fall is coming – #myfallessentials

Als ich in den letzten Tagen die Wäsche aufgehängt habe und diverse kurze Hosen und Shirts in Händen hielt, die hier noch wenige Tage zuvor getragen wurden, kam mir der Sommer bereits unendlich weit weg vor. Fall is coming, da besteht wohl kein Zweifel. Dabei habe ich hier erst ein einziges Teil gezeigt, das für meine Sommergarderobe entstanden ist.

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Es gibt ja gemeinhin zwei Fraktionen von Menschen. Die einen, die sich auf den Herbst und alles, was er so mit sich bringt, freuen. Und die anderen, die dem Sommer bis nächstes Jahr April hinterhertrauern. Ich gehöre unumstritten zum zweiten Typ, weshalb ich heute noch ein letztes Mal wehmütig in Erinnerungen schwelgen und euch zumindest noch ein sommerliches Teil zeigen möchte.

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Das Shirt Indigo stammt aus der Sommerausgabe der La Maison Victor und wurde von Designerin Valerie Boone entworfen. Als einfacher Schnitt für Teenies gedacht, die erste Näherfahrung sammeln wollen, wartet er mit einer spannenden Schnittführung (angeschnittene Taschen, Ärmelnähte oben auf dem Arm), nur drei Teilen und angeblich non-existentem Nähaufwand auf. Ich muss allerdings ganz ehrlich sagen, dass mir selten ein Shirtschnitt mehr Nerven abverlangt hat als dieser hier.

Das Ergebnis indes überzeugt, obwohl es sich hier zunächst um ein Probeshirt aus einem letzten Rest melierten Jerseys vom Stoffmarkt handelt. Das Teil hat sich im Alltag bewährt und so wird sicher noch mindestens ein weiteres, optimiertes und ordentlicheres Shirt desselben Schnittes entstehen.

Nun aber stehen auch hier sowohl wetter- als auch nähtechnisch alle Zeichen auf Herbst. Und nachdem ich mit meinen #myspringessentials so glücklich war und die Sommergarderobe ohne die nötige Planung oft nicht zusammenpassen wollte, war ich der lieben Elke sehr dankbar, als sie vorgeschlagen hat, nun die #myfallessentials folgen zu lassen. Für mich der Schubser in die richtige Richtung, den ich brauche, um das Nähen für mich nicht zu vernachlässigen und mich wieder intensiver mit dem Thema capsule wardrobe zu beschäftigen. Und für euch die Möglichkeit, euch dieses Mal von insgesamt sechs tollen Frauen inspirieren zu lassen. Denn neben Elke und Sindy dürfen wir uns dieses Mal auch noch über Gedanken von Catrin, Sandra und  Steffi freuen.

#myfallessentials – ein Gefühl

Im Gegensatz zu den #myspringessentials, die ich sehr wissenschaftlich und theoretisch angegangen bin, habe ich für die #myfallessentials einen völlig anderen Ansatz gewählt. Denn dieses mal schwebte mir von vornherein ein ganz bestimmter Stil vor. Weniger ein konkretes Bild, als vielmehr ein Gefühl. Eine Garderobe in sanften, dezenten Farben. Pudertöne. Sand. Metall. Ein Spiel mit Texturen und Materialien. Unaufgeregt. Kaum Muster. Und doch etwas Besonderes, ganz Anderes als sonst.

#moodboard

Dieses Gefühl habe ich zunächst versucht zu verbildlichen. Und so toll und praktisch moderne Tools wie Pinterest sind – dieses Mal habe ich mich bewusst für ein Moodboard entschieden. Dieses ist in den letzten Wochen nach und nach gewachsen und gereift, es hängt direkt neben meinem Nähplatz und wer mir auf Instagram folgt, der hat schon einen Blick darauf werfen können. (klick aufs Bild macht’s groß!)

mindmap

Das Moodboard zeigt denke ich recht anschaulich, was ich mir vorstelle und wünsche. Da wären zunächst einmal die

#farben

Meine Wunschvorstellung sind #myfallessentials ausschließlich in Puder-, Gold- und Sandtönen. Da das nicht realistisch ist (jedenfalls wenn ich zumindest einen Teil meines bisherigen Kleiderschrankes weiternutzen möchte),  werde ich die Palette um Creme, ein warmes Robbenbraun und ein dunkles Marineblau ergänzen. Als Akzent dazu stelle ich mir ein warmes Tomaten- bis Burgunderrot vor.farben

Noch mehr als bisher möchte ich auf Muster verzichten. Allerhöchstens Streifen und dezente, klare, graphische Muster schweben mir vor. Im Wesentlichen möchte ich aber uni bleiben. Und – und das ist für mich eine völlig neue Erkenntnis – mir gefallen die monochromen Looks besonders gut. Denn als Elke bei ihren #myspringessentials die legendäre „Ein-Tag-In“-Serie startete, habe ich diese einfarbigen Looks noch kategorisch für mich ausgeschlossen. Heute strebe ich danach – ein Beispiel mehr dafür, welch starken Wandlungen unser eigener Stil doch immer wieder unterworfen ist.

