#myspringessentials – essentials & genähtes

Vorletzte Woche waren mein Mann und ich shoppen. Drei Stunden ohne Kind, ohne Stress. Gekauft habe ich – NICHTS. Und was soll ich sagen: ich habe mich großartig gefühlt danach! Ich hatte zum ersten Mal das Gefühl, ganz genau zu wissen, was ich will. Und habe das nicht als Mangel, sondern als große Bereicherung erlebt.

Nun sind allerdings schon wieder drei Wochen um und die #myspringessentials machen zum dritten Mal Station bei mir. Und was soll ich sagen – ich hab nicht einen Bruchteil von dem geschafft, was ich eigentlich schaffen wollte bis heute. Eine erneute fiese Grippewelle und diverse Familienfeierlichkeiten haben meine Pläne gehörig durchkreuzt. Daher gibt es heute nicht nur kein einziges gekauftes, sondern leider auch kein einziges neugenähtes Teil zu sehen – wohl aber jede Menge ehrgeizige Pläne! Ist ja noch ein Weilchen bis zum 01.04. …

Status Quo

Um meine capsulewardrobe weiter zu entwickeln, hatte ich drei Ansatzpunkte.

Zunächst einmal die vielen, tollen Kommentare von euch zu meinem letzten Post. Auf dieser Basis habe ich meine erste Auswahl noch einmal überdacht. Dadurch sind noch einige Teile aus meinem Bestand herausgeflogen und andere dazu gekommen. Die bunte Blumenbluse ist eigentlich bei niemandem gut angekommen und wenn ich ehrlich bin, gefällt sie mir getragen auch nicht so toll. Aber ich liebe das Muster und die Farben! Mal sehen, ob ich da noch was anderes draus machen kann. Ebenso raus ist die Boyfriend Jeans. Sie wird durch ein gerade geschnittenes Modell ersetzt. Sie ist zwar super bequem, macht mich aber eben auch wirklich klein und pummelstummelig. Gut, dass sie sowieso schon ziemlich auf ist, dann fällt der Abschied nicht so schwer. Somit ergibt sich im Vergleich zum letzten Mal dieses Bild:

collage2_neucollage1_neu     collage3

Vernetzung

Der zweite Gedanke, der mich nicht losgelassen hat, war Elkes Ansatz der vernetzten Garderobe. Dazu habe ich mich einmal hingesetzt und alle existierenden und alle ursprünglich von mir geplanten Kleidungsstücke untereinander vernetzt. Unten angefangen mit den Schuhen. Darüber die Unterteile (Hosen, Röcke, Kleider). Die erste Schicht Oberteile sind Tops, Shirts und Blusen, die zweite Schicht Oberteile sind Strickjacken, Blazer und Pullis. Zuletzt die Jacken und Mäntel. Anschließend habe ich alle vorstellbaren Kombinationen mit einem Strich verbunden. Ich habe bewusst darauf verzichtet, hier auch zwischen den Schichten zu vernetzen und auch die Kleider sind nicht mit der zweiten Schicht kombiniert, aber ich fand es so schon chaotisch genug.

vernetzung_quer

Anschließend habe ich mich hingesetzt und die Schwachstellen rausgesucht. Also die Teile, die sich schlecht in das Gesamtbild einfügen. Da wären zum Beispiel die dunkelblauen Ankleboots. Diese gehen eigentlich nur zu weit geschnittenen Hosen. Weder zu Röcken noch zu engen Hosen sind sie kombinierbar. Da schneiden die camelfarbenen Bikerboots (die aktuell leider ausschließlich in meiner Vorstellung existieren) viel besser ab. Diese kann ich mir sowohl in Kombination mit Hosen als auch mit Röcken gut vorstellen.

Ein weiteres gutes Beispiel ist die sandfarbene Hose, die ich mir eigentlich vorgestellt hatte. Denn zu dieser lassen sich weder meine gewählten Schuhe noch die beiden beigen Jacken wirklich kombinieren. An Elke sehen monochrome Looks ja wirklich toll aus (wie sie hier und hier eindrucksvoll bewiesen hat). Ich fühle mich darin hingegen gar nicht wohl. Und speziell in beige von Kopf bis Fuß käme ich mir vor wie ein Hausmeister. Also raus damit.

