#mysummeressentials | annalisa

Dass ich ein großer Fan des stoffbüros bin dürfte hinlänglich bekannt sein. Catrin ist einfach die beste Stoffdealerin der Welt, ihre Stoffe haben eine tolle Qualität und die Beratung ist einzigartig. Als dann vor einigen Monaten ein nosh-Jersey in MEINER Farbe Koralle in den Shop einzog, war klar, dass ich ihn haben muss. Sulka heißt das Feder-Design und ist für mich sommerlich frisch und (zumindest in der Freizeit) auch gut für Damen tragbar.

annalisa4  annalisa6

Auch beim Schnitt ließ ich mich von Catrin inspirieren. Schon vor eineinhalb Jahren beim Probenähen für Monika stellten wir fest, dass wir 1:1 dieselben Anpassungen vorgenommen hatten. Seither weiß ich, dass jedes Oberteil, das Catrin passt, auch mir passen wird. Daher war ich mutig genug für mein Stoffschätzchen einen von Catrin erprobten, aber für mich gänzlich neuen  Schnitt zu testen: Annalisa von schnittchen. Eigentlich mein A für die #12lettersofhandmadefashion im März. Hmja, hat zeitlich nicht GANZ geklappt…

annalisa2

Annalisa ist ein Kombi-Ebook, das einen Schnitt für ein Fledermausshirt und einen A-Linien-Rock mit Gummibund und Passentaschen enthält. Nun trage ich im Büro fast ausschließlich Hosen. Aber da das gemusterte Shirt ohnehin ein reines Freizeitteil werden sollte und mein Schrank tatsächlich keinen einzigen Sommerrock mehr enthält, habe ich den passenden Rock gleich dazu genäht. Könnte ja sein, dass der Sommer doch noch mal hier vorbei schaut…

detail3

Das Shirt habe ich lediglich um einen Zentimeter verlängert, was aufgrund meines langen Oberkörpers aber eine Standardanpassung darstellt. Außerdem musste ich das Rückenteil teilen, da der Stoff sonst nicht gereicht hätte. Die Passform finde ich hervorragend: etwas kürzer und kastiger, perfekt zum Rock wie auch zu hoch geschnittenen Hosen. Die leichten angeschnittenen Fledermausärmel, die aber so eng sind, dass man problemlos eine Strickjacke darüber tragen kann. Und nicht zuletzt der Ubootausschnitt, der mit einem leichten Stehkragen daher kommt. Genau meins!

detail2                          detail1

Der Rock ist mit seinem Gummibund und den leicht aufspringenden Taschen (ja, das soll so!) zugegebener Maßen kein Figurschmeichler. Für mich als Birnentyp schon drei Mal nicht. Aber er ist SO BEQUEM! Und durch den leichten Baumwollchambray bekommt er einen schönen, fließenden Fall. In der Freizeit trage ich ihn daher wirklich gerne. Denn man muss ja auch nicht immer gut aussehen, oder? Ach ja, den Rock habe ich um einige Zentimeter gekürzt, sonst auch hier alles nach Vorgabe.

detail4

Dies war nun also mein erstes Nähprojekt nach einem schnittchen-Schnitt. Und was soll ich sagen!? Ich bin begeistert. Einfache Schnitte mit dem gewissen Etwas und einer guten Passform. Nahtzugaben sind bereits enthalten. Was will man mehr!? Zur Anleitung kann ich leider nichts sagen, weil ich doch tatsächlich mein Ebook in den Tiefen meines Rechners nicht wiedergefunden habe… Aber dieses „easy“-Projekt bekommt man mit etwas Näherfahrung auch so genäht.

annalisa5

So, und jetzt bitte: SOMMER!

