#myfallessentials | weniger kopf mehr spaß!

 

#myspringessentials. Theorie. Plan. Konzept. Hart erarbeitet. Heiß geliebt.

#mysummeressentials. Kreatives Chaos. Leichtigkeit. Leider kaum existent.

Und nun!?

#myfallessentials. Die goldene Mitte. Mit Kopf. Und Bauch. Und ganz viel Herz. Und wie!?

Zunächst einmal sind da all die Erkenntnisse aus den Frühlingsüberlegungen. Gedanken und Wörter, die ich heute noch genauso unterschreiben würde.
geborgen | klar | modern | wertig – diese Worte sind zum Maßstab für all meine Überlegungen, Nähprojekte und Shoppingtrips geworden und beschreiben mich und meinen Stil sehr treffend.

Was weiter bleibt, sind die grundsätzlichen Anforderungen an meine Garderobe: Ich möchte und muss erwachsen aussehen, seriös und gepflegt. Gleichzeitig muss alles so praktisch und pflegeleicht sein, dass ich mit dem Mops die Spielplätze unsicher machen und über meine Baustellen laufen kann. Eine Grundvoraussetzung dafür sind flache Schuhe. Außerdem haben die letzten Monate gezeigt, dass ich fast ausnahmslose Hosen trage. Daher habe ich Kleider und Röcke auf ein Minimum reduziert.
Gerade wenn es jetzt kälter und windiger wird, muss meine Kleidung warm sein. Ich will mich darin geborgen fühlen. Oversized spielt daher in dieser Saison eine große Rolle für mich. Und second layer. Halsnahe Ausschnitte, überlange Ärmel und Oberteile, die mindestens die Hüfte bedecken. Außerdem muss alles aus Naturmaterialien sein, viel Strick, Wolle und Baumwolle.

Dazu kam dieses Mal ein Gefühl. Ein klarer Stil in sanften Tönen. Wenig Kontraste, dezente Farben. Pudertöne. Sand. Metall. Matt und Glanz. Ein Spiel mit Texturen und Materialien. Unaufgeregt. Kaum Muster. Und doch etwas Besonderes, ganz Anderes als sonst. Vielleicht ein Hauch von rot. Eine Spur von Extravaganz.

farben

 

Und hier sind sie nun, meine #myfallessentials. Allesamt aus dem Bestand. Vorerst. Denn meine geplanten Nähprojekte sollen sie in den nächsten Wochen ergänzen, ersetzen, komplettieren.

collage_fallessentials

24 Teile, die noch durch einige selbstgenähte Stücke ergänzt werden sollen. Drei Paar Schuhe, darunter wunderbarste, neue Lackschuhe in puder. Bewährte Teile aus Wolle. Viel Blaues, Wollweiß- und Sandfarbenes. Wenig puder. Daran muss ich noch arbeiten. Und auch die roten Akzente fallen aktuell noch sehr sparsam aus.

Alle Stücke – die existierenden wie auch die geplanten – findet ihr hier in meiner #myfallessentials-Liste (klick aufs Bild macht es groß!).

myfallessentials2015-001

Was ich euch zudem schon seit den #myspringessentials schuldig bin, ist meine Schmuckauswahl. Zwei Armbänder. Zwei Paar Ohrstecker. Ok, drei. Schlichte, mattgoldene Kugeln gibt es auch noch. Und – ganz neu – eine Statementkette (Bilder reiche ich nach). Mehr braucht es nicht.

entwickeln5a

Der Anfang wäre damit gemacht. Aber spannend wird es erst jetzt. Denn jetzt heißt es die Garderobe mit den richtigen Stücken zu ergänzen. Echte Lieblingsteile zu kreieren. Und immer wieder neue Kombinationen zu schaffen. Aber bitte ohne Zwang, dafür mit ganz viel Spaß! Besonders gefallen hat mir dazu der Ansatz von mellysews – ein #fashionsudoku. Wie clever ist das denn bitte!?