Außerdem rausgeflogen sind die beiden weißen Blusen. Erstens haben die Blusen wie man sieht doch deutlich überwogen. Zweitens hat die mit der Schleife einfach nicht den Stil, den ich gerne hätte. Und die Tunika umhüllt mich zu sehr, so dass von meiner Taille nichts mehr zu sehen ist. Vielleicht darf sie im Sommer mitmischen, komplett aussortiert wird sie jedenfalls nicht!

Und so schaut meine vernetzte capsule wardrobe nun in der Übersicht aus: 29 Teile, dazu zwei Taschen, ein Schal und eine Beanie (an der ich gerade fleißig stricke). Haltet mich für verrückt, aber eine Beanie MUSS sein. Ja, auch im Frühling! Schaut euch dazu nur mal die aktuelle Kollektion von Karl Lagerfeld für Chanel an… Den Schmuck werde ich in meinen 33 Teilen nicht mehr unterbringen. So sehr kann (oder will) ich mich doch nicht einschränken. Ich werde aber auch diesen auf ein Minimum reduzieren, mein Plan sind zwei Armbänder, zwei Paar Ohrstecker, ein Paar Ohrhänger und eine Statementkette. Mehr dazu hoffentlich in meinem Finalpost!

vernetzung_quer_lightGenähtes Zu nähendes

An den vielen Fragezeichen erkennt ihr all die Dinge die noch nicht fertig oder vorhanden sind. Elf, wenn ich mich nicht verzählt habe. Also mal ein flockiges Drittel. Dazu habe ich mir folgenden Plan überlegt: Um mich nicht zu sehr zu stressen, werde ich all diesen Teilen einen Platzhalter in Form eines existierenden Kleidungsstücks einräumen. So habe ich über die ersten Wochen der Tragephase die Möglichkeit, die Teile nach und nach zu ersetzen. Das ist zwar nicht hundert Prozent das Prinzip und der Sinn des Ganzen, aber es ist in der aktuellen Situation die einzige Möglichkeit, wie ich ohne zu großen Druck und zu meiner Zufriedenheit das Projekt weiterführen kann. Und darauf kommt es doch an, oder? Die Teile, für die ich keinen adäquaten Ersatz habe, gehe ich als erstes an, der Rest wird nach und nach abgearbeitet. Eins nach dem anderen. Schon heute möchte ich aber meine Pläne mit euch teilen, denn die stehen schon ziemlich fest:

blazer Ein Keypiece meiner Frühlingsgarderobe wird dieser Blazer werden. Es handelt sich dabei um das Modell 121 aus der burda fashion 03/2010. Ich glaube, der Blazer hat alles, was für mich gut ist: Taillenlänge, eine taillierte Schnittführung, ein Revers und Schulterpassen, die die Schultern optisch verbreitern. Hier mal gezeigt in Kombination mit meinem goldenen Leinenrock. Ich kann ihn mir aber zu jedem meiner Kleider vorstellen. Entweder in dunkelblau oder in royalblau, beige Jacken habe ich schon zwei in meiner capsulewardrobe und koralle wäre mir zu krass. Als Material stelle ich mir eine Garbadine mit einem hohen Stretchanteil vor, die bequem ist, nicht einengt und vor allem knitterarm und waschbar ist.

 

pencilskirt1Hier noch mal der gleiche Blazer in royalblau, in Kombination mit einem Pencilskirt. Der Rock Sydney stammt aus der Januar/Februar Ausgabe der brandneuen Zeitschrift La Maison Victor (danke an Elke für den tollen Tipp!). Prinzipiell eignet sich der Bleistiftrock ja eher nicht für Birnentypen wie mich, aber ich habe euer Feedback so verstanden, dass ihr beispielsweise meinen orangefarbenen Bleistiftrock genau wie ich ganz passend findet. Zusätzlich denke ich, dass die Längsnähte optisch strecken. Nähen möchte ich den Rock mal ganz trendgerecht aus einem sandfarbenen Wildlederimitat. (Hat da jemand einen guten Stoffvorschlag für mich?)

