel aus. Außerdem durch breite Belege und rundherum doppelt abgesteppte Säume. Dass ich zu diesem Zeitpunkt noch keine Zwillingsnadel besessen habe und viele Nähte daher krumm und schief zueinander verlaufen, ignorieren wir jetzt einfach mal.  Beim Betrachten der Bilder frage ich mich allerdings, ob ich die Ärmel vielleicht etwas enger machen oder unten mit einem Gummi raffen sollte? Ich finde sie auf dem Foto doch recht wuchtig. Insgesamt ist das Kleid aber auf jeden Fall ein echtes Lieblingsteil, dass sicher einen Platz in meinen #myspringessentials einnehmen wird.

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Nach zwei fantantischen Beiträgen von Sindy und Elke darf ich mich heute im Rahmen unseres Projektes #myspringessentials mit dem zweiten Teil beschäftigen: es soll darum gehen, wie man sein Konzept für die Capsule Wardrobe findet und welche Vorgehensweise man dazu verfolgt.

Wie ihr in meinem letzten Beitrag nachlesen konntet, hatte ich für die vergangenen Wochen hochgesteckte Ziele. Ich wollte MEINEN core style finden, viel mit pinterest arbeiten. Ein krankes Kind, ein kranker Mann und eine kaputte Spülmaschine haben mir dabei gehörig einen Strich durch die Rechnung gemacht. Stattdessen zeige ich euch heute – inspiriert von Frejas Beitrag hier und in Anlehnung an das Buch Die Kleiderdiät von Linda Deslauries – zunächst meine schonungslose Bestandsaufnahme. Nachdem ich in einer ersten Runde alle nicht mehr tragbaren Kleidungsstücke rausgeschmissen habe (naja, ich gebe zu, gerade bei den Lieblingsstücken sind einige dabei, die längst nicht mehr tragbar sind und dringend ersetzt werden müssten!), habe ich mich in jedem einzelnen verbleibenden Stück fotografiert und begutachtet. Die Idee dahinter ist, dass man sich auf einem Foto wesentlich besser objektiv bewerten kann als das beispielsweise vorm Spiegel der Fall ist und dass man außerdem die Fotos besser nebeneinander legen und vergleichen kann.

So, da müsst ihr jetzt durch… Und ich entschuldige mich bereits jetzt für die teils fragwürdige Qualität der Bilder. Hier zählte nun tatsächlich Masse statt Klasse…

Vorgehen | Bestandsaufnahme

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Am schnellsten abgefrühstückt ist die Kategorie Tops. Akzeptabel ist nur Nummer drei, es hat eine gute Länge, eine betonte Taille, einen Ausschnitt, der die horizontale betont und es ist insgesamt unaufgeregt, aber nicht langweilig. Das Top links war bislang erste Wahl zum Ausgehen und ich bin echt erschrocken, wie unvorteilhaft und vor allem durchsichtig es an mir aussieht! Nummer zwei ist viel zu kurz, Nummer vier zumindest für den Frühling zu gemustert, weil zu knallig. Vielleicht bekommt es im Sommer noch eine Chance…

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Von diesen neun Shirts gefällt mir natürlich mein neues Schwalbenshirt (links unten) von letzter Woche am besten. Außerdem mag ich das goldene Wolltop (rechts oben). Die Farbe und der breite Ausschnitt schmeicheln mir und es ist so schön warm! Das lachsfarbene Shirt (mitte rechts) darf wohl auch bleiben. Es ist nichts besonderes, aber immerhin schön lang und meine Farbe. Der Rest kann denke ich weg. Die runden Ausschnitte, tristen Farben und körperumspielenden Schnitte tun nichts für mich, die Blockstreifen (mitte links) sind viel zu massiv und erschlagen mich optisch. Wieder ein selbstgenähtes Teil, das praktisch ungetragen im Schrank liegt. Schade um den tollen Flame-Jersey, vielleicht kann ich daraus noch etwas für den Mops machen…

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Hier verhält es sich im Grunde genau so: mein Favorit ist das Streifenshirt (rechts unten). Ganz ok finde ich die beiden hellgelben Shirts (oben mitte und rechts) und das cremefarbene Longsleeve (mitte links), auch wenn der Ausschnitt nicht ideal ist. Alles andere kann ebenfalls weg. Die Longsleeves in gelb und flaschengrün sind zu knallig, erschlagen mich total. Das braune Longsleeve ist viel zu kurz und alle haben völlig unvorteilhafte Rundhalsausschnitte. Das Poloshirt in der Mitte ist prinzipiell nicht schlecht, aber ich bin es einfach Leid.

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Bei den Pullovern fällt es mir aus irgendeinem Grund schwerer als bei den Shirts, herauszufinden, was mir besser oder schlechter steht. Vielleicht, weil die Bilder schlechter sind? Oder ich habe einfach tatsächlich keine Pullover, die besonders viel für mich tun!? Die obere Reihe gefällt mir insgesamt ganz gut, beim mittleren Sweatshirt ist mir der Ausschnitt eigentlich etwas zu weit. Auch die mittlere Reihe finde ich insgesamt nicht schlecht, der Hoodie rechts ist ein absolutes Lieblingsteil, allerdings müsste er dringend ersetzt werden, weil er mehrere Flecken hat die einfach nicht heraus gehen. Und ob er wirklich viel für mich tut oder am Ende einfach nur besonders kuschelig ist, ist ebenfalls fraglich. Unten darf wohl nur der mittlere Pulli bleiben, das Sweatshirt links ist zu trist für mich, der Pulli rechts hat einen viel zu tiefen und unvorteilhaften Ausschnitt und ist – wie so vieles – zu kurz.

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Hier ist mein absoluter Favorit die Kuscheljacke unten rechts. Sie hat ein tolles warmes grau, ein kuscheliges Wollgarn und eine super Länge für mich. Außerdem lässt sie sich perfekt sowohl leger als auch elegant stylen! Nur für den Frühling ist sie wohl leider nichts und schreit nach einem beigen, leichteren Pendant… In der oberen Reihe gefallen mir die beiden linken Teile gut. Gerade das Top (links oben) ist denke ich für meine Birnenfigur mit kurzen Beinen ideal, weil es den Beinanfang verdeckt und mich so optisch verlängert. Die Strickjacke oben rechts hingegen belegt, dass zu viele Rüschen etc. nicht für mich gemacht sind. Die Bluse (mitte links) ist glaube ich das schlimmste Teil in meinem Schrank! Ich finde sie vereint alles, was mir nicht steht. Zu kurz, falsche Farbe, viel zu viele Rüschen, Bommeln, Accessoires – geht gar nicht! Der Blazer (mein einziger, der überhaupt bleiben durfte!) (mitte rechts) steht mir finde ich ziemlich gut, allerdings ist er wahnsinnig unbequem, weil er total kratzt. Da brauche ich wohl mal was neues. Die Farbe der Strickjacke (links unten) mag ich sehr an mir, allerdings ist sie auch völlig abgetragen und der Schnitt ist nicht ideal, so dass sie wohl auch ersetzt werden muss.

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Am besten hier gefällt mir die sandfarbene Strickjacke (mitte links), die allerdings auch dringend mal ersetzt werden müsste. Überdurchschnittlich gut finde ich auch die Leopardenbluse (mitte unten), obwohl ich sonst eigentlich überhaupt kein schwarz trage. Die Bluse oben rechts war eines meiner Lieblingsteile, gefällt mir auf dem Foto allerdings so gar nicht. Ich finde, dass das Muster viel zu unruhig für mich ist und mich irgendwie dominiert. Leider trifft das auch auf meine geliebte Leo-twist(it) (unten rechts) zu fürchte ich… Und auch die orangefarbene Schluppenbluse ist mal wieder ein Beispiel dafür, dass mir übertriebene Schnitte mit Schleifen und Rüschen nicht stehen.