Fantantische Grüße, Lena

stoff sulja-jersey  | nosh  | über stoffbüro

schnitt annalisa  | schnittchen

linked with rums

Merken

Merken

Merken

somewhere beyond the sea…

Wo genau ich zum ersten Mal von der Aktion #thisisnotokay von mami made gelesen habe, kann ich gar nicht mehr sagen. Wohl aber, dass ich sofort Feuer und Flamme war und wusste: da muss ich dabei sein! Denn wer in seinem Leben schon mal selbst ein Shirt genäht hat, dem muss doch zwangsläufig schlecht werden, wenn er beim Discounter das Doppelpack Kindershirts für 3,99 in der Hand hält. Schnitt und Stoff kaufen, zuschneiden, nähen, Transport, Handel für unter zwei Euro – wie soll das bitte funktionieren? Nur auf Kosten der Schwächsten – der Näherinnen.

jumpsuit3

Als berufstätige Mutter ist meine Nähzeit naturgemäß mehr als begrenzt. Gleichzeitig versuche ich, für den Mops (und neuerdings auch für mich) möglichst alles selbst zu nähen. Hauptsächlich, weil es dann genau so wird, wie ich es mir vorstelle und wie wir es brauchen. Weil es mir Spaß macht. Aber auch, weil ich dadurch genau weiß, dass das Teil höchstens auf Kosten meines Nachtschlafes entstanden ist, nicht aber auf Kosten von Frauen oder Kindern, die für einen Hungerlohn in Textilfabriken arbeiten und ihr Leben riskieren.

jumpsuit2

Allein dadurch komme ich nicht in die Situation, mehr zu nähen als wir brauchen und überlege im Vorfeld genau, was  aktuell die höchste Priorität hat. Alles andere kaufe ich nach Möglichkeit Second Hand. Ich kann qualitativ hochwertige Markenteile kaufen, die mir im Laden sicher viel zu teuer wären und habe zusätzlich die Gewissheit, dass alle Schadstoffe beim x-fachen Waschen entfernt wurden.

jumpsuit6

Die Teile, die ich für den Mops neu im Laden gekauft habe, lassen sich wahrscheinlich an zwei Händen abzählen. Die #myspringessentials und die Überlegungen, die ich in dem Zusammenhang angestellt habe, haben mein Näh- und Kaufverhalten zusätzlich sensibilisiert. Ich will gar nicht sagen, dass jeder all seine Klamotten selbst nähen muss. Und ich habe volles Verständnis dafür, wenn man kein Geld hat, seine gesamten Sachen bei Biolabels zu kaufen. Aber ich denke, dass jeder sich zumindest fragen sollte, ob das eine oder andere Teil wirklich erforderlich ist. Und ob man nicht lieber ein hochwertiges Teil Second Hand kaufen sollte, als jede Menge Preiswertes beim Discounter. Viele kleine Momente machen da die große Veränderung aus denke ich.

jumpsuit1

Dass ich also bei der Aktion dabei sein wollte, stand damit fest. Genauso schnell war klar, welches Projekt ich zeigen möchte: Eines meiner liebsten #mysummeressentials, den Jumpsuit Josie aus der La Maison Victor.  Einen Jumpsuit wollte ich schon lange mal nähen. Im Job kann ich keine Kleider und Röcke tragen, also musste eine Alternative für den Sommer her. Und mit den La Maison Victor Schnitten war ich bislang sehr glücklich (zu sehen beispielsweise hier).

jumpsuit8

Ich wäre allerdings nicht ich, wenn ich den Schnitt einfach so genäht hätte. Erster Grund dafür war meine Stoffwahl: ein stretchiger Baumwollstoff mit Fischprint vom Stoffmarkt. Offenbar aus der Produktion eines namhaften Damenmodenherstellers, ich habe jedenfalls eine Kaufhose aus ebendiesem Stoff entdeckt. Der Stoff ist übrigens eigentlich so bedruckt, dass die Fische senkrecht nach oben und unten schwimmen. Ich fand das blöd und habe den Stoff um 90° gedreht. Der Stoff war außerdem wesentlich fester als der vorgesehene Viskosestoff. Deshalb (und wegen der nicht unbeträchtlichen Differenz von zwei Größen zwischen oben und unten) fiel die Hose furchtbar, so dass ich zwei Abnäher hinten ergänzt habe.

collage1

 

