#myspringessentials – blauer burda blazer

Erinnert ihr euch noch an all die Nähpläne, die ich hier bei der Planung meiner capsule wardrobe geschmiedet habe? Was soll ich sagen: die #myspringessentials feiern diese Woche tatsächlich schon Bergfest – und ich habe endlich das erste Teil fertig gestellt! Aber auch so LIEBE ich meine capsule wardrobe. Das Projekt ist für mich eine echte Bereicherung und ich fühle mich seit langem endlich wieder in jeder Situation wirklich wohl in meiner Kleidung und meiner Haut. Ich kann jeden nur ermutigen, den Gedanken weiter zu verfolgen und es selbst einmal zu probieren! Alle meine Überlegungen zum Thema könnt ihr oben im Menü unter #myspringessentials nachlesen.

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Aber dazu an anderer Stelle mehr. Ich bin euch ja auch noch meine Accessoireauswahl schuldig, vielleicht komme ich am langen Wochenende dazu, etwas ausführlicher über die #myspringessentials zu schreiben. Heute möchte ich euch erstmal meinen neuen Blazer präsentieren.

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Bei der Planung meiner capsule wardrobe war mir aufgefallen, dass ich viele Kleider und Röcke nur sehr selten trage, weil ich nichts passendes Wärmendes dazu besitze. Da ich aber gerne mal friere, ist das für mich ein absolutes K.O.-Kriterium. Also machte ich mich auf die Suche nach einem Begleiter für all die Kleider und Röcke, die bis zur Taille eng und darunter weit geschnitten sind. Ein Blazer sollte es sein, taillenlang und nicht zu chic. Klar in der Linienführung, modern, eben all das, was meine #myspringessentials so ausmacht. Fündig wurde ich in der burda 3/2010, Modell 121. Im örtlichen Stoffladen fand sich ein wunderschöner, royalblauer Stretchtwill und als ich dann noch den wunderschönen Futterstoff mit goldenem Pünktchendruck fand, konnte es eigentlich losgehen.

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Nach dem Maßnehmen war ich laut burda-Tabelle eine glatte 36. Kurz kamen mir Zweifel, ob ich burda-Oberteile früher nicht immer in 34 genäht hatte… Da der Schnitt aber erst bei 36 anfing, warf ich meine Zweifel über Bord und Schnitt in 36 zu. Nach dem ersten Zusammenheften kam dann die Ernüchterung: das Teil war viel VIEL zu groß! Daraufhin wanderte der Blazer erstmal in die Ecke. Nach einer Frustrationspause nutzte ich meinen freien Nähtag am 01. Mai, um mich noch mal dem Projekt Blazer anzunehmen. Ich habe die Weite an der Taille um ganze zehn (!) Zentimeter enger gemacht, an den Schultern jeweils einen Zentimeter rausgenommen und an den Ärmeln sogar zwei. Bitte warum konstruiert man einen Schnitt, der einem trotz exakten Maßnehmens nicht ansatzweise passt!?

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Mit dem Endergebnis bin ich nun eigentlich ziemlich zufrieden. Der Blazer wirkt durch den Kragen, der unter der Schulterpasse eingesetzt wird, besonders und hat einen leicht rockigen Bikerjacken-Touch. Die kleinen Schulterpolster gleichen optisch meine Birnenfigur aus. Außerdem hat er wirklich genau die richtige Länge für viele meiner Kleider und Röcke und die Farbe fügt sich gut in meine Garderobe ein.

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Das Einzige, was mich echt stört, ist, dass der Stoff sich am Bund irgendwie leicht zusammenzieht. Das gibt dem Blazer irgendwie einen zu sportlichen Blouson-Look. Ob ich den ganzen Bund noch mal abtrennen und neu machen sollte? Ich schicke das gute Stück einfach mal zum RUMS und schaue, was die vielen tollen Näherinnen dort sagen.

Ich wünsche euch einen fantantischen Vatertag!

Eure Lena

PS: Das Kleid ist übrigens mein Brautkleid vom Standesamt. In der Kombi doch wirklich alltagstauglich, oder?