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Hier findet sich im wesentlichen meine Auswahl an weißen Blusen, von denen höchstens das Modell oben links oder die Tunika (mitte links) gehen. Bei der Tunika sind allerdings die Knöpfe aus Metall und so schwer, dass sie den kompletten Fall der Tunika versauen. Vielleicht sollte ich das mal ändern, denn (Aus)schnitt und Länge finde ich für mich eigentlich ganz gelungen… Meine Dip-Dye-Ombre-Twist(it) (mitte) gefällt mir wahnsinnig gut an mir, eine meiner früheren Lieblingsblusen (rechts unten) überzeugt mich hingegen gar nicht und darf sich wie so vieles anderes verabschieden.

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Unglaublich aber wahr, hier kommt noch ein Schwung Blusen – obwohl ich seit der Geburt vom Mops tatsächlich kaum noch welche trage! Die zwei besten sind aus meiner Sicht koralle (unten links) und Streifen (unten rechts). Alle anderen bin ich entweder furchtbar Leid, weil ich sie gefühlt schon immer habe und trage oder sie stehen mir einfach überhaupt nicht. Unsicher bin ich mir beim Modell Streublümchen (mitte links). Was meint ihr? Yay or Nay?

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Das Thema Hosen ist zum Glück um einiges schneller abgefrühstückt. Wie ich leider schon bei meinem Schwalbenshirtshooting feststellen musste, geht meine bisherige Lieblingsboyfriendjeans wirklich gar nicht. Sie ist ein Paradebeispiel für Hosen, die ich als Birnentyp NICHT tragen sollte und macht mich wirklich unheimlich klein und untersetzt. Spätestens jetzt im Vergleich mit den anderen Hosen kann ich es absolut nicht mehr leugnen! Gut, dass sie eh schon völlig zerschlissen ist, dann fällt der Abschied nicht ganz so schwer… Am besten finde ich die Jeggings (oben links) und die hellgrüne Jeans (unten links). Leider fällt auch die Jeggings in die Kategorie „braucht dringend Ersatz!“. Außerdem finde ich die Haremshose (oben, 2. von links) sehr vorteilhaft, wahrscheinlich, weil sie den Beinansatz verschleiert und die Beine durch die hohe Taille optisch verlängert. Zusätzlich ist sie aufgrund des Stoffes ausgehtauglich und dazu noch super bequem! Positiv überrascht bin ich von der Blockstreifen-Hose. Eigentlich hätte ich gedacht, dass sie wahnsinnig auftragen müsste, das empfinde ich aber gar nicht so. Umgekehrt finde ich die ganz dunkle Hose mit den Längsnähten (oben, 2. von rechts) gar nicht so streckend und vorteilhaft wie erwartet.

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Von den Röcken gefällt mir der goldene Leinenrock (oben rechts) am besten. Er betont eine schlanke Taille und kaschiert etwas zu kräftige Oberschenkel. Außerdem ist der Stoff sommerlich, unaufgeregt, durch den eingewebten Goldfaden aber auch sehr edel und durchaus feiertagstauglich. Auch den Bleistiftrock (oben mitte) finde ich für mich durchaus vorteilhaft, obwohl das ja eigentlich nicht die Schnittform der Wahl für den Birnentyp ist. Allerdings ist dieser Rock wie auch der camelfarbene (unten rechts) aus reiner Wolle und somit selbst für mich für den Frühling zu warm. Beim grünen Rock oben links gefällt mir der Schnitt, allerdings geht der Stoff gar nicht. Er stammt noch aus der „Lieber-nicht-zu-viel-Geld-in-Stoffe-investier-Zeit“. Vielleicht nähe ich den noch einmal aus einem anderen Stoff und etwas enger, so dass er höher in der Taille sitzt!? Der Jeansrock (unten links) und der gemusterte (unten mitte) fliegen definitiv raus.

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Last but not Least meine (Frühlings)kleider. Links oben ist wie schon erwähnt eines meiner Lieblingsstücke. Oben rechts meine Blumen-Else, mit allem, was ein Kleid für mich haben muss! Das weiße Kleid ist tatsächlich mein Standesamtsbrautkleid, aber auch so sehr gut tragbar finde ich. Vielleicht hätte es sich sogar einen Platz in meinen #myspringessentials verdient!? Die Martha (mitte rechts) gehört auch zu den selbstgenähten Stücken, die ich noch nie getragen habe. Dabei finde ich, dass sie mir auf den Bildern tatsächlich gar nicht schlecht steht. Aber sie hat zu viel von allem – zu viel Farbe, zu viel Muster, zu viel Raffung. Und eingelaufen ist sie auch noch… Das Tupfenkleid (unten mitte) finde ich bis auf den großen Ausschnitt sehr gut. Das Sweatkleid (unten rechts) hingegen gefällt mir auf dem Foto viel weniger als ich vorher dachte. Vielleicht sollte ich es antaillieren? Oder mit einem Gürtel tragen? Vielleicht geht das Muster aber auch insgesamt gar nicht für mich? Ich bin unsicher…

So, das wars. Wenn ich mich nicht verzählt habe genau 104 Teile. Und was soll ich sagen: der Aufwand hat sich mehr als gelohnt! Bei einer Vielzahl von Stücken bin ich völlig überrascht gewesen, wie ich darin wirke. Bei einigen positiv, bei vielen jedoch auch negativ. Außerdem kann ich nun mit Gewissheit sagen, dass meine Vorüberlegungen genau ins Schwarze getroffen haben. Die Teile, die mir gut gefallen, weisen mehrere oder alle Charakteristika auf, die mein Wunschlook ausmacht. Umgekehrt finde ich bei allen Stücken, die ich nun aussortiert habe, einen oder mehrere Punkte, die ich in meinem letzten Beitrag als k.o.-Kriterien beschrieben habe. Solltet ihr am Wochenende also mal unverhofft einige Stunden Zeit haben, kann ich euch nur dazu ermutigen, auch mal eine kleine Fotosession zu starten. Der Aufwand liegt nach meiner Erfahrung bei etwa einer Minute pro Bild wenn man das Beseitigen des gigantischen Chaos, das man so produziert, nicht mitrechnet, also gar nicht so extrem hoch!

Erste Teile

Was bedeuten meine Erkenntnisse nun für meine #myspringessentials? Nun, in erster Linie jede Menge neuen Platz im Kleiderschrank! Ich habe nun tatsächlich mehr als zwei Wäschekörbe voller Teile aussortiert, die mir nicht mehr gefallen, vielleicht auch nie gefallen haben und die ich nun guten Gewissens gehen lassen konnte. Und es ist mir nicht mal schwer gefallen! Außerdem bin ich mir nun noch sicherer, wie mein Frühlingslook aussehen soll. Klar, modern, wertig, farbig und geborgen sind hier noch immer meine Schlagworte. Als Farben stehen ein klares, warmes blau, creme und wollweiß, viel koralle, beige bis camel und gold weiter im Fokus.

Außerdem konnte ich die Lieblingsteile aus meinem aktuellen Schrank ausmachen, die die Basis meiner #myspringessentials bilden sollen. Ich bin der Überzeugung, dass vor allem die Phase, in der ich meine capsule wardrobe täglich trage, den größten Lernprozess in Hinblick auf meinen Stil birgt. Daher möchte ich im Vorhinein die Investitionen und Aufwendungen möglichst gering halten, um weiteren Fehlkäufen vorzubeugen. Aus diesem Grund werde ich zunächst möglichst viele Teile aus meinem Bestand als Basis meiner capsule wardrobe wählen, die der Fotoprüfung Stand gehalten haben und die zusätzlich in die Jahreszeit und zu meinen gewünschten Farben und Stil passen. Diese habe ich euch hier einmal zusammengestellt.