 

#materialien

Im Herbst muss es für mich warm und kuschelig zugehen. Wolle ist da ein Muss und erste Wahl.  Am liebsten in Form von kuscheligem (Grob)Strick. Dazu Naturmaterialien wie Baumwolle oder Seide. Ein Spiel aus matt und glänzend, glatt und strukturiert. Gleiches gilt für die Accessoires – so stelle ich mir einerseits Schuhe in Lackleder vor, andererseits mattes Wildleder. Schmuck aus mattem Gold kombiniert mit glänzenden (nicht glitzernden!) Steinen.

Hier seht ihr eine Auswahl von Stoffen aus meinem Regal, die im Herbst zum Einsatz kommen sollen.

Stoffe

#schnitte

Was die Schnitte anbelangt, so habe ich denke ich mit den #myspringessentials meinen Stil gefunden und verfolge diesen nun konsequent weiter. Hochgeschlossene U-Boot-Ausschnitte. Turtleneck. Überschnittene, betonte Schultern. Schmale Taillierungen. Klare, geradlinige Schnitte. Kein Chichi. Reduced to the max.

Mit der La Maison Victor habe ich eine Zeitschrift gefunden, die genau diesen Stil widerspiegelt. In der mir in jeder Ausgabe gleich mehrere Modelle ins Auge springen, die ich unbedingt haben muss. Und die – und auch das ist nicht zu unterschätzen – wirklich gut passen. Aber auch die Burda bietet nach einigen stilistischen Entgleisungen im letzten Jahr wieder viele inspirierende, schlichte aber doch besondere Schnitte, die Lust aufs Nähen machen.

Nachdem ich mich selbst im Sommer (der bei mir gemeinhin DIE Kleiderzeit des Jahres ist) nur höchstselten zum Tragen eines Kleides hinreißen lassen konnte, möchte ich meinen Fokus verstärkt auf Hosen legen und die Röcke und Kleider in meiner capsule wardrobe auf ein Minimum reduzieren. Dafür möchte ich mit Hosenformen experimentieren, Neues probieren und endlich auch mal für mich die eine oder andere Hose nähen, nachdem meine beiden Männer schon mit unzähligen Exemplaren bedacht wurden.

#keypieces

Wie bei den #myspringessentials auch möchte ich den Herbst zunächst mit einer unperfekten, vielleicht sogar unvollständigen Garderobe aus dem Bestand beginnen, in der ich nach und nach Teile durch neue, selbstgenähte Stücke ersetze. Mit dieser Vorgehensweise bin ich gut gefahren, weil sie 1. ermöglicht, wirklich exakt an den Bedarf angepasst zu nähen, man 2. die notwendige Motivation zum Nähen hat und es einen 3. davor bewahrt, plan- und ziellos innerhalb kurzer Zeit eine komplette Garderobe zusammen zu kaufen oder zu nähen. Aus meiner Sicht ist der gesamte capsule wardrobe Gedanke ein einziger, großer Prozess. Ein ständiges Fließen und Werden, dem ich auf diese Weise am besten Rechnung tragen kann. Einige feste Projekte habe ich dennoch bereits jetzt im Kopf. Hier mal meine aktuellen 10 Favoriten. Mal sehen, wie viele tatsächlich umgesetzt werden.

Parka plus Futterjacke

Wie in meinem ersten Post zu den #myspringessentials beschrieben, habe ich einen nicht unerheblichen Teil der letzten drei Jahre in einer 3-in-1 Funktionsjacke verbracht. Dies soll nun definitiv der Vergangenheit angehören, weshalb ein Parka mit passender, aber auch separat zu tragender Futterjacke ganz oben auf meiner to-sew-Liste steht. Ausgangsidee war der Handmade-Kultur-Parka, den ihr beispielsweise hier bei froebelina bewundern könnt. Der Parka Polly aus der aktuellen LMV hat es mir mit seiner außergewöhnlichen Schnittführung allerdings noch mehr angetan, so dass es wohl auf dieses Modell in einer wie sollte es auch anders sein verlängerten und leicht abgewandelten Form hinauslaufen wird. Am liebsten in einer puderfarbenen Garbadine mit goldenem Reißverschluss und mit einer Futterjacke aus Strickfleece.