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10 Gedanken zu “#myspringessentials – blauer burda blazer

  1. Marina metterlink schreibt:

    Liebe Lena,
    ich mag deinen Blazer sehr, sehr gerne! Die Farbe und der Schnitt und besonders, dass er am Bund etwas enger wird. Das gibt dem ganzen mehr Silhouette, wie ich finde! Und es hat sich gelohnt, dass du drangeblieben bist! Das wäre bei mir sicher ein Lieblingsteil!
    Liebe Grüße,
    Marina

    • lencheninlove schreibt:

      Liebe Marina,
      vielen Dank für den lieben Kommentar! Ich mag den Blazer auch wirklich gerne. Mich stört auch gar nicht, dass der Bund enger wird. Nur, dass der Stoff sich da ein kleines bisschen kräuselt (obwohl tatsächlich überhaupt keine Falten drin sind! Ich denke ich lasse es erstmal so…
      Liebe Grüße
      Lena

  2. Fröbelina schreibt:

    Total alltagstauglich die Kombi 🙂 Und mir ist auch nicht aufgefallen, dass was mit dem Bund ist! Echt doof, dass du so viel anpassen musstest, aber dafür hast du jetzt ein echt schönes Teil! Perfekt für Kleider! 🙂 Schön, dass du dazu gekommen bist was für dich zu nähen und super dass es so schön geworden ist 🙂
    Die Fotos finde ich auch wirklich klasse, ein super Post 🙂
    Liebe Grüße
    Katharina

    • lencheninlove schreibt:

      Vielen Dank liebe Katharina!
      Ich mag die Fotos ehrlich gesagt gar nicht soooo. Ich hab direkt davor noch Fotos von Mopsens neuer Latzhose gemacht und die sind viel schöner. Ich glaube, ich muss dem Lieblingsmann tatsächlich mal ganz uneigennützig einen Fotokurs schenken 😉
      Liebe Grüße
      Lena

  3. Sandra schreibt:

    Hey Lena, wunderschöner Blazer! Hast recht, dieses Schnittmuster hat wirklich tolle Details (der Kragen ist klasse!), die Länge genau richtig.
    Zum Bund: Stef von Seaofteal hatte gestern ein ähnliches Problem an Ihrem Hosensaum, sie hatte das Nähgarn in Verdacht…
    Liebe Grüße
    Sandra

    • lencheninlove schreibt:

      Vielen Dank, liebe Sandra!
      Hm, das könnte sein. Wobei es wirklich nur diese eine Naht ist, die sich zusammenzieht. Ich lasse es jetzt erstmal so und wenn es mich wirklich stört, dann wird der Leidensdruck vielleicht irgendwann so groß, dass ich es noch mal ändere. Ich denke aber eher nicht ;-p
      Liebe Grüße
      Lena

  4. SuSe on the Riverbank schreibt:

    Der ist richtig toll geworden und passt perfekt zu dem schönen weißen Kleid, das Du trägst. Weiße Kleider kann man doch im Frühjahr/Sommer auch immer tragen und nicht nur zur eigenen Hochzeit :-). Und der Blazer ist bestimmt total vielseitig, den trägst Du sicher vom Frühjahr bis in den Herbst rein. Also passt klasse in ein #capsule warddrobe Konzept!
    LG SuSe

    • lencheninlove schreibt:

      Vielen Dank, liebe Suse. Eigentlich hatte ich das Kleid damals extra so genäht, dass ich es auch so mal anziehen kann. Aber wenn man selbst weiß, dass es das eigene Hochzeitskleid ist, dann fühlt man sich doch irgendwie komisch dabei…
      Liebe Grüße
      Lena

  5. Freja schreibt:

    Ah, das ist sie 😉 Ja, sowas in der Art könnte tatsächlich zu dem Kleid gehen (:
    Ich mag besonders den Kragen und würde sie gerne mal zugemacht sehen – oder geht das gar nicht? Ich muss mal schauen, so ganz spontan weiß ich schon, dass ich zwei kastige Jackenschnitte in irgendwelchen Burdas hier habe. Bisher habe ich mich allerding nicht getraut. weil ich Angst habe, dass mir meine Figur dann verloren geht und ich sehr breit wirke.
    Alles Liebe, Freja.

    • lencheninlove schreibt:

      Liebe Freja, vielen Dank!
      Ja, zumachen geht theoretisch schon – wenn ich denn endlich mal große Druckknöpfe kaufe und annähe 😉
      Ich werde mich drum kümmern und dann bekommst du ein Bild.
      Liebe Grüße
      Lena

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