 

rianne2

Bei diesem Kleid handelt es sich ebenfalls um ein Modell aus der aktuellen Ausgabe der La Maison Victor: das Kleid Rianne (hier könnt ihr es bei Elke bewundern!). Durch die überschnittenen Schultern sowie die Raffung in der Taille hoffe ich, einen Ausgleich zur Hüfte erzielen zu können. Alternativ hatte ich das Kleid mit gleichmäßigen, schmaleren Ringeln getestet, das gefällt mir allerdings nicht ansatzweise so gut. Als Stoff schwebt mir dieser Jacquard Jersey in natur und dunkelblau von Stoff und Stil vor mit einem betonten Taillentunnelzug wahlweise in dunkelblau oder koralle.

 

 

kleid2kleid2bDas Kleid Jessy stammt ebenso aus der aktuellen Ausgabe der La Maison Victor. Das Kleid weist ebenfalls eine mit Gummiband geraffte Taille auf, ist allerdings aus Webware und hat drei asymmetrische Falten vorne. Was meint ihr? Punkte oder doch lieber uni in rot? Ich bin bei rot.

 

kleid1kleid1bDieses Kleid ist Modell 126 aus der burda fashion 08/2011. Es besteht aus einem Jerseyoberteil und einem Webwarerock, den ich mir aus einem wahlweise goldfarbenen oder dunkelblauen Jacquard oder Bouclé vorstellen könnte. Oder aus dem Stoff des Blazers, um ein Kostüm zu haben?

 

colorblocking

 

Auf Anraten von Elke habe ich auch mal mit verschiedenen Colour Blocking Varianten meiner geliebten Else experimentiert. Allerdings komme ich hier irgendwie auf keinen grünen Zweig. Daher habe ich diese Idee vorerst wieder verworfen, aber vielleicht kommt mir da noch mal irgendwann der richtige Geistesblitz!?

 

 

 

Nachdem es mir quasi unmöglich ist, vernünftig passende Hosen für mich zu kaufen, habe ich mir nun zum Ziel gesetzt, einen guten Hosenschnitt für mich zu entwerfen. Dies ist wohl eines meiner größten oder zumindest aufwändigsten Nähprojekte. Dazu habe ich mir dieses Tutorial des Weekend Designers vorgenommen. Ich habe allerdings den Bund etwas tiefer als vorgeschlagen gesetzt und das Bein vom Knie abwärts gerade verlaufen lassen, weil ich denke, dass das meinem Birnentyp mehr schmeichelt als eine klassische Karottenjeansform. Als Ingenieurin habe ich es mir natürlich nicht nehmen lassen, das Ganze mit AutoCAD zu konstruieren. Ein passender (weil mit 3 €/m sehr günstiger und schön stretchiger) Stoff für eine Probeversion in koralle liegt auch schon bereit. Und sollte das Ergebnis tatsächlich tragbar sein, darf es Teil meiner #myspringessentials werden!

jeans3jeans2jeans1

Was ich in diesem Zusammenhang wahnsinnig spannend fand, war der Vergleich zwischen einer taillenhoch geschnittenen Jeans (mitte) und einer Hüftjeans (rechts). Die Hüftjeans wirkt um ein Vielfaches untersetzer und fehlproportioniert. Daher werde ich (entgegen meiner aktuellen Gewohnheit) eine etwas erhöhte Bundhöhe wählen, irgendwo zwischen Hüfte und Bauchnabel.

 

bluse

 

Wonach ich noch immer suche ist ein toller Blusenschnitt. Hier habe ich mal eine Sophie von Schnittreif an meiner Silhouette skizziert, bin aber vom Look nicht restlos überzeugt. Viele von euch raten mir zu etwas Taillierterem. Eine klassische Hemdbluse mit Kragen und Manschetten möchte ich aber nicht. Eher schwebt mir etwas aus wollweißem Crepe vor. Habt ihr einen tollen Blusenschnitt, den ihr mir empfehlen könnt?