Die gravierenderen Änderungen habe ich am Oberteil vorgenommen. Um das Fischmuster nicht unnötig zu unterbrechen, habe ich das Vorderteil im Stoffbruch zugeschnitten und den Reißverschluss nach hinten verlegt. Außerdem war mein Stoff für die Raffung im Rückenteil zu fest, so dass ich das Rückenteil komplett neu gezeichnet habe. Den Halsausschnitt habe ich ubootiger gemacht und – nachdem vom Originaloberteil ohnehin nichts mehr übrig war – hinten noch einen fischförmigen Ausschnitt ergänzt.

jumpsuit5  jumpsuit7

 

 

Das einzige, was mich wirklich Nerven – und jede Menge Zeit – gekostet hat, war das Fotografieren. Schließlich sollte es perfekt werden und ich hatte so genaue Vorstellungen. Mal war das Wetter zu schlecht. Dann war alles perfekt und der Mops hat mir nach zwei Minuten so einen fetten Fleck auf den Jumpsuit gemacht, dass kaschieren unmöglich war. Jetzt am Sonntag hat aber endlich alles gepasst. Zu 100% zufrieden bin ich zwar nicht, aber man braucht immer noch Potential, um sich zu steigern. Oder?

jumpsuit4

Jetzt aber genug der Worte und ab mit diesem Herzensprojekt zum RUMS und zu mami made, denn #thisisnotokay! Vielen lieben Dank, liebe Susanne für die Organisation dieser tollen Aktion!

Alles Liebe,

Eure Lena

PS: Auf einigen Bildern seht ihr übrigens meine wunderschöne neue Tasche von june. Hätte ich sicher auch selbst nähen können. Aber wie schon gesagt: meine Nähzeit ist sehr begrenzt. Taschen nähe ich nicht gern. Und andere Frauen können auch toll nähen, wie sicher auch hier heute wieder bewiesen wird.

Jumpsuit Schnittmuster Josie von La Maison Victor | Stoff vom Stoffmarkt

Tasche june shop | dawanda

Sandalen Birkenstock | made in germany

Schmuck Niessing | made in germany

Brille mykita | made in Germany

 

#myspringessentials | Sonntagskleid

Hier hatte ich euch ja bereits mein erstes Kleid für die aktuelle Hochzeitssaison gezeigt und vor allem den Entstehungsprozess beschrieben. Bei Kleid Nummer 2 ging es leider nicht so glatt und ich musste für die zweite Hochzeit noch mal auf das Burdakleid zurückgreifen. Eine Woche später ist das Kleid nun aber fertig und ich kann euch mein erstes Werk nach einem Schnitt aus der La Maison Victor präsentieren: Das Kleid Jessy.

jessy2

 

Der Stoff ist vom letzten Stoffmarkt in Dortmund, der tatsächlich eine tolle Auswahl an Damenstoffen bereit hielt! Es handelt sich um eine Baumwolle-Viskose-Mischung in geliebtem Korallenrot und so gewollt krinkelig, dass das Kleid auch nach mehreren Stunden noch ansehnlich ist.

 

jessy3

Den Schnitt habe ich in Größe 34 ohne jegliche Änderung genäht. In der Hüfte hätte ich zwar eine 38 gebraucht, aber da der Rock ja weit ausgestellt ist, habe ich es mal riskiert. Lediglich am Saum habe ich zunächst großzügig um zehn Zentimeter verlängert, mich dann aber doch getraut, das Kleid so kurz wie vorgesehen zu nähen. Die Mehrlänge wäre aber noch vorhanden. Was meint ihr? Kann ich das so tragen?

jessy1

Ich mag das Kleid sehr: Es ist bequem, schlicht und durch die Details trotzdem nicht langweilig. Ich mag besonders die Biesen im Vorderteil. In der Taille wird es einfach mit einem Gummiband auf der Nahtzugabe gerafft und ist dadurch herrlich bequem. Und den tollen Knopf, den ich (zusammen mit vielen anderen) von der Oma vom Lieblingsmann geerbt habe. Passt er nicht perfekt!?