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Farblich ist das Ganze schon recht stimmig denke ich. Einige der Teile bedürfen allerdings unbedingt eines Ersatz, da sie jetzt schon ziemlich abgetragen oder befleckt sind. Außerdem fehlen definitiv noch Hosen, weitere Shirts, auf jeden Fall ein zwei Kleider, Accessoires…

Konzept | Core Styles

Ein zweites Ergebnis meiner Fotoanalyse ist, dass ich ein Gefühl für meine bevorzugten Core Styles entwickeln und manifestieren konnte. Dabei haben mir neben den Fotos auch besonders die Artikel der modeflüsterin zum Birnentyp geholfen.

Hier seht ihr meine Silhouette, die ich für meinen letzten Post erstellt habe mit den waagerechten Proportionslinien. Nun habe ich versucht, basierend auf dem Wunschlook, den ich mir vorstelle, meinen Lieblingsteilen aus dem Schrank und meinen Proportionen meine idealen Looks zu entwickeln. Ich sehe mich selbst in drei verschiedenen Core Styles.

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Core Style 1 ist ein klassisches, eng geschnittenes Kleid. Gerne mit langen Ärmeln, hochgeschlossen mit Uboot-Ausschnitt. Wichtig ist eine betonte Taille. Ich denke, dass ich mir dann auch trotz meiner Birnenform einen enggeschnittenen Rock erlauben kann. Die Länge würde ich immer überknielang wählen – für Minikurz sind meine Beine einfach nicht gemacht und wadenlang ist mir einfach zu unpraktisch. Ein Beispielteil wäre meine senfgelbe Blumenelse, die alle diese Details in sich vereint. Leider passt die Farbe nur mäßig in meine #myspringessentials, weshalb ich mindestens ein neues Kleid plane. Entweder nach dem altbewährten Elsenschnitt oder als Frau Fannie, den ich kürzlich für meine Mutter genäht habe und mir aufgrund der Taschen auch sehr gut gefällt.

Core Style 2 ist die Kombination aus enger beziehungsweise gerade geschnittener Hose und einem längeren, ab der Taille weiter geschnittenem Oberteil. Dieses verdeckt den Beinansatz und lässt die Beine länger erscheinen. Die einzige Möglichkeit, die mir hierzu als Pumps-Verweigerin wohl bleibt… Wie ihr seht ist meine Hosenauswahl allerdings bescheiden und auch der Kauf passender Hosen für mich gestaltet sich als schwierig bis höchstfrustrierend, weshalb ich mich vielleicht tatsächlich einmal an der Konstruktion eines eigenen Hosenschnittes versuchen möchte. Diesen zweiten Look sehe ich fakultativ in Ergänzung mit einer entweder Taillenkurzen oder Oberteillangen, etwas weiter geschnittenen Jacke.

Core Style 3 ist die Kombination aus engem Oberteil und in der Taille sitzendem Rock mit A-Linie beziehungsweise hüftumspielenden Schnitt. Auch hier ist der Rock wieder in Knielänge gehalten, es ergibt sich eine vorteilhafte Teilung des Outfits im Verhältnis 2:3. Ein idealer Rock wäre aus meiner Sicht der goldene Leinenrock, passende Oberteile hierzu sind allerdings Mangelware, da muss ich sicher noch mal ran.

Eine Frage, bei der ich mir wirklich unsicher bin, ist die Frage nach dem besten Oberteilschnitt. Auf Basis der Fotos würde ich tendenziell sagen, dass Raglanärmel weniger geeignet für mich sind, weil sie die Schulterlinie eher abrunden und so das Ungleichgewicht von Schultern zu Hüften noch verstärken. Nun überlege ich, ob es sinnvoll sein könnte, ein Teil mit leichtem Fledermausarm oder überschnittenen Schultern zu testen, um so eine Mehrbreite der Schultern vorzutäuschen. Was denkt ihr dazu? Habt ihr diesbezüglich eventuell sogar schon Erfahrungen sammeln können?

Ausblick

Im nächsten Schritt möchte ich inspiriert von Elke versuchen, meine bisher gewählten Teile untereinander zu vernetzen. Hierbei werden sich sicher einige Teile zeigen, die sich überhaupt nicht ins Gesamtkonzept einfügen und die dann entweder aus der capsule wardrobe gestrichen oder durch sinnvolle Kombinations- und Brückenteile ergänzt werden müssen. Außerdem möchte ich meinen Nähbedarf weiter eingrenzen und genauer spezifizieren. Aktuell umfasst meine Bedarfsliste noch mindestens die folgenden Stücke:

  • eine Clutch, eventuell als Statementteil im Kroko- oder Snakeprint, schlichter Schnitt
  • ein Langarm-Jersey-Kleid (Else, Frau Fannie?)
  • ein knielanger Rock in A-Linie oder eventuell nach dem Schnitt des grünen Tulpenrockes
  • am besten mehrere gerade geschnittene, enge Hosen nach eigenem Schnitt
  • eventuell eine cremefarbene Bluse, grafischer, schlichter Schnitt (Schnitt noch fraglich)
  • eventuell ein Overall für Partys und feierliche Anlässe (Schnitt? steht mir das?)
  • Accessoires (Armband und Statementkette selbst gestalten?
  • Eine neue beige Strickjacke, ursprünglich selbstgestrickt angedacht
  • ein dunkelblauer Blazer, eventuell aus Sweat

In drei Wochen werdet ihr dann an dieser Stelle lesen können, ob und inwieweit ich diese ehrgeizigen Pläne tatsächlich in die Tat umsetzen konnte. Ich bin selbst schon sehr gespannt, freue mich jetzt aber erst einmal, den Staffelstab wieder an die liebe Sindy weitergeben zu dürfen. Denn hier ist es nun wirklich lang und spät genug geworden…

Nun schicke ich mein Lieblings-Blumen-Kleid noch zum MeMadeMittwoch und schlüpfe dann schnell ins Bett!

Habt eine fantantische Woche!

Lena

PS: Sollte euch das eine oder andere von mir aussortierte Teil gut gefallen, so zögert euch nicht, euch zu melden! Ich wäre sehr glücklich, wenn einige Lieblingsteile einen neuen Besitzer finden würden!

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48 Gedanken zu “#myspringessentials – Blumenkleid, Konzept & Vorgehen

  1. Andrea Pincheira schreibt:

    Ich mag dein Kleid sehr! Das Konzept #springessentials finde ich klasse! Was mir fehlt ist eine richtige website wo ich finden könnte, welche Figur habe (mit Maß und nicht was ich glaube 😉 ) und welche Klamotten bei mir besser passen würden. Kennst Du eine?
    LG
    Andrea

  2. Sandra Sonnenburg schreibt:

    Donnerwetter, was für eine Arbeit!
    Das Blumenkleid (wie auch die Blumenelse) gefallen mir aus deinem Kleiderschrank am besten. Schade, dass Eichhörnchen und Reh gehen müssen…
    Ixh bin sehr gespannt, wie es bei dir weitergeht.
    LG
    Sandra

    • lencheninlove schreibt:

      Vielen Dank, liebe Sandra! Meine Blumenkleider liebe ich auch wirklich sehr. Leider kann ich in meinem Job keine Kleider tragen, dafür hoffentlich im Frühling in der Freizeit umso mehr! Das Reh und die Blumenelse dürfen langfristig auf jeden Fall bleiben, allerdings werden sie für die Dauer der #myspringessentials eben erst einmal eingelagert. Das Eichhörnchenshirt finde ich auch an sich gut, aber erstens ist es einfach null meine Farbe und zweitens habe ich bei Tshirt-Wetter meist keine Lust, ein Eichhörnchen mit Skiern und Mütze auf der Brust zu tragen und umgekehrt ist mir ein Tshirt bei entsprechendem Schneewetter viel zu kalt. Da hätte ich eigentlich schon beim Shoppen drauf kommen können, was!?
      Liebe Grüße
      Lena