 

 

Einblusenshirt Schnitt, der schon länger auf meinem Wunschzettel steht, ist ein Shirt aus Webware im Stil von Frau Frida von schnittreif und fritzi. Tatsächlich enthielt die neue La Maison Victor mit dem Top Harley  auch einen Schnitt für ein ähnliches Shirt mit überschnittenen Schultern, das aus Jersey wie auch aus Webware genäht werden kann. Dazu hatte ich mir eigentlich einen grafisch gemusterten Patchworkstoff von Stoff und Stil ausgesucht, der aber tatsächlich schon ausverkauft zu sein scheint. Da ich dieses Teil aber wohl ohnehin erst für die wärmeren (späteren) Frühlingstage brauchen werde, hat die Suche nach einer Alternative noch Zeit.

 

Als Ersasweatertz für meinen geliebten Ringelsweater (der leider unauswaschbare Flecken auf Ärmeln und Bauchtasche aufweist) habe ich mich bewusst gegen einen Hoodieschnitt entschieden. Erstens bin ich vom Tragefoto nicht wirklich überzeugt, zweitens nervt mich immer, dass man über dem Hoodie keine Jacke tragen kann. Daher möchte ich mich an einem Mechelen Sweater von elle puls versuchen aus korallefarbenem Kuschelsweat und mit ganz besonderem Print. Ihr dürft gespannt sein… Das Material habe ich (bis auf die Flockfolie) schon komplett im Haus, der Umsetzung steht also nichts im Wege.

 

 Essentials

Und hier sind sie nun, meine aktuellen 30 #myspringessentials. Es fehlen eine Mütze, eine Clutch und die korallefarbene Hose. Außerdem ist etwa die Hälfte der Teile (alle, die ihr nicht schon von oben kennt) nur temporär und soll nach und nach durch die hier vorgestellten Nähprojekte abgelöst werden. Aber ich denke, auch so kann der Frühling tatsächlich erst mal kommen, oder was denkt ihr!?

collage_essentials_kleinSo, und das muss für heute reichen! Ich bin gespannt auf all eure capsule wardrobes und freue mich, euch zum großen Finale am 01.04. hier wieder begrüßen zu dürfen! Mal schauen, wie viele meiner Pläne ich bis dahin schon umgesetzt und schon wieder verworfen habe…

Bis dahin wünsche ich euch eine fantantische Zeit!

Eure Lena

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19 Gedanken zu “#myspringessentials – essentials & genähtes

    • lencheninlove schreibt:

      Liebe Maria, vielen Dank! Ich fand es auch sehr hilfreich. Ich bin ein sehr visueller Typ und so sieht man relativ schnell, was zusammen geht und wo eher noch Lücken sind. Vielen vielen Dank an dieser Stelle auch noch mal für deinen ausführlichen Kommentar zum letzten Post! Das muss wohl leider in unserer letzten Grippewelle untergegangen sein. Ich finde es spannend, wie unterschiedlich einen andere objektiv so wahrnehmen. Du scheinst beispielsweise etwas weitere Rundhalsausschnitte an mir zu bevorzugen, die mag ich überhaupt nicht, weil sie meine knöchrigen Rippen und Schlüsselbeine total betonen. Spannend auch, dass du mich eher in knalligen Farben siehst. Das plane ich für meine neugenähten Teile so aufzugreifen. Und was die Überlänge von Ärmeln und Hosen angeht: das ist wohl meinem enormen Bedürfnis nach Wärme und Geborgenheit geschuldet. Da wird man mich wohl auch nicht von abbringen können, egal wie blöd es ausschaut…
      Alles in allem noch einmal ganz herzlichen Dank! Ich bin gespannt, wie du mit meiner fertigen capsule wardrobe am 1. April zufrieden sein wirst 😉
      Liebe Grüße
      Lena

      • widerstandistzweckmaessig schreibt:

        Hallo Lena!

        Ich freue mich über Deine nachträgliche Rückmeldung zu meinem letzten Kommentar.

        Dein Projekt finde ich sehr spannend und verfolge es mit großem Interesse.