jessy6

jessy4

jessy5

Das Nähen ging (nach stundenlangem Zuschnitt) wirklich schnell und gut von der Hand. Die Anleitung ist super übersichtlich und enthielt tatsächlich einige Kniffe, die ich noch nicht kannte. Also von mir ein ganz klares Ja! zu den La Maison Victor Schnitten und die Sicherheit, dass da noch einige Teile folgen werden. Jetzt gehe ich aber erst Mal beim Me Made Mittwoch schauen, ob sich dort vielleicht noch andere LMV-Kreationen tummeln!?

jessy7

Habt einen fantantischen Tag!

Beste Grüße

Lena

Schnitt La Maison Victor Jessy

Stoff Baumwoll-Viskose-Webware

Änderungen keine

Linked with Me Made Mittwoch

#myspringessentials | Wenn jetzt Sommer wär…

Als ich meine #myspringessentials zusammengestellt habe, hatte ich große Sorge, ob ein einziges kurzärmeliges Shirt wohl genügen würde. Tatsächlich habe ich in mittlerweile zwei Monaten genau einmal mein Kurzarmshirt getragen. Dieses eine Mal genügte allerdings, um mir sicher zu sein, dass das Teil dringend ersetzt werden muss.

shirt1   shirt4

Nachdem mir in den letzten Wochen (hier und hier oder hier) immer wieder das Kimono-Tee von Maria Denmark über den Weg gelaufen ist und man den Schnitt auch noch geschenkt bekommt, wenn man sich auf ihrer Homepage für den Newsletter anmeldet, war meine Entscheidung schnell gefallen. Der passende art Gallery-Stoff (ein Weihnachtsgeschenk) war genug gestreichelt und zum Vernähen bereit. Dazu die obligatorische Koralle. Fertig.

shirt5

shirt3

Einige Änderungen mussten natürlich sein: der Halsausschnitt von diesem Shirt übernommen und unsichtbar mit der Stoffkante des art Gallery Jerseys versäubert. Vorne und hinten eine Teilung mittels Kurvenlineal eingefügt. Die Gesamtlänge entspricht der größten Größe. So kann ich mein Tee wahlweise als Longshirt tragen oder mit zwei Riegeln hochgeschoppt.

collagekimono

shirt2

Wenn jetzt Sommer wär, würde ich mein neues Shirt auch mal weiter ausführen als nur auf den heimischen Balkon. So lange schaue ich mit ihm bei den Damen von RUMS und bei der wunderbaren Fredi von Seemannsgarn, die eine Linkparty extra rund ums Kimono Tee ins Leben gerufen hat, vorbei.

Beste Grüße

Lena

Schnitt Kimono Tee von Maria Denmark (free)

Stoff art gallery Gramercy City Lights Day | Unijersey aus dem Lana Werksverkauf

Änderungen Halsausschnitt verändert, verlängert, geteilt

#myspringessentials | Sweater & Beanie in Koralle

Endlich konnte ich die ersten beiden Teile meiner #myspringessentials-Liste abarbeiten, die ich euch hier vorgestellt habe. Punkt eins war ein gemütlicher Sweater für die Freizeit in meiner Akzentfarbe Korallenrot. Als Schnittmuster habe ich mich für Elkes Mechelen-Shirt entschieden (das Schnittmuster könnt ihr hier kostenlos herunterladen!), weil ich mit den Überschnittenen Schultern ein Gegengewicht zu meiner Birnenfigur schaffen wollte. Allerdings habe ich die Weite an Armausschnitt und Ärmel doch ein gutes Stück reduziert, weil mein Sweatstoff  recht fest und dick war und ich Angst hatte, dass das Ganze am Ende dann zu sehr aufträgt und Falten wirft.