  3. SaSa schreibt:

    Liebe Lena, das sind ja sehr interessante Überlegungen! Ich bin sehr gespannt, wie es mit Deiner Frühlingsgarderobe weitergeht! Dein Kleid gefällt mir.
    Liebe Grüße, SaSa

  4. schneidernmeistern schreibt:

    huiuiui… was da alles so zu Tage kommt, wenn man mal in den Tiefen des Kleiderschrankes wühlt.. Mutig, das so ungeschönt zu zeigen, und ich hätte das ein oder andere Mal anders abgestimmt, aber die übrig gebliebene Essenz ist wirklich stimmig.
    Liebe Grüße
    Monika

    • lencheninlove schreibt:

      Da hast du allerdings recht, liebe Monika! Da kommt so einiges zum Vorschein. Und ich möchte fast behaupten, dass die richtig schlimmen Schrankleichen schon spätestens zum Umzug beseitigt wurden! Ich glaube, dass viele Entscheidungen eben doch zu einem großen Teil auch auf persönlichen Empfindungen und Gefühlen beruhen und nicht mit obektiven Kriterien zu bemessen sind. Trotzdem würde mich interessieren, welches Teil für dich zu unrecht rausgeflogen ist? Und welches du an meiner Stelle unbedingt rausschmeißen würdest?
      Liebe Grüße
      Lena

  5. widerstandistzweckmaessig schreibt:

    Am spannendesten an Deinem Beitrag finde ich die unterschiedliche Sicht. Nicht immer bin ich Deiner Meinung was Dir steht und was Dir nicht steht!

    Was es mir aber auf jeden Fall gezeigt hat ist, dass man auf einem Foto wirklich besser sehen kann, was gut aussieht und was nicht.

    Ist auf jeden Fall den Aufwand wert finde ich, danke!

    lg
    Maria

    • lencheninlove schreibt:

      Vielen Dank, liebe Maria! Ich habe den Aufwand auch auf jeden Fall nicht bereut. Ich ärgere mich tatsächlich eher, das nicht schon früher gemacht zu haben. Und plane eigentlich, jedes (potentielle) neue Teil direkt im Bild festzuhalten, um eine objektivere Vergleichsmöglichkeit zu haben. Auch bei dir würde mich interessieren, bei welchem Teil dein Urteil am meisten von meinem abweichen würde!?
      Liebe Grüße
      Lena

      • widerstandistzweckmaessig schreibt:

        Mir gefällt
        C1: Top 4
        C2: Shirt 8 – Nr 6 steht Dir lange nicht so gut
        C3: Shirt 1 + 7 stehen Dir am besten
        C4: gefällt mir eigentlich kein Teil
        C5: Jacke 2+5 Der Blazer wirkt am Bild als wäre er zu klein, weil er unten so offen geschnitten ist
        C6: Jacke 1, die Ärmel Deine Lieblingsjacke Bild 4 sind zu lange, das wirkt unvorteilhaft
        C7: Bluse 2 + 3, vor allem 3 gefällt mir total gut
        C8: Bluse 5 steht Dir am besten, Deine beiden Tops (7+9) stehen Dir wirklich gar nicht
        C9: Die Hosen stehen Dir insgesamt alle recht gut, am wenigsten gefällt mir die gestreifte. Die Jeans 7 und die rote 9 gefallen mir sehr gut. Am wenigsten 2 + 8, Hosen Nr. 5+9 müssten gekürzt werden
        C10: Rock 2+4 Rock 3, den Du so vorteilhaft findest, das sehe ich gar nicht so im Gegenteil, die Falten betonen die Hüfte! In 2 +4 wirkst Du viel schlanker!
        C11: mein Favorit Nr 6 + 8 die Nr. 7 finde ich auch noch gut.

        Worauf Du meiner Meinung nach achten solltest: Zu lange Ärmel stehe Dir gar nicht und auch die Länge der Hose sollte unbedingt angepasst werden.

        Du hast eine absolut süße Figur wo gar nichts zu kritisieren ist (was Du Problemzonen nennst oder Birnentyp) je mehr Du versuchst etwas zu kaschieren, desto mehr betonst Du die Passagen! Figurbetonte Sachen mit etwas Farbe stehen Dir ausgezeichnet. Durch die blonden Haare stehen Dir blasse Farben nicht so gut finde ich.

        Ich hoffe, ich habe Dir jetzt nicht zu viel zugemutet!

        lg
        Maria

  6. Schlawuuzi schreibt:

    das mit den Fotos in den einzelnen Kleidungsstücken immer vorm gleichen Hintergrund ist eine gute Idee. Ich glaub die Arbeit muss ich mir auch mal machen.

    • lencheninlove schreibt:

      Danke, schlawuzzi! Ich denke auch, dass möglichst identische Fotobedingungen die Vergleichbarkeit erst ideal machen. Ich habe hier mit Stativ und Fernauslöser gearbeitet, dazu mit festen manuellen Kameraeinstellungen. Leider war das natürliche Licht recht bescheiden und dazu noch sehr wechselhaft, aber ich denke, für die Tendenz reicht es so…
      Liebe Grüße
      Lena

  7. Maike schreibt:

    unglaublich…. ich ziehe den Hut vor dir und allen die das Projekt voll durchziehen.
    Noch drücke ich mich gewaltig davor, doch vielleicht klinke ich mich doch noch ein und es überkommt mich und dann geht es meinem Kleiderschrank an den Kragen, denn ich weiß ganz genau, dass es dort einige Stücke gibt die gar nicht mehr oder noch nie gingen ich aber trotzdem so sehr daran hänge….
    Wenn du das Shirt mit dem Eichhörnchen wirklich weggeben möchtest habe ich Interesse 🙂
    Dir ganz viel Spaß bei diesem ehrgeizigen Projekt.
    Viele Grüße
    Maike

    • lencheninlove schreibt:

      Liebe Maike, ich kann dich nur ermutigen! Nachdem ich mich in das Thema erst einmal eingearbeitet hatte, war das Ausmisten für mich die einzige logische Konsequenz und hat mir eher Spaß gemacht als dass es mich belastet hätte! Es ging tatsächlich zum ersten Mal wie von selbst. Was das Eichhörnchenshirt angeht: schreib mir mal eine Email (Adresse findest du im Impressum). Ich würde mich freuen, wenn es ein liebevolles neues Zuhause findet!
      Liebe Grüße
      Lena

  8. pedilu schreibt:

    Wow! Da warst du richtig fleißig!
    Ich plane hier auch schon länger eine Fotostrecke mit meinen ganzen Klamotten … aber irgendwie fehlt dann doch immer die Zeit. Dabei schafft es soviel Klarheit. Ich muss da dringend dran bleiben. Ein sich verflüchtigender Blick in den Spiegel ist einfach nicht das selbe …

    Zu deiner Streublümchen-Bluse fällt mir auf, dass sie deine Schultern schmaler und deine Hüfte eher breiter wirken lässt. Das ist ja genau das, was du vermeiden möchtest. Ich würde dir mal reingesteckt ausprobieren. Oder mit Gürtel. Und oben vielleicht einen Knopf auflassen. Ansonsten finde ich sie sehr hübsch :.)