        Ich arbeite auch schon seit langem an einem optimalen Kleiderschrank und deshalb gefällt mir das so gut, wie Du das machst, weil ich so viele Anregungen bekomme.

        lg
        Maria

      • lencheninlove schreibt:

        Vielen Dank, Maria! Das motiviert mich ungemein. Denn das ist doch (jedenfalls für mich) der Hauptgrund fürs Bloggen: andere Leute zu inspirieren und motivieren! Und so ein Post schreibt sich ja nicht mal eben in fünf Minuten… Aber wenn ich sowas lese, weiß ich, dass es die Mühe wert ist!
        Liebe Grüße
        Lena

  1. Marina metterlink schreibt:

    Liebe Lena,
    Wow, ich bin wie immer von eurer Umsetzung begeistert! Und ihr habt mich, wenn auch im Kleinen, angesteckt!
    Aber zu deinen Fragen: Wildlederimitat habe ich letztens günstig bei Buttinette eingekauft. Ob das genau dein Farbton ist, weiß ich nicht, aber da der Stoff im Sale war, wollte ich ihn nicht unerwähnt lassen.
    Auch zu deiner Blusenfrage habe ich einen Tipp: Ich sitze nämlich momentan an der Camas Blouse von Thread Theory. Der Schnitt ist tailliert, hat viele Blusendetails und kann aus den unterschiedlichsten Stoffen genäht werden. Fand ich ganz schick 😉
    Wegen deiner Colourblocking-Else: Ich würde kein weiß dazu kombinieren, das passt irgendwie nicht dazu. Lieber noch weitere Farben!
    Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg und ich bin gespannt, auf das Endergebnis!
    Liebe Grüße,
    Marina

    • lencheninlove schreibt:

      Liebe Marina, schön, dass wir dich ein bisschen anstecken konnten! Es ist ja wirklich viel Arbeit und kostet das eine oder andere Mal auch einiges an Überwindung aber es lohnt sich wirklich!
      Vielen Dank für den Wildleder-Tipp. Da werde ich gleich mal schauen gehen. Genauso beim Blusenschnitt. Und was das Colour-Blocking angeht: vielleicht ist das eine Idee, ja. Vielleicht sollte ich eher verschiedene Nuancen eines Tons nutzen, muss ich mal probieren. Zum Glück geht das mit den Modellen, die ich mir gebastelt habe, recht einfach.
      Liebe Grüße
      Lena

  2. Punktemarie schreibt:

    Hallo liebe Lena,

    was Ihr da ins Leben gerufen habt, finde ich ganz toll 🙂 Durch Eure Anregungen habe ich auch bereits meinen Kleiderschrank aufgeräumt und alles, was nicht passt oder gefällt oder positiv ist, raus getan. Der Rest ist recht übersichtlich. Jetzt geht’s weiter mit vernetzen und ergänzen.
    Sich das Ganze mit einer Zeichnung zu visualisieren finde ich toll. Wie hast Du das gemacht? Einmal gezeichnet und dann gescannt, alles per Hand, ein bestimmtes Programm… Würde das gerne für mich auch in dieser Form umsetzten…

    Bin sehr gespannt, wie es weiter geht 🙂

    Viele liebe Grüße, Brigitte

    • lencheninlove schreibt:

      Hallo Brigitte, schön, dass wir dich inspirieren konnten und du deinen Kleiderschrank schon ein wenig optimieren konntest! Ich habe die Zeichnung mit Powerpoint gemacht. Dazu habe ich mir im Internet verschiedene Piktogramme von Kleidungsstücken gesucht (google mal silhouette+ z.B. blouse), in Powerpoint zurecht geschnitten und mit der Funktion Bildtools->Format->Anpassen->neu einfärben in der Farbe angepasst. Dazu habe ich mir zu Anfang eine eigene Farbpalette (unter Entwurf->Designs) mit meinen Akzentfarben erstellt. Anschließend habe ich alles mit Verbindungslinien verbunden, was den charmanten Vorteil hat, dass sich alle Linien mitverschieben, wenn man mal ein Teil hin- und herschiebt. Ich bin mir sicher, dass es nicht die eleganteste Lösung ist so, aber für mich war es sehr praktikabel.
      Ich hoffe ich konnte dir etwas weiter helfen! Wenn du noch Fragen hast, melde dich gerne bei mir!
      Liebe Grüße
      Lena

  3. Freja schreibt:

    Hallo Lena (: Du hast mich mit diesem Post heute aus meinem Loch gezogen und mir den entscheidenen Anstoß gegeben mich auch endlich weiter damit zu beschäftigen. In den letzten Wochen habe ich es kaum geschafft Blogs zu lesen und so sind die letzten Beiträge zu dem Thema vollkommen an mir vorbeigegangen.