collage2

Der Stoff (mal wieder ein Bio-Sweat aus dem Lana Werksverkauf) lag schon eine ganze Weile bereit. Passendes Bündchen war auch vorhanden. Fehlte nur noch die passende Applikation, denn so ganz ohne ist ein Sweatshirt für mich nicht vollständig. Aber was sollte es sein?  Mein Geburtsjahr? Initialen? Sterne? Etwas maritimes? Nein, irgendwas mit Frühling sollte es sein. Hin und her überlegt und dann – warum nicht!? habe ich mich für unser Motto entschieden. Den myspringessentials-Schriftzug habe ich aus cremefarbener Flockfolie ausgeschnitten, der Hashtag ist aus einem hellen Lederrest. Was das Ergebnis angeht, bin ich mir nun nicht ganz sicher. Sieht es zu selbstgebastelt aus? Ich bin normalerweise kein Freund davon, wenn man sofort sieht, dass meine Teile selbstgenäht sind. Was meint ihr!?

collage3

Mit der Schnittwahl bin ich indes sehr glücklich. Ich finde die überschnittenen Schultern super für mich und meine Figur, die Länge schmeichelt mir und passt perfekt zu engen geraden Hosen. Ich habe wirklich das Gefühl, dass unser Projekt mir extrem dabei geholfen hat, meinen Stil zu finden und in Form von Nähprojekten umzusetzen. Und ich freue mich schon wahnsinnig darauf, nächste Woche endlich auch noch den übrigen Ballast aus meinem Kleiderschrank zu verbannen und mit MEINEN #myspringessentials in drei wundervolle Frühlingsmonate zu starten!

bild5

Die Beanie ist aus einem wunderbar weichen Biobaumwollgarn entstanden und ebenfalls in meiner Lieblingsfarbe Korallenrot. Mütze und Sweater passen tatsächlich perfekt zusammen! Gestrickt habe ich nach stundenlanger Musterrecherche einfach glatt rechts mit 2×2 Rippenbündchen. Klar und modern – so gefällt es mir einfach momentan am besten. Und durch die Farbe und das wunderschöne Garn finde ich sie trotzdem nicht langweilig.

collage1Jetzt werde ich mal beim RUMS vorbei schauen, welche tollen Frühlingsteile noch entstanden sind. Und selbstverständlich empfehle ich euch auch, Elkes Gedanken zum Thema #myspringessentials zu lesen und vor allem eure Posts dort zu verlinken!

Nächste Woche lesen wir uns dann zum großen #myspringessentials-Finale hier wieder. Wenn alles gut geht sogar schon vorher mit einem kleinen Accessoire-Spezial und eventuell sogar mit weiteren neuen Lieblingsstücken. Ich arbeite fleißig an MEINEM Hosenschnitt…

Bis dahin

eure Lena

Eine Else allein macht noch keinen Frühling…

Nachdem das Wetter draußen gefühlt seit Wochen mit Regen und fiesestem grauingrau um die Ecke kommt, war es höchste Zeit, mir etwas frühlingsfrisches zu nähen. Inspiriert dazu hat mich die liebe Sindy alias ms. fisher: als ich dieses Shirt sah, war klar, dass ich unbedingt auch so eins brauche! Denn ich liebe Streifenshirts. Aber ich hatte tatsächlich kein einziges im Schrank!

streifenelse5collage1Der passende Stoff lag schon seit einiger Zeit in meinem Stoffregal: Ein Ringeljersey von sanetta. Koralle ist genau meine Farbe und zusammen mit dem blau passt es hervorragend zu jeder Art von Jeans. Also durfte der Stoff bei einer Großbestellung für den Mops auch noch mit. Leider musste ich nach der Lieferung feststellen, dass der blaugestreifte Teil genau in der Mitte meines Meters lag. Merke: nächstes Mal lieber zwei Stücke normalen Ringelstoff kaufen! Deshalb musste der Plan, daraus eine Bethioua zu nähen, auf Eis gelegt werden.