    Das Sweatshirt-Kleid finde ich so auch eher schwierig. Ein Gürtel (oder eine Taillierung des Schnitts) würde hier sicher helfen. Und bei so kontrastreichen Mustern könnte es auch helfen, die dunkle Farbe noch mal aufzunehmen. Ich muss da spontan an ein schwarzes Haarspängchen oder dramatischeres Make-Up denken … kenne mich aber mit den Kniffen für den Frühlingstyp nicht wirklich aus.

    Ich bin besonders gespannt, was sich aus deinen Überlegungen zu den Ärmelformen ergibt. Ich selbst mag ja Puffärmelchen oder andere Raffinessen an der Schulternähte am liebsten um meine Schulterpartie breiter wirken zu lassen …

    Ich sehe schon: es bleibt spannend!

    • lencheninlove schreibt:

      Danke, liebe pedilu! Vielleicht nimmst du dir erst mal nur eine (die kleinste) Kleiderkategorie vor und fotografierst diese. Wie gesagt, ich habe pro Teil etwa eine Minute gebraucht, plus Aufstellen der Kamera und Aufräumen ist es insgesamt vielleicht eine Stunde!? Wenn du dann merkst, dass es dir hilft, dann bist du motiviert dran zu bleiben…
      Ja, wenn ich ehrlich zu mir bin, weiß ich, dass die Bluse nichts für mich ist. Aber sie gefällt mir auf dem Bügel eben wirklich gut! Was das Sweatkleid angeht, so überlege ich, es in Rock plus Sweater zu teilen. Dann wäre das Muster vielleicht nicht ganz so massiv!? Ich halte euch auf dem Laufenden…
      Liebe Grüße
      Lena

  9. nina schreibt:

    Ich finde ja, du kannst kurze Röcke und Kleider auf jeden Fall tragen! Ansonsten finde ich super, das alles so genau zu dokumentieren. So weit bin ich noch lange nicht. Aber du hast mir auf jeden Fall Mut gemacht, alles an mir zu fotografieren, das ist wirklich aufschlussreich! Alles Liebe, nina.

    • lencheninlove schreibt:

      Ja, dazu kann ich wirklich nur jeden ermutigen, liebe Nina! Was die kurzen Röcke angeht, so bin ich da glaube ich einfach etwas zu alt für (jedenfalls im Kopf). Und ich finde es auch wahnsinnig unpraktisch, beispielsweise, wenn man mit dem Kind durch den Sandkasten robbt… Deshalb wird es wohl (zumindest für diese Saison) bei knielang bleiben.
      Liebe Grüße
      Lena

  10. Heike schreibt:

    Da hast Du Dir aber wirklich viel Arbeit gemacht. Danke, dass Du uns daran teilhaben lässt.
    Mir ist vor allem bei den Röcken aufgefallen, dass alle Teile mehr auf der Hüfte sitzen als wirklich in der Taille – jedenfalls scheint es auf den Fotos so, als wenn Deine natürliche Taille tatsächlich ein ganzes Stück höher sitzt. Vielleicht wichtig für Deinen core style 3. Eine großartige Birnenform kann ich übrigens nicht erkennen – Du hast doch eine super proportionierte Figur mit einer schlanken Taille!! Die eng geschnittenen Kleider stehen Dir vom Schnitt her jedenfalls alle sehr gut.
    Viel Spaß weiterhin mit Deiner Aktion! Liebe Grüße – Heike

    • lencheninlove schreibt:

      Vielen Dank, liebe Heike. Das stimmt, die Röcke sitzen bis auf den goldenen alle sehr hüftig. Und gerade das gefällt mir nicht so wirklich gut an mir glaube ich. Der goldene rutscht (zumindest wenn man zwei Schritte damit gegangen ist) tatsächlich in die natürliche Taille denke ich und ich finde, dass er zu meiner Figur wirklich ganz gut passt.
      Liebe Grüße
      Lena

  11. Freja schreibt:

    Oh, wow! Du hast Dir aber auch unglaublich viel Mühe gegeben (:
    Ich werd Dir ein paar meiner Gedanken mitgeben. Zuerst zu den Hosen, da bin ich von den 4 Ecken überzeugt: Schmal und eng. Ich bin sehr überrascht, dass die hellen Hosen so toll aussehen und gar nicht dick machen, das hatte ich bisher immer gedacht. Also Daumen hoch für die Ecken. Die gestreifte finde ich nicht so vorteilhaft, aber ich kann es total verstehen, dass Du sie behalten willst, ich würd sie auch tragen.
    Bei den Kleidern ist mein Favorit unten in der Mitte, den Schnitt find ich sehr schön für dich und auch Orange steht dir sehr gut (ich bin überrascht, das steht nicht vielen finde ich). Die Martha gefällt mir auch ganz gut, allerdings kann ich Deinen Gedankengang nachvollziehen: Von allem ein bisschen zu viel, dem Schnitt würd ich aber eine 2. Chance geben (: Dein Elsekleid finde ich zu „großflächig“ – zu viel gelbe Fläche ohne Unterbrechung, aber groß und schlank macht sie dich!
    Die Röcke: Ich find alle toll und alle stehen sie dir. Beim grünen hast Du ja den Stoff schon bemängelt und das find ich auch, der fällt nicht so schön. Mein heimlicher Favorit ist der orangene oben in der Mitte.
    Bei den Oberteilen fang ich einfach mal oben an: In der ersten Reihe find ich das 2. Top richtig toll, ich finde gerade so eine kurze Länge unschlagbar bei einer birnenförmigen Figur. Die anderen gefallen mir eher nicht so sehr.
    Dein Schwalbenpulli ist super schön, außerdem gefällt mir das Shirt direkt daneben, ich denke nur die Farbe ist nicht ganz deins. Der Blockstreifenpulli tut gar nichts für dich, das erschlägt dich total.
    Das Reh T-Shirt find ich sehr schön, außerdem das weiße in der mittleren Reihe und dein gestreiftes unten rechts. Das Poloshirt mag ich ehrlich gesagt gar nicht an Dir, ich finde das macht dich alt.
    Der orange-geringelte Pulli oben linkst ist toll (schon wieder orange :D) und Hoodies gehen immer (:
    In der nächsten Collage haut mich nichst wirklich um, oben links ist ganz hübsch, aber der Ausschnitt hängt leider so. Eine Kuscheljacke ist natürlich unschlagbar 😉
    Die Leopardenbluse unten in der Mitte find ich auch sehr schön an Dir und außerdem die Jacke oben links. Die Schluppenbluse find ich vom Schnitt her eigentlich recht schön, aber die Farbe mag ich nicht so an Dir.
    Die Bluse mit dem gelben Muster oben Rechts find ich schön und auch die Mitte mit dem gelben Dip Dye Shirt steht Dir.
    Ich spreche mich absolut gegen die gelbe-gefleckte Streublümchenbluse aus, ich find weder den Schnitt, noch die Farben besonder toll. Auch die Blockstreifenbluse unten links mag ich nicht, die macht dich platt, finde ich (:

    Deine Capsule Wardrobe finde ich bis auf die gerade angesprochene Streublümchenbluse sehr stimmig und kann es mir sehr gut an dir vorstellen. (Auch wenn ich etwas traurig bin, dass der orangene Rock es nicht geschafft hat)

    Deine 3 Silouetten gefallen mir sehr, bei dem Kleid könnte ich mir die Frau Fannie sehr gut vorstellen, wegen der kleinen Unterbrechung durch die Taschen.
    Probier auf jeden Fall mal ein Teil mit überschnittenen Schultern, mein Shirt wurde ja von mehreren Leuten gelobt, obwohl ich selbst sehr skeptisch war. Mittlerweile denke ich, dass es wirklich schön ist, da es einen Ausgleich zu einer breiteren Hüfte schafft.