Culotte

Da ich eigentlich Röcke und Kleider liebe, sie aber jobtechnisch wirklich nicht tragen kann, möchte ich mich an einer Culotte versuchen. Den passenden Schnitt dazu habe ich bereits in der Burda 4/2015 gefunden und sogar schon abgezeichnet. Fehlt nur noch der passende Stoff. Hier schwebt mir eine puderfarbene Wollmischung mit Fischgrätstruktur vor. Gut, dass ich keine genauen Vorstellungen habe!

Jogginghose

Wie bereits gesagt möchte ich meinen Fokus vermehrt auf Hosen legen. Hier möchte ich mich auch an der momentan so angesagten „eleganten Jogginghose“ versuchen. Stoff der Wahl ist ein puderfarbenes Wildlederimitat vom Stoffmarkt (im Bild 2. von rechts) in Kombination mit Kupfer oder Gold. Als Schnittmuster möchte ich Hose Mira aus der LMV Ausgabe 4 testen. Ihr dürft gespannt sein, ich bin es auch.

Bikerjacke

Bereits im letzten Jahr wollte ich mir unbedingt eine Bikerjacke nähen. Allerdings nicht aus Leder, sondern aus Wollwalk! Kuschelig warm, bequem und als stylische Alternative zum Blazer im Büro. Der robbenbraune Walk liegt schon seit Jahren im Regal (im Bild 3. von links). Letztes Jahr scheiterte das Projekt am Schnittmuster, aber mit der Jacke „Liv“ aus der LMV Ausgabe 1 habe ich genau den Schnitt gefunden, der mir für dieses Projekt vorschwebt.

Strickkleid

Ganz ohne Kleider kann und will ich nicht leben. Schließlich erstreckt sich die Herbst-Capsule tatsächlich bis Weihnachten! Daher möchte ich ein Strickkleid, gern aus kuscheligem Wollstrick, das man sowohl gemütlich mit dicken Strumpfhosen als auch edel kombinieren kann. Als Schnittmuster kommt hier natürlich nur eines in Frage: else – what else!?

Kuscheljacke

Für den Herbst braucht es dringend eine kuschelige Sweatjacke. Der sandfarbene, melierte und wunderbar angeraute Sweat liegt schon bereit. Der Schnitt will noch gefunden werden. Ich stelle mir etwas ohne Kapuze und dafür mit großem Kuschelkragen vor, da die Kapuzen mich ohnehin immer stören.

Jeanshemd

Ich kann nicht sagen warum, aber ich BRAUCHE diesen Herbst ein Jeanshemd. Das ist sicher. Aus wunderbar weichem, stretchigem, dunklem Denim. Wenn ich mir die restliche to-sew-Liste so ansehe, sollte ich dieses wohl fertig im Laden suchen…

Printshirt

An der Shirtfront bin ich chronisch unterbesetzt. Daher müssen hier sicher mehrere neue Teile entstehen, auf jeden Fall aber ein Longsleeve mit überschnittenen Schultern, aus wollweißem Flammgarn und mit Metall-Print – inspiriert von diesen wunderbaren Shirts der lieben Sandra.

Blusenshirt

Ich liebe momentan Blusenshirts. Also Shirts aus Webware, allerdings ohne die klassischen Blusendetails wie Kragen, Knopfleiste oder Manschetten. Elegant genug fürs Büro, aber trotzdem jung und modern. Und hier könnte es tatsächlich passieren, dass ich mich zu einem Exemplar mit Schößchen hinreißen lasse. Warten wir es ab…

Jacken, Jacken, Jacken

Wenn ich wollte, könnte ich meine gesamte capsule wardrobe mit Jacken auffüllen, so viele Nähideen habe ich aktuell. Ein Sweat-Blazer aus Steppsweat? Eine Kimonojacke? Eine Wickeljacke wie hier in der aktuellen Burda? Ein Poncho?

Was sind eure Favoriten für den Herbst? Worauf möchtet ihr keinesfalls verzichten?