Also habe ich mich gleich an die Arbeit gemacht und mir eine Vorlage gebastelt: Man nehme ein Raster aus 4 x 4 Quadraten. Dazu braucht es vier Kategorien. Ich habe mich für tops (Shirts, Tops, Pullover), bottoms (Kleider, Röcke, Hosen), 2nd layer (Strickjacken, Jacken) sowie 3rd pieces (inspiriert von Sandra – Schuhe, Taschen, Accessoires) entschieden. Fotos von meinen #myfallessentials entwickelt. Von den bisher ausgewählten Stoffen Stücke in der gleichen Größe zugeschnitten. Und dann fröhlich losgepuzzlet. Im besten Fall ergeben sich entlang der Waagerechten, Senkrechten sowie der beiden Diagonalen insgesamt zehn Looks aus nur 16 Teilen, die für jede Menge Abwechslung im Kleiderschrank sorgen und einfach Spaß machen sollen.

Ergebnisse meiner Bastelei gibt es hier demnächst, genauso wie hoffentlich jede Menge neuer Lieblingsstücke. Wenn du dich auch im #fashionsudoku versuchen willst, kannst du gern meine Vorlage dazu nutzen. Und falls es dir noch an Inspiration fehlt, dann schau doch bei Sindy, Elke, Steffi, Cathrin und Sandra vorbei! Fünf wunderbare Frauen. Fünf wunderbare Ansätze. Fünf tolle capsule wardrobes.

Ich wünsche dir einen fantantischen Herbst!

Lena

 

fashionsudoku

 

 

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12 Gedanken zu “#myfallessentials | weniger kopf mehr spaß!

  1. Lernen muss gelernt sein schreibt:

    Also das Fashionsudoku finde ich super! Das werde ich wohl auch mal angehen 😉 Und auch ansonsten scheint deine Planung bisher doch echt gut zu sein.
    Und ich finde bei deinen Stoffschnipseln den linken, leicht glitzernden sehr schön. Aber was macht man denn daraus? Trägst du ein Oberteil, was ganz aus diesem Stoff ist? Verzeih mir die Frage, aber ich suche Inspiration 😉 Ich nähe immer noch nur T-Shirts und Longsleeves aus Jersey und das wars…
    Liebe Grüße und weiter viel Erfolg
    Claudia

    • lencheninlove schreibt:

      Vielen Dank, liebe Claudia!
      Der glitzerige Stoff ist ein Sommersweat von swafing, der glamoursweat in schlamm/gold. Ich möchte mir daraus auf jeden Fall ein Sweatkleid nähen, vielleicht Frau Fannie oder die robe lora aus der La maison victor. Ich hoffe, dass das Teil durch den Sweat so leger und bequem wird, dass ich es auch im Alltag trage aber gleichzeitig durch den Glitzer auch Weihnachts- und Veranstaltungstauglich. Wenn dann noch ein Rest bleibt, möchte ich auch noch einen Sweater aus dem Stoff haben. Schnitt weiß ich noch nicht…
      T-Shirts zu nähen ist ja erstmal nichts verkehrtes oder schlechtes. Ich finde es cool und bewundernswert, wie schnell du deine Nähkenntnisse entwickelt hast! Einfach mal was neues trauen 😉
      Liebe Grüße, Lena

  2. Steffi/herzekleid schreibt:

    Ich bewundere Dein strategisches Vorgehen! Fotos entwickeln lassen, ein Sudoku! Geniale Idee!
    Ich wünsche Dir, dass Du Zeit findest, noch ein paar Lieblingsstücke zu nähen. Was Du hast, ist aber schon sehr stimmig, eine gute Basis ist einfach wichtig. Schön, Deine Gedanken hier lesen zu können.
    Herzliche Grüße,
    Steffi

    • lencheninlove schreibt:

      Liebe Steffi,
      wie witzig, dass du das sagst! Ich für meinen Teil hatte gedacht, dass ich total unkonventionell und planlos vorgehe 😉 Aber das planvolle liegt wohl einfach in meinem Ingenieursblut, da komme ich nich raus…
      Ich hoffe auch auf ein bisschen Näh- und Strickzeit. Kaufen mag ich nämlich nichts mehr. Und die Ideen habe ich, definitiv. Aber wie du schon sagst: viel brauche ich eigentlich nicht mehr.
      Liebe Grüße, Lena

  3. pedilu schreibt:

    Wie genial! Ein Klamotten-Sudoku! Und ich hab‘ mich hier im Frühling mit völlig vergurkten Mindmaps und undurchdringbaren Listen herumgeschlagen …