    Und solltest Du einen Overall nähen oder anprobieren, bin ich seeehr gespannt. Ich find die Teile richtig toll, nur denke ich dabei auch immer automatisch an dünne große Frauen.

    So, ich hoffe ich bin dir mit keiner Bemerkung auf den Schlips getreten und bin sehr gespannt, wie es nun weitergeht bei dir – erste Pläne hast Du ja auf jeden Fall schon geschmiedet.
    Alles Liebe, Freja

    • lencheninlove schreibt:

      Liebe Freja, erst einmal vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast für so eine ausführliche Antwort! Ich fühle mich ganz und gar nicht auf den Schlips getreten, ganz im Gegenteil: ich finde es toll! Ist es doch eine wirklich unabhängige Meinung, so objektiv wie wahrscheinlich möglich…
      Die hellen Hosen haben mich optisch auch überzeugt. Leider ist die eine einen Tick zu eng am Bund und daher echt unbequem und die andere hat üble Flecken, die ich nicht heraus bekomme. So helle Hosen und Kleinkinder, die gerne noch mal getragen werden, vertragen sich einfach nicht miteinander. Bei dem korallfarbenen Punktekleid überlege ich tatsächlich auch, ob es in den #myspringessentials Sinn machen würde. Muss ich mal im Rahmen meiner „Vernetzung“ schauen, ob es sich gut kombinieren lässt. Mal schauen, ob Martha noch mal eine Chance bekommt, vielleicht als neuer Kuschelhoodie im Herbst!? Der große Kragen ist wirklich toll und ich kann mir durchaus vorstellen, dass die kleinen Falten an den Ärmeln und an der Brust etwas für meine Proportionen tun.
      Bei den Blusen, Pullis und Strickjacken sehe ich auch aktuell den größten Aussortierbedarf. Wirklich überzeugendes findet sich leider wenig. Mal sehen, ob ich mich traue, einen Großteil wegzutun!?
      Und was den orangenen Rock angeht: der ist schon fest eingeplant für #myfallessentials. Es ist halt ein wirklcih dicker Wollrock und der passt für mich einfach nicht in den Frühling.
      Ich bin auch schon sehr gespannt, was es bei dir so neues gibt!
      Liebe Grüße
      Lena

  12. Sandra schreibt:

    Was für eine Fleißarbeit!
    Aber ich denke, es lohnt sich…der Traum der Capsule Wardrobe rückt näher.
    Bin erleichtert, dass Du Dich für den Pullover Mitte unten entschieden hast – den hatte ich gestern noch an 🙂
    Kann mich nur wiederholen – tolle Aktion!
    Liebe Grüße
    Sandra

    • lencheninlove schreibt:

      Ich auch, liebe Sandra 🙂 Und ich mag ihn auch wirklich sehr, aber irgendwie kann ich mir ihn nicht im Frühlingslook vorstellen. Eher für Herbst und Winter. Aber da wird er sicher noch häufig zum Einsatz kommen.
      Liebe Grüße
      Lena

  13. E. Puls schreibt:

    Liebe Lena,

    dass du das alles noch geschafft hast trotz der ganzen Stolpersteine, die dir das Leben gebracht hat. Respekt. Ich muss sagen, dass ich es extrem sinnvoll finde, alle Teile mal an sich selbst zu fotografieren. Das bringt tolle Erkenntnisse. Ich werde jetzt nicht auf jedes Teil eingehen, das machst du schon selbst.

    Aber so grundsätzlich würde ich dir raten, alle Fotos bei denen du unsicher bist nochmal einzeln anzuschauen um dann zu notieren, was dir als erstes ins Auge springt: dein Gesicht oder das Kleidungsstück. Wenn es das Kleidungsstück ist, dann raus damit.

    Zum Beispiel finde ich, dass die gestreifte Hose total von deinem Oberkörper ablenkt. Das war mein erster Gedanke.

    Zum Fledermaustop (oversized)… hmmm. Vielleicht mal im Laden anprobieren um zu sehen wie es wirkt bevor du eins nähst. Die Modeflüsterin hat gerade etwas dazu geschrieben. Aber am besten ausprobieren ohne viel Zeit und Geld Einsatz.

    Raglanärmel sind eher etwas für breitere Schultern. Bei deinem Kleid wird die Schulter ja durch die Puffärmel betont. Mehr Puffärmel sind vermutlich nicht dein Fall, würden aber vielleicht mehr Balance zur Hüfte bringen? U-Boot Ausschnitt ergibt ja auch schon wieder mehr horizontale Linie in einen Pulli/Kleid wie bei deinen Elsenteilen. Die sind gut für dich. Hier könntest du auch über ein weiteres Teil im ColorBlock Style nachdenken und den oberen Bereich heller absetzen. Hell betont ja immer eine Körperpartie. Aber gut, auch hier ausprobieren. Bei den Hosen kam es ja zu überraschenden Ergebnissen. Ich schreibe nur auf, was mir spontan auffällt.

    Du kannst gut wie bei dem Elsenkleid ein schmales unifarbenes Kleid tragen. Das streckt wie meine Vorrednerin auch schon bemerkt hat.

    Bei den Teilen, die du schon in die Capsule Wardrobe gewählt hast, lässt sich schon dein Stil erkennen. Ich finde deine Herangehensweise toll und hoffe, dass ich es auch noch schaffe, alles mal an mir zu knipsen.

    Viel Erfolg für deine Nähpläne. (Man muss aber auch nicht alles nähen, manchmal muss man auch kaufen ;-))

    Liebe Grüße,
    Elke

    • lencheninlove schreibt:

      Vielen Dank für deine ausführliche Einschätzung, liebe Elke! Ich denke auch, dass ich mir die Fotos noch häufiger anschauen werde, bevor ich mich von einigen Teilen endgültig trenne. Momentan sind sie alle in einem großen Koffer verstaut und da könnten Sie ja zumindest bis zum Ende der #myspringessentials auch bleiben. Ich hoffe, dass ich spätestens dann noch mal viel über meinen eigenen Stil lerne und auf dieser Basis noch fundiertere Entscheidungen treffen kann.
      Die Blockstreifenhose ist halt noch ganz neu und ich finde sie wirklich cool… Ich hab sie mir zum neuen Job gekauft und finde sie in Kombination mit einem schwarzen Rollkragenpulli oder einer royalblauen Strickjacke wirklich gelungen – aber vielleicht eben nicht für mich!? Mal sehen…
      Das mit dem Color-Blocking ist eine gute Idee… Ich habe da gerade direkt ein Kleid vor Augen…
      Damit, dass man nicht alles selbst nähen muss, hast du sicher recht! Aber weißt du: ich habe die letzten zwei Jahre fast immer zurück gesteckt, quasi ausschließlich für den Mops genäht und gestrickt. Ich finde, dass ich jetzt mal dran bin!
      Liebe Grüße
      Lena