Ich hoffe, ich konnte euch ein wenig inspirieren und vor allem den Sommermenschen da draußen (und mir) zeigen, dass auch der Herbst eine tolle Jahreszeit ist, die nähtechnisch einiges zu bieten hat. Und weil meine to-sew-Liste noch nicht lang genug ist, werde ich jetzt noch eine Runde beim RUMS sehen und schauen, was die wunderbaren Frauen dort alles zu zeigen haben!

Seit auch nächste Woche dabei, wenn die wunderbare Catrin vom stoffbuero ihre Gedanken zum Thema #myfallessentials mit uns teilt!

Liebe Grüße

Lena

 

 

 

 

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25 Gedanken zu “fall is coming – #myfallessentials

  1. froebelina schreibt:

    Klasse Shirt! Hört sich für mich aber ich nicht nach mal eben schnell an. Sieht dafür aber auch toll aus!
    Du hast ja ganz schön Pläne. Klingt alles gut und ich bin echt gespannt wie das alles mal aussehen wird, besonders auf en Mantel bin ich gespannt!
    Liebe Grüße
    Katharina

    • lencheninlove schreibt:

      Liebe Katharina, hab vielen Dank für deinen Kommentar!
      Dass die Pläne irgendwo zwischen latent übermotiviert und größenwahnsinnig sind, weiß ich ja selbst. Aber man wird ja mal träumen dürfen, oder!? Der Mantel ist auf jeden Fall ein Must, wegen Funktionsjacke und so 😉 Fehlt „nur“ noch der passende Stoff…
      Liebste Grüße,
      Lena

  2. :: stoffbüro :: schreibt:

    Liebe Lena,

    eine reichhaltige und inspirierende Einleitung, die eine Herangehensweise präsentiert, auf die ich selbst nicht gekommen wäre. Mir juckt es jetzt in den Fingern, mit dem Schreiben zu beginnen, oder besser noch: Direkt mit dem Nähen! Herzlichen Dank also für den Schubs, und viel Freude bei der Umsetzung Deiner Pläne, auf die ich sehr gespannt bin!

    Liebe Grüße
    Catrin

    • lencheninlove schreibt:

      Vielen Dank, liebe Catrin! Ich bin schon so gespannt auf deinen Ansatz und die sagenumwobenen Tabellen 😉
      Für mich sind auch mein Blog, die vielen lieben Leser wie auch eure tollen Blogs gerade in stressigen Zeiten der Motivationsschub, den es braucht, um sich Abends eben doch noch mal an die Nähmaschine zu setzen.
      Liebe Grüße und ich freu mich auf nächste Woche,
      Lena

  3. Steffi/herzekleid schreibt:

    Erstmal: Ein wirklich tolles Shirt, die Schnittführung ist sehr interessant. Nach Deinem Schwärmen muss ich mir die LMV mal genauer ansehen…
    Deine Pläne klingen toll und schon sehr konkret. Parka und Bikerjacke (so eine will ich auch!!! aber wahrscheinlich erst im Frühling, wenn ich meine Zeitressourcen realistisch betrachte) interessieren mich schon mal besonders!
    Auch den Gedanken, Kontraste durch unterschiedliche Materialien und Strukturen, nicht so sehr durch Farben, zu erzeugen, klingt sehr spannend.
    Und Deine Farbpalette ergänzt Deine Frühlingsfarben wirklich gut, ich denke, da werden die Teile von damals auch mit den neuen gut kombinierbar sein.
    Alles Liebe,
    Steffi

    • lencheninlove schreibt:

      Vielen Dank für den ausführlichen und positiven Kommentar, liebe Steffi! Ich bin selbst gespannt, wie viel von meinen Ideen ich tatsächlich umgesetzt bekomme. Denn meine Zeitressourcen sind realistisch betrachtet quasi non-existent. Aber im Frühjahr habe ich mich wie gesagt so wohl gefühlt mit meiner Frühlingsgarderobe, dass das die Mühen allemal wert ist.
      Liebe Grüße,
      Lena

  4. Annika schreibt:

    Liebe Lena!
    Wie toll, dass ihr der Frühlingsgarderobe nun die herbstliche folgen lasst. Ich war fast traurig, als die Springessentials zuende waren. Umso mehr freue ich mich jetzt auf den Herbst. Generell bin ich schon solch ein Herbstmensch, wie du ihn oben beschreibst. Ich mag alles was da kommt, kuschelige Abende, windiges Wetter, buntes Laub, Vorfreude… Und dazu jetzt noch so inspirierende (und sehr lange, toll toll toll 😊) Posts zu einem so interessanten Thema. Es hat Spaß gemacht Deinen Gedanken heute zu folgen. Und wie weit Du schon bist! So klar und definiert in Deinen Vorstellungen, toll. Da hast du Dir im Frühling wirklich was erarbeitet.
    Und dann kommen noch mehr so tolle Frauen. Ich lese schon so lange bei euch allen mit (Rehgeschwister ist noch neu für mich, aber ab sofort auch Bestandteil meiner Lesen-Müssen-Liste), heute muss ich meine Begeisterung mal raus lassen aus der Heimlichkeit des Internets und laut DANKE sagen euch allen, für die viele Mühe, die ihr euch macht, damit ich hier bei meiner Tasse Tee so tolle Lektüre habe!
    Liebe Grüße
    Annika