    Rein theoretisch kann man mit der Vorlage sogar 20 Outfits generieren – wenn man sich vom klassischen Ansatz des Sudokus etwas entfernt. Weitere Outfits sieht man beim mittleren 4er-Quadrat oder bei den vier 4er-Quadrate, die an jeder Ecke anstoßen oder bei allen 4 Einzel-Ecken Oder bei weiteren 4 Kombinationen, deren Herleitung mir gerade zu kompliziert zum Erklären ist. Also wenn das nicht variabel ist!! :.)
    Toll! Auch wieder sehr verkopft (Ich brauche mehr Herz!), aber toll!

    Im Herbst hat das ganze für mich allerdings ein paar kleine Haken. Ich trage kältebedingt keine Röcke. Und vier passende Lieblingshosen bekomme ich normalerweise nicht zusammen. Eine in grau und eine in blau reicht irgendwie immer ;.)
    Selbst mit einer Einplanung von Röcken, passen bei mir die wenigsten Oberteile zu Hose UND Rock. Und vier Shirts/Longsleeves wären mir jetzt auch irgendwie zu wenig …
    Und dann bräuchte ich im Herbst auch Strickjacke UND Tuch. Aber die Accessoires kann man ja auch eigentlich aus dem Sudoku rauslassen … solange man nicht vergisst, sie trotzdem einzusetzen ;.)

    Du merkst, ich bin hin und her gerissen von diesem System! Für alle die mit einer Capsule Wardrobe starten wollen oder im Erstellen einer eben solcher den Überblick verloren haben, ist es ein toller Ansatz! Da trägt man halt einfach zwei Hosen doppelt ein. Und leget am Ende noch zwei Tücher drauf …
    Und weißt du was? Genau das mache ich jetzt. Mit meinem vorhandenen Kram! Ersetzen und erweitern kann man dann ja immer noch :.D
    Danke für die Motivation!

    Alles Liebe,
    ♥pedilu

    • lencheninlove schreibt:

      Ach, das freut mich, dass ich dich begeistern konnte, liebe pedilu! Ich denke, dass sich das sudoku jeder so basteln kann, wie er mag. Ich bin halt gar kein Schals- und Tücher Mensch und generell meist sehr schmuck- und accessoirelos. Dafür ist mir im Herbst die 2. Klamottenschicht (Strickjacke oder so) extrem wichtig. Jeder so wie er’s mag 😉
      Ich bin auf jeden Fall gespannt und mag gern ein paar Schnappschüsse deines sudokus sehen!
      Liebe Grüße, Lena

  4. Fröbelina schreibt:

    Ach schön find ich das, wenn jemand seinen Kleiderschrank so vor mir hinlegt! 🙂 Hübsche Teile hast du und sie passen auch alle schön zusammen! 🙂 Ich bin gespannt was du so nähst und bastelst 🙂
    Liebe Grüße
    Katharina

    • lencheninlove schreibt:

      Liebe Katharina,
      das freut mich zu hören! Ich gebe mir Mühe was hübsches zustande zu bekommen…
      Liebe Grüße, Lena

  5. EllePuls schreibt:

    Liebe Lena,
    Deine Wardrobe hat an Farbe verloren. Ich hoffe, du holst im Frühling dein Korallenrot wieder hervor? Dein Vorgehen finde ich schon sehr strukturiert. Das Sudoku eine klasse Idee. Ich hatte mich vor ein paar Wochen mit Pivottabellen herumgeschlagen aber leider ohne Ergebnis. Mir fehlt das Ingenieurgen. Das Sudoku muss ich auch mal in Ruhe durchgehen. Ich bin sehr gespannt auf deine neuen Teile!

    Liebe Grüße,
    Elke

    • lencheninlove schreibt:

      Liebe Elke, ja das stimmt: die Farbe ist mir ein wenig abhanden gekommen. Aber der Herbst sieht für mich einfach nicht korallenrot aus. Eher dunkelrot. Oder vielleicht tomatenrot. Aber momentan ist mir einfach nach nude, mal sehen, wie lange das anhält.
      Jetzt werde ich mich mal an meine Nähmaschine schwingen!
      Liebe Grüße und einen schönen Abend dir,
      Lena

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