  14. SuSe on the Riverbank schreibt:

    Uffz – das ist ja gigantisch, die Arbeit die Du Dir gemacht hast! Aber ja, das lohnt sich. Allein durch diesen Prozess fliegen tatsächlich auch schon wieder einige Teile raus.
    Deine Basis, die Du hier vorstellst sieht echt schon sehr stimmig aus. Manchmal hätte ich aber schon die eine oder andere Wahl getroffen – vor allem bei den Blusen. Ich persönlich finde ja, dass Dir auch taillierte Blusen und Shirts gut stehen (z.B. finde ich die weiße Bluse oben Mitte und die orangefarbene Kurzarmbluse (auch oben Mitte, nur eine Collage weiter) auch gut, denn die zeigen Deine Taille. Die anderen Blusen verstecken diese eher – das finde ich schade.
    Bei der Streublümchenbluse schließe ich mich Freja an – ich würde sie auch nicht mitnehmen.
    Dafür hast Du aber das blaue Top (in der finalen Auswahl 3. Reihe von oben und 2. von rechts) mitgenommen, das hatte ich sehr gehofft, denn das sieht toll aus :-). Und den Rock, den Du mit nimmst – das war auch mein Favorit, der ist echt schön!
    Schade, dass es das Tupfenkleid nicht geschafft hat, das hätte mir auch gefallen (für mich in einer anderen Farbe, aber Dir steht orange /koralle echt super gut). Ich finde den Ausschnitt auch nicht wirklich zu groß, aber vielleicht geht das für Dich besser mit einem schönen Tuch, oder eine Kette? Und das Sweatkleid – probier doch mal, es mit einem dünnen Gürtel ein wenig zu taillieren – vielleicht geht es dann besser?
    Und bei den engen Hosen, da bin ich ganz bei Dir – die sizten echt gut und zusammen mit dem Schwalbenshirt – perfekt!
    Ich hoffe, das ist in Ordnung, das alles hier so zu kommentieren – aber ich denke, Du würdest nicht fragen, wenn Du das nicht wolltest…
    Jedenfalls bin ich nach wie vor extrem gespannt, wie es weiter geht und hoffe, dass ich am kommenden Wochenende mal wieder etwas Zeit für dieses Projekt finde, das ist in letzter Zeit doch wieder etwas kurz gekommen…!
    LG und eine schöne Woche noch!
    SuSe

    • lencheninlove schreibt:

      Liebe SuSe, ich freue mich über jeden einzelnen Kommentar wie verrückt und bin fast schon gerührt, dass sich so viele Leute so viel Zeit nehmen, um mir ein derart detailliertes Feedback zu geben. Danke dafür! Was die beiden von dir favorisierten Blusen angeht: ich glaube die bin ich einfach Leid. Beide Blusen sind wohl so etwa sieben Jahre alt und wirklich gern getragen. Aber manche Dinge haben eben einfach ihre Zeit und die Zeit dieser Blusen ist jetzt einfach um denke ich… Mein Plan ist aber auf jeden Fall, eine neue cremefarbene Bluse zu nähen, die auch auf jeden Fall figurbetont sein soll und sich beispielsweise zum goldenen Rock oder zu einer Hose plus weiter, offener Strickjacke kombinieren lässt…
      Das korallefarbene Kleid werde ich mal im Rahmen meiner Vernetzungen testen und auch mit dem Sweatkleid werde ich noch ein bisschen experimentieren, denn eigentlich gefällt es mir wirklich gut…
      Vielen Dank noch mal für dein tolles Feedback!
      Liebe Grüße
      Lena

  15. Steffi/herzekleid schreibt:

    Wow, das sieht mir schon nach viel Arbeit aus 🙂 Aber es stimmt sicher, dass man sich auf den Fotos distanzierter betrachten kann als im Spiegel.
    Nicht immer hätte ich mich gleich entschieden wie Du, und was ich in den anderen Kommentaren so lese, hätten auch andere eine andere Auswahl getroffen. Für mich zeigt das, dass es nur sehr wenige Stücke gibt, über die man (mehr oder weniger) objektiv bzw. definitiv sagen kann „geht gar nicht“ oder „passt ideal“! Bei den meisten Sachen spielt einfach der jeweils eigene Geschmack die größte Rolle bei der Entscheidung oder eben auch das Bild, das man durch die Kleidung von sich selbst vermitteln möchte. Und das ist doch auch gut so, oder? 🙂
    Ich finde es toll, dass Du offenbar ziemlich genau weißt, was Du willst, das ist ja schon mal das wichtigste!
    Viel Spaß also bei der Umsetzung Deiner Nähliste…
    Liebe GRüße,
    Steffi

    • lencheninlove schreibt:

      Liebe Steffi, ich bin ganz bei dir. Ich glaube auch, dass bei der Wahl unserer Kleidung viel mehr eine Rolle spielt als Farben und Figurformen. Letztlich will man mit Mode ja seinen Charakter und seine Werte in die Welt tragen und dabei handelt es sich nun mal um das subjektivste und ureigenste Innere eines jeden Menschen. Magst du mir trotzdem sagen, bei welchem Teil du dein Veto einlegen würdest, wenn du eines hättest?
      Liebe Grüße
      Lena

  16. Prinzenrolle - hm schreibt:

    Spannend, wie systematisch du deine Garderobe angehst! Ich habe in der Tat den ganzen langen Post durchgelesen, was ich nicht immer mache…
    Dein heutiges Blumenkleid finde ich sehr schick! Ich würde nicht empfehlen, den Ärmel unten zu raffen. Mir gefällt er so wie er ist ausgesprochen gut. Falls er dir beim Tragen zu weit ist, würde ich ihn eher einen kleinen Tick enger abnähen. Aber auch nicht viel – er passt vom Stil her ganz prima…

    • lencheninlove schreibt:

      Vielen Dank, liebe Prinzenrolle! Ich hätte ehrlich gesagt gar nicht erwartet, dass überhaupt irgendwer diesen Post bis zum Ende liest! Dann hat es sich ja doch irgendwie gelohnt denke ich…
      Danke auch für dein detailliertes Feedback zu meinem Blumenkleid. Ich denke ich werde die Ärmel mal etwas enger stecken und davon auch ein paar Bilder machen, um dann objektiv zu vergleichen… Ich halte euch in jedem Fall auf dem Laufenden!
      Liebe Grüße
      Lena

  17. Agathe schreibt:

    Ein wirklich tolles Thema und Dein Einsatz ist großartig. Ich hab vor vielen Jahren mal etwas Ähnliches gemacht und meinen Stil dann verändert. Ich merkte aber immer wieder an den Fotos, wie schnell man sich wieder vertun kann. Zu Deinen Stil-Fragen haben sich schon mehrere Schreiberinnen geäußert, ich habe mal ein besonderes Auge auf Deine Farben gelegt und ich denke, dass es da einige Fehlentscheidungen gibt. Hast Du mal so einen Farbtyp Test gemacht? Das hat mir damals sehr geholfen, sodass ich in den Farben sicherer geworden bin. Ich bin da zwar auch immer mal wieder inkonsequent, aber im Ganzen hat es mir sehr geholfen. Herzliche Grüße und weiterhin viel Freude an der Arbeit mit Dir selber Agathe

    • lencheninlove schreibt:

      Vielen Dank, liebe Agathe! Tatsächlich habe ich vor sechs Jahren mal einen Farbtest gemacht und denke eigentlich, dass ich meine Farben recht gut im Griff habe. Die Farbberaterin hat ein warmes, koralliges rot als meine Farbe ausgemacht und ich fühle mich darin tatsächlich auch am allerwohlsten. Das ist auf den Fotos natürlich manchmal etwas schwierig genau abzubilden, aber in welchen Farben würdest du mich denn am wenigsten sehen?
      Liebe Grüße
      Lena

  18. Frau Atze schreibt:

    Eine tolle Idee, alle Outfits zu fotografieren! Ich habe mittlerweile auch festgestellt, dass ich meine Sachen erst auf dem Foto richtig bewerten kann. Schön zu sehen, dass auch andere genähte Sachen im Schrank haben, die sie nicht tragen. Mir geht es auch so und ich muss sicherlich auch bald mal so einen großen Check machen!

    Insgesamt fand ich beim Betrachten der Bilder, dass dich die hellen Farben noch blasser machen. In Röcken gefällst du mir richtig gut!