Der Schnitt ist meine geliebte Else von schneidernmeistern. Aufgrund der begrenzten Stoffmenge bin ich ganz pragmatisch vorgegangen, habe alle Teile so auf den Stoff aufgelegt, dass am Ärmelansatz der Musterwechsel lag und dann so lang wie möglich zugeschnitten. An einem Ärmel musste ich trotzdem minimal stückeln, aber ich glaube, dass das kaum auffällt. Die Gesamtlänge passte so zufällig sehr gut, an den Ärmeln habe ich extrabreite Bündchen ergänzt, um sie auf meine Wunschlänge zu bringen.

streifenelse2

collage2Als Ausschnittform habe ich wie schon bei meinem gelben Elsenkleid den fantantischen U-Boot-Ausschnitt gewählt. Diesen habe ich mit Bündchenstreifen eingefasst, die ich nach dem Tutorial für den Deluxe-U-Boot-Ausschnitt von pattydoo angenäht habe. Weil mir das Nähen sonst wahrscheinlich zu langweilig geworden wäre. Und weil ich solche besonderen Details, die man erst auf den zweiten Blick sieht, liebe!

streifenelse3

streifenelse9Insgesamt kann ich sagen, dass meine Streifenelse ein echtes Wohlfühlteil ist, das ich nur noch für die Wäsche ausziehe. Weil sie zu mir und meinem Leben passt. Weil sie mir steht. Und weil sie mich glücklich macht. Und genau darum wird es hier in den nächsten Wochen gehen, denn…

logo_myspringessentials_quer

Ich bin wahnsinnig glücklich und stolz, euch heute eine Aktion vorstellen zu dürfen, die ich mit den beiden wunderbaren Bloggerinnen Elke von elle puls und Sindy von ms. fisher erdacht habe. Vor einiger Zeit las ich auf Elkes Facebook-Seite einen Post zum #project333. Ihr Ziel war es, bis zum 1. April eine sogenannte #capsulewardrobe zusammenzustellen. Eine Frühlingsgarderobe, die aus lediglich 33 Teilen besteht und alles von Shirts über Röcke, Kleider und Hosen, von Jacken über Schuhe bis hin zu den Accessoires umfasst. Ich war sofort Feuer und Flamme, ist mein Kleiderschrank doch seit Jahren kaum mehr als eine Anhäufung von Einzelstücken und spätestens seit der Geburt vom Mops aufs sträflichste vernachlässigt. Also sagte ich Elke spontan zu und mit Sindy waren wir dann komplett: gemeinsam stürzen wir uns ins Projekt #myspringessentials.

In den nächsten zehn Wochen könnt ihr uns auf unseren Blogs auf unserem Weg zu unserer persönlichen Frühlingsgarderobe begleiten. Das heute gezeigte Shirt stellt bei mir dabei einen Ausgangspunkt dar, ein erstes Mosaiksteinchen dieses unendlich vielseitigen und vielschichtigen Themas. Wer sich inspiriert fühlt, ist herzlich eingeladen, sich mit Kommentaren und eigenen Posts an unserem Projekt zu beteiligen. Dazu könnt ihr den #myspringessentials nutzen, außerdem wird Elke eine entsprechende Linkparty einrichten, wo ihr eure Posts mit uns teilen könnt. Ich bin sehr gespannt und freue mich auf einen regen Austausch!

Zeitplan_springessentials4

Ich würde mich sehr freuen, ganz viele von euch nächste Woche hier wieder zu treffen. Und ich gehe jetzt zum RUMS, mal sehen, ob ich dort die ein oder andere Inspiration für meine Frühlingsgarderobe finde…

Bis dahin wünsche ich euch eine fantantische Zeit!

Eure Lena

PS: Die Fotos sind übrigens im Kinderzimmer vom Mops entstanden. Gut, dass wenigstens dort immer blauer Himmel ist!

Schnitt Else von schneidernmeistern, Größe 36, Ubootausschnitt

Applikation Halsausschnittversäuberung nach einem Tutorial von hier

Änderungen auf Shirtlänge gekürzt, lange Ärmelbündchen ergänzt

Stoff Ringeljersey in koralle-weiß-blau und Bündchen in koralle von sanetta

Aufwand 2 Stunden, davon eine für den Ausschnitt…

Verlinkt  RUMS & Sew and Show