    • lencheninlove schreibt:

      Liebe Annika, ich freue mich wirklich über jeden Kommentar, aber deiner freut mich ganz besonders! Als ich mich entschieden habe, mit dem Bloggen zu beginnen, wollte ich gern Menschen inspirieren und so ein Stück von dem zurückgeben, was ich auf so vielen tollen Blogs bekommen habe. Und dein lieber Kommentar zeigt mir, dass mir das zumindest ein Stück weit gelingt. Und dass sich die Nächte, die ich mir so um die Ohren geschlagen habe, nicht umsonst waren.
      Konntest du denn einen Teil des capsule wardrobe Gedanken für dich übernehmen? Das würde mich sehr interessieren!
      Liebe Grüße,
      Lena

  5. Sandra schreibt:

    Liebe Lena,
    ich war über Deine Anfrage sehr erfreut – man(ich) näht halt so vor sich hin, probiert Schnitte, Muster, Farben aus. Aber wie Du schon sagst, ohne nötige Planung passt halt oft vieles nicht zusammen. Die #fallessential kommen mir sehr gelegen.
    Dein Ansatz liegt mir sehr, ich werde Deinem Weg folgen: zuerst analysieren, dann nach Gefühl planen.
    Ich bin sehr gespannt für welche Schnitte Du Dich final entscheidest, die Pläne hören sich vielversprechend an.
    Liebe Grüße
    Sandra
    p.s.: sehr schönes Shirt, bei Tageslicht auch definitiv keine Signalfarbe 🙂

    • lencheninlove schreibt:

      Liebe Sandra, ich freue mich, dass du dabei bist 🙂 Ich bin sehr gespannt auf deine Ideen und Ansätze und freue mich schon auf deinen Beitrag.
      Liebste Grüße,
      Lena

  6. Änni schreibt:

    Sehr schönes Oberteil – die frische (! nicht knallige ;-)) Farbe mag ich sehr gerne in Kombination mit Weiß. Und auch die Schnittführung sieht total interessant aus – Allerdings glaube ich Dir sofort, dass da etwas mehr Aufwand dahinter steckte als mal eben ein Vorder- an ein Rückenteil zu nähen 😉
    Liebe Grüße, Änni

    • lencheninlove schreibt:

      Liebe Änni, hab vielen Dank! Ich finde die Kombination auch wirklich schön, zumal der Grundstoff ohnehin meliert ist und somit das Cremeweiß des Bündchens den Farbton nur aufgreift. Auch wenn das Shirt so deutlich sportlicher und retromäßiger daherkommt, als ich es normal trage. Auf Instagram habe ich die Tage eine Version komplett in senfgelb gesehen, abgesetzt mit goldenen Paspeln. Die geht mir nicht mehr aus dem Kopf…
      Liebe Grüße, Lena
      PS: Die rechten Winkel überall, ich sag’s dir…

  7. Elsa schreibt:

    Liebe Lena,
    in ganz vielen Punkten habe ich beim Lesen zustimmend genickt – unifarben ist bei mir auch der Schwerpunkt geworden und LMV begeistert mich immer wieder aufs Neue und die Liste der Schnitte daraus ist lang geworden. Ich bin schon seit ein paar Tagen am Planen, Stoffe hin- und herrücken und Schnittmuster bewundern – und dabei noch möglichst realistisch meine zur Verfügung stehende Nähzeit im Hinterkopf zu behalten. Ich freue mich sehr auf alle #herbstessentials und auf deine weiteren Überlegungen und Ergebnisse zu dem Thema – ich mache mich jetzt auch mal daran, meine Ideen festzuhalten. Deine klare Struktur zu deinen Gedanken wird mir dabei sicher weiterhelfen.
    Liebe Grüße
    Elsa

    • lencheninlove schreibt:

      Liebe Elsa, vielen Dank für den lieben Kommentar! Ich freue mich, wenn du meinen Gedanken folgen kannst und vor allem auch etwas daraus für dich mitnimmst. Ich bin gespannt, wie du dies für deine Herbstgarderobe mitnimmst 🙂
      Liebe Grüße, Lena

  8. Marina Metterlink schreibt:

    Liebe Lena,
    ich freue mich schon sehr auf deine und eure #myfallessentials ! LMV mag ich auch sehr gerne und habe jetzt, durch deinen Hinweis, meine absolute Traumjacke im ersten Heft gefunden, das ich leider nicht habe und man auch nicht mehr bestellen kann… Aber E-Mail an LMV ist raus, ich hoffe, das klappt! Die Bikerjacke ist nämlich wirklich ein Traum! Aber auch deine anderen Vorhaben hören sich nach einer tollen Garderobe an! Ich bin gespannt 😉
    Liebe Grüße,
    Marina

    • lencheninlove schreibt:

      Vielen Dank, liebe Marina! Das freut mich sehr, dass für dich was dabei war. Ich hoffe, das wird noch was mit deinem Schnitt, ich drücke dir die Daumen!
      Liebe Grüße, Lena

  9. steffi schreibt:

    Hallo Lena,
    dein Shirt sieht total super aus. Witzigerweise habe ich auch gerade dieses zugeschnitten und erst mal etwas ratlos liegengelassen, weil die Schnittteile scheinbar nicht zueinanderpassen, Wie hast du denn dieses Problem gelöst?

    Schöne Grüße
    Steffi

    • lencheninlove schreibt:

      Hallo liebe Steffi, hab vielen Dank!
      Also: die Teile passen schon aufeinander. Das Problem ist, dass man 1. eine konvexe auf eine konkave Kante zu nähen hat vorne. Durch die Nahtzugabe ist die eine Kante naturgemäß kürzer als die andere, wenn man sich aber genau die Nahtecken einzeichnet auf beiden Schnittteilen, dort zusammensteckt und den Rest dazwischen zurechtzuppelt geht es. Sobald man unten an der Ecke ankommt, muss man die gesamte obere Stofflage einmal komplett so lange drehen, bis die Taschen genau aufeinanderliegen. Dazu die Nadel in der Ecke drin lassen, Füßchen hoch und wieder so lange zuppeln bis es passt. Ich denke, dass es einfacher ist, hinten in der Mitte anzufangen und dann einmal in die eine und einmal in die andere Richtung zu nähen. Jedenfalls fand ich die zweite vordere gerundete Naht einfacher zu nähen.
      Ich hoffe, das ist einigermaßen verständlich so, wenn nicht frag gerne noch mal nach!
      Liebe Grüße, Lena

  10. E. Puls schreibt:

    Liebe Lena,
    deinen Beitrag musste ich zwei Mal lesen. Es stecken so viele Ideen drin! Die Idee mit der recht eingeschränkten Farbpalette und dafür interessanten Texturen finde ich spannend. Diese Gedanken trage ich auch schon länger mir herum, kann mich aber irgendwie nie so recht auf das „glänzend“ einlassen.
    Die Bikerjacke wollte ich schon im Frühling genäht haben, aber dann habe ich mir ja eine gekauft. Eine warme Else will ich auch und eine Sweatjacke auch. Bei mir fehlen sowieso grundsätzlich Strickjacken oder ähnlich geartete Teile.

    Ich bin mit meinen Gedanken noch nicht so weit wie du. Mal sehen, in welche Richtung es bei mir gehen wird!

    Liebe Grüße,
    Elke

    • lencheninlove schreibt:

      Liebe Elke,
      es freut mich sehr, wenn ich dich ein wenig inspirieren konnte. Ich bin auch absolut kein Freund von Hochglanz und Glitzer. Aber so eine weich fließende, mattglänzende Seide könnte ich mir schon vorstellen. Mal sehen, wo das hinführt, nach allem, was ich bislang festgestellt habe, ist puderfarbener Stoff (und dann noch warmgrundig) absolute Mangelware. Und online quasi nicht bestellbar…
      Liebste Grüße, Lena

  11. The Rese schreibt:

    eine bikerjacke aus Walk? Das klingt groß-art-ig!!! Sofort machen! Und ich brauch jetzt auch eine!

  12. lencheninlove schreibt:

    Vielen Dank! Ich hoffe, das klappt, aber ich stelle es mir wirklich cool vor… Ich werde in jedem Fall berichten.
    Liebe Grüße, Lena

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