    Tolle Inspiration! Weiter so!! Liebe Grüße

    • lencheninlove schreibt:

      Liebe Frau Atze,

      vielen Dank für deine Empfehlungen! Ich habe sie mir zu Herzen genommen und plane für meine weiteren Nähprojekte einige Teile in kräftigen Farben und auch einige neue Kleider und Röcke. Ich finde mich darin auch immer schlanker und schöner, leider bietet es sich in meinem Job so gar nicht an. Mal sehen, ob mir da was einfällt. Vielleicht eine Hose ins Büro legen, die ich schnell überziehen kann, wenn ich in die Anlage muss!?

      Liebe Grüße
      Lena

  19. Katha schreibt:

    Woah, was für eine Arbeit! Aber richtig gut! Wirklich interessant, dass man sich selbst da so anders bewertet. Vielleicht sollte ich das auch mal tun. Ich habe nämlich auch angefangen, mal alles auf den Kopf und in Frage zu stellen: http://bananenmarmelade.de/2015/02/myspringessentials-oder-mein-neu-entdeckter-minimalismus/

    Danke für eure Inspiration! Deine Auswahl wirkt schon richtig stimmig, ich hoffe, ich komme auch bald an diesen Punkt!

    Liebe Grüße
    Katha

  20. FrauAlberta schreibt:

    Liebe Lena,
    jetzt habe ich alle deine Beiträge zu diesem Thema gelesen und bin fasziniert mit welcher Struktur und Geradlinigkeit du das angehst. Ich will auch einen nachhaltigeren Kleiderschrank haben und bin auf dem Weg dahin, aber eher so aus dem Bauch heraus.
    Ich weiß zwar welche Teile mir in meinem Kleiderschrank fehlen (sowohl fürs Kombinieren als auch zum Wohlfühlen), aber die gibt es dann nicht zu kaufen (was ich ja eh eigentlich vermeiden will) und ich habe auch noch nicht in großer Zahl meine (Basic-)Schnitte gefunden… Das ist wohl auch eher ein Prozess bei mir und ich muss mir wohl eingestehen, dass ich nicht auf einmal 33 passende Kleidungsstücke habe…
    Vielleicht kannst du ja mal auf meinem Blog vorbeikommen und ein wenig ferndiagnostizieren ;))
    Tolles Thema und ich bin gespannt, was daraus noch so entsteht.
    Liebe Grüße
    Anika

    • lencheninlove schreibt:

      Liebe Anika,
      vielen Dank erst einmal! Ich glaube dieses analytische und strukturierte Vorgehen ist meinem Job geschuldet. Ich kann einfach nicht anders 🙂 Was es manchmal allerdings nicht einfacher macht…
      Was deinen Stil angeht, so finde ich das recht schwierig zu beurteilen, weil alle Fotos ohne Kopf sind. Ich finde immer essentiell, ob man bei einer Person zuerst auf die Kleidung schaut oder auf das Gesicht. Denn Kleidung soll ja immer uns als Person transportieren und nicht von uns ablenken. Darauf würde ich an deiner Stelle beim Durchschauen deiner Fotos achten.
      Prinzipiell habe ich schon das Gefühl, dass du deinen Stil gefunden hast. Viel rot, viel florales kann ich da entdecken, eher kleine Muster. Die Schnitte gerne etwas verspielter, mit Raffungen. Ich glaube, man hat immer schon viel mehr eigenen Stil als man so denkt! Nimm dir doch mal spontan drei bis fünf Teile aus dem Schrank, die du total liebst und welche, die du nie trägst. Und vergleiche sie: Was unterscheidet sie? Was mag ich an den einen, was stört an den anderen? Denn irgendeinen Grund hat es ja, wenn man immer zu bestimmten Teilen greift. Ich denke, dass man so am besten merkt, worauf es einem ankommt.
      Am Ende gibt es aber sicher nicht nur die eine Wahrheit. Wichtig ist doch letztendlich, dass man sich persönlich wohl fühlt! Ich wünsche dir viel Spaß dabei, das heraus zu finden!
      Liebe Grüße
      Lena

      PS: Herzlichen Glückwunsch nachträglich zum Bloggeburtstag 😉

  21. Caroline schreibt:

    Wahnsinn, was für einen zeitlichen Aufwand du da betrieben hast! Aber ich muss sagen, dass man wirklich einen anderen Blick auf sich hat, wenn man die Kleidung auf einem Foto an sich sieht. Was mir aufgefallen ist: Du hast eher wenige ‚knallige‘ Farben rausgesucht, was ich schade finde. Denn ich finde zum Beispiel, dass dir bei deinen Strickjacken die oben links extrem gut steht! Die Farbe passt sehr gut zu dir und lässt dich irgendwie ‚frischer‘ (hier fehlt mir jetzt das passende Wort) aussehen. Die gelbliche geblümte Bluse dagegen finde ich nicht so schön.
    Das ist natürlich auch Geschmackssache, aber um die Strickjacke wäre es wirklich sehr schade 😉
    Danke fürs Teilen deiner ‚Typsuche‘, es ist in dieser Art tatsächlich das erste Mal, dass ich sowas lese 🙂
    Liebe Grüße
    Caroline

    • lencheninlove schreibt:

      Vielen Dank für die Tipps, liebe Caroline!
      Ich habe nun in der neuen Runde tatsächlich ein bisschen mehr auf knallige Farben gesetzt und die Bluse rausgeschmissen. Was deine Favoriten-Strickjacke angeht: die trage ich einfach nicht so gerne, weil die Ärmel so kurz sind. Dann habe ich ständig eiskalte Hände. Vielleicht darf sie im Sommer mit ins Boot, wenn es noch weniger auf die wärmenden Eigenschaften ankommt…
      Liebe Grüße
      Lena

  22. Sindy schreibt:

    Ich bin immer noch geplättet, wie viel Mühe Du Dir gemacht hast. Wahnsinn. Und wie sicher Du mit den Resultaten umgehst. Beneidenswert. Ich komm irgendwie nicht an diesen Punkt. Ich kann nicht erkennen, was passen könnte und was nicht. Mir bleibt nur mein Gefühl, welches ich zum Glück in den letzten aktiven Nähjahren immer besser schulen konnte. Aber sicher bin ich mir ganz oft nicht .. :/

    Ich freue mich für Dich, dass Du schon so viele Erkenntnisse erlangen konntest. Mir gefällt ganz besonders, ohne zu wissen warum, der grüne Hoodie. Darin siehst Du so so gut aus. Und auch wenn ich Deine Freude an dem schönen Kleid ein wenig trübe .. Kann es sein, dass Dir großflächige Muster nicht so gut stehen? Irgendwie erscheinst Du darin sehr unscheinbar und überladen. Oder täusche ich mich? Am besten gefallen mir an Dir figurbetonte, nicht zu aufdringliche Oberteile. Du hast eine tolle Figur, es gibt keinen Grund irgendetwas zu kaschieren. Immer her damit, ruhig auch ein bisschen farbig, wenn nicht schreiend 😉

    So, nun hab ich mich lang genug vor meinem Beitrag gedrückt. Aber der Feinschliff muss Dank Grippenachwehen bis morgen früh warten *gähn*

    Sei ganz lieb gegrüßt und ich freu mich schon auf deinen nächsten Beitrag.
    Sindy

    • lencheninlove schreibt:

      Liebe Sindy,
      vielen Dank für deinen Kommentar. Das Gefühl ist doch bei aller Theorie letzendlich das, worauf es ankommt. Und ich finde persönlich, dass du mit deinem Gefühl bei deinen Teilen immer goldrichtig liegst. Also weiter so 😉
      Ich persönlich finde das Blumenkleid nach den Fotos auch gar nicht mehr toll. Daher wird es auch aus der capsule wardrobe rausfliegen – wenn ich denn irgendwann mal schaffe, für Ersatz zu sorgen. Mit farbigen, figurbetonten Oberteilen will ic es auf jeden Fall versuchen!
      Liebe Grüße
      Lena

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