    Du bist ja schon richtig weit gekommen! Die La Maison Victor scheint eine wahre Fundgrube für dich zu sein. Zu dem Top Harley: Ich hab’s schonmal probeweise versucht und kann mir das Teil zumindest in der Größe nach Tabelle nicht in Webware vorstellen. Für mich war das irgendwie allgemein nichts. Aber vielleicht machst Du ja ein hammer Teil draus, so dass ich ihm doch nochmal eine Chance gebe (:

    Ich ziehe meinen Hut vor deinen ganzen tollen Plänen und bin sehr gespannt, wie viel Du davon tatsächlich schaffst – ich wünsch Dir natürlich, dass du alles umgesetzt bekommst. Auf den Lederimitatsrock bin ich übrigens besonders gespannt, das klingt toll!

    Alles Liebe, Freja

    • lencheninlove schreibt:

      Liebe Freja,

      schön, wenn ich dich ein bisschen motivieren konnte! Ich lese deine Beiträge zu den #myspringessentials total gerne, wäre schade, wenn du es aufgeben würdest!
      Was das Top angeht: hm, das klingt ja nicht so toll, was du da schreibst. Ich werde es auf alle Fälle mal testen. Hab meterweise beigen Baumwollstoff hier, den Versuch ist es allemal wert!
      Ich bin mir sicher, dass ich nicht alles von meiner Liste schaffen werde. Es sei denn mir verrät jemand, wo man 30 Stunden Tage beantragen kann ;-). Aber man wird ja noch Wünsche und Träume haben dürfen, oder!?
      Liebe Grüße
      Lena

      • Freja schreibt:

        Nein nein. Aufgeben werd ich’s auf keinen Fall, ich musste nur mal etwas Luft schnappen, habe momentan Klausurenphase- aber die letzte Große (Regelungstechnik) ist jetzt durch und ich hab ein gutes Gefühl (:

        Ich bin gespannt, was bei dir rauskommt, vielleicht klappt es ja – wie gesagt, das war mein Eindruck von meinem Probeteil, weshalb ich das auch auf’s Eis lege 😉

        Puh, ja das wüsste ich auch sehr gern! Ein paar Stunden mehr wären toll!

        Oh, was ich noch fragen wollte: Was meinst Du damit, dass Du die Hose in AutoCad konstruiert hast? Ist das kein fertiges Schnittmuster? Oder was hast Du konstruiert?

        Alles Liebe, Freja

      • lencheninlove schreibt:

        Oh ja, Regelungstechnik ist eine echte Arschkuh. Ich drück dir die Daumen!
        Nein, für die Hose gab es keinen fertigen Schnitt. Ich habe komplett bei null angefangen und den Schnitt auf Basis meiner Maße gezeichnet. Eine Anleitung dazu gibt es beispielsweise hier: https://wkdesigner.wordpress.com/2008/10/07/classic-jeans/. Geht natürlich auch von Hand, aber mit CAD werden die Winkel dann auch wirklich rechtwinklig und man kann leichter was hin und herschieben. Außerdem bleib ich so in der Übung 😉
        Liebe Grüße
        Lena

  4. nina schreibt:

    Sehr cool, vor allem die Vernetzungsgrafik. Ich versuche zwar auch sehr systematisch an meine Spring Capsule heranzugehen, aber merke gerade, dass ich mich leicht ablenken lasse und dann lieber noch ein Kleid nähen will, anstatt das zu nähen, was ich wirklich brauche (basic shirts und hosen)! Na gut, dann werde ich gleich mal ein basic shirt zuschneiden gehen 🙂
    Alles Liebe! nina.

    • lencheninlove schreibt:

      Liebe Nina,
      ja, das mit der Ablenkung ist so eine Sache. Ich lasse mich leidenschaftlich gern durchs Internet ablenken, ich will nur kurz irgendwas nachlesen und recherchiere dann Stunden. Und schon ist meine gesamte Nähzeit aufgebraucht und ich habe nichts geschafft. Je mehr Projekte ich habe, desto schlimmer wird es, ich weiß einfach nie, womit ich anfangen soll. Deshalb hilft mir die strukturierte Nähliste hier sehr denke ich. Heute habe ich mich direkt an meinen Angstgegner gewagt: meinen eigenen Jeansschnitt. Und ich glaube, dass ich tatsächlich auf einem guten Weg bin! Mehr dazu hoffentlich schon in den nächsten Tagen…
      Liebe Grüße
      Lena

  5. Frölein Tilia schreibt:

    Liebe Lena

    Ich bin einmal mehr tiefbeeindruckt von deinem Post, deinen Gedanken und deinem Einsatz für myspringessentials. Und gerade deine akkuraten Zeichnungen betrachte ich immer wieder mit Staunen. Deine Entscheidung keine monochromen Looks zu tragen, kann ich nur gut heissen. Ich schätze, dass kann wirklich nicht jederfrau tragen.
    Ganz toll finde ich, dass du dir selber möglichen aufkommenden Stress auf die Deadline vom 1. April hin aus dem Weg schaffst mit deiner Platz-Halter-Idee. Und ja, genau darauf kommt es an, dass wir ein Projekt haben, dass uns Spass macht, uns weiterhilft und uns nicht etwa unter Druck setzt.
    Ich werde deine Idee gerne übernehmen, da ich jetzt schon weiss: Alle meine geplanten Näh-Objekte werde ich sicher nicht umsetzen können.

    Deine Näh-Projekte finde ich absolut toll! Beim Blazer würde ich zu dunkelblau greifen; royalblau erscheint mir für dich zu wuchtig und lenkt von dir selber ab. Der orangefarbene Pencilskirt war mein absoluter Favorit in deinem letzten Post. Ich finde der steht dir unglaublich gut und macht dir eine sehr gute Figur. Daher finde ich die Idee eines sandfarbenen Bleistiftrockes super.
    Beim Kleid könnte ich mir beides vorstellen; wenn du ein orange-lachs-rot wählst, wäre dies mein Favorit.
    Beim Color-Blocking-Kleid würde ich auf Weiss verzichten oder es aber sicher nicht für den Gesichtsbereich wählen. Die weissen Blusen in deinem vorherigen Post lassen dich sehr bleich erscheinen und daher würde ich von dieser „Farbe“ absehen.
    Ich zieh den Hut vor deinem Hosen-Projekt! Klingt toll, klingt spannend.
    Hochgeschnittene-Hosen mit einem Taillen-Bund sehen bei dir sicherlich fantastisch aus.
    Bezüglich Bluse würde ich unbedingt zu etwas Tailliertem greifen.
    Bei deinem Kleiderschrank-Post fiel mir auf, dass du tendenziell viele locker geschnittene Teile besitzt; die wenigen taillierten stehen dir jedoch sensationell.

    Nun bin ich unglaublich gespannt wie es bei dir weitergeht und freue mich auf einen nächsten Post von dir!
    Lieber Gruss
    Eveline

    • lencheninlove schreibt:

      Liebe Eveline,
      hab vielen Dank für deinen lieben Kommentar und deine ausführliche Einschätzung!
      Die Zeichnungen sind tatsächlich kein Hexenwerk. Ich mache sie alle in Inkscape und nutze immer irgendeine Vorlage (zB ein Foto), das ich einfach nachzeichne. Wirklich zeichnen kann ich nämlich leider überhaupt nicht!
      Deine Ratschläge werde ich mir sicher zu Herzen nehmen, beim Kleid bin ich genau wie du aktuell bei rot, beim Blazer hoffe ich vor allem, einen tollen Stoff zu finden. Den orangefarbenen Pencilskirt finde ich auch großartig, aber er ist mir für den Frühling tatsächlich zu grob und wollig. Ich weiß, dass ich ihn nicht oft tragen würde. Aber er wird ganz sicher in meiner Herbst und Winter Capsule seinen großen Auftritt bekommen. Versprochen! Und ich werde fleißigst nach einem tollen, taillierten Blusenschnitt suchen. Oder vielleicht muss ich auch da selbst tätig werden!? Mal sehen…
      Ich bin schon gespannt, wie es bei dir weiter geht!
      Liebe Grüße
      Lena

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