#cosyloungewear – alexandria peg trifft frau nora

Ganze neun Monate ist er her mein letzter Blogpost. Kaum zu glauben! Mein wordpress-Passwort war zum Glück gespeichert, ich weiß nicht, ob ich es noch hintereinander bekommen hätte. Aber nun melde ich mich zurück. Und was wäre ein besseres erstes Projekt als ein gemütliches Outfit zum Stillen, zum Spielen mit den Kindern, zum Stricken auf der Couch – das aber gleichzeitig auch angezogen genug ist, um damit zum Bäcker zu flitzen oder den Großen aus der Kita zu holen!? Mein Beitrag zur Reihe #cosyloungewear von Catrin/stoffbüro und Dominique/creamino.

  

Den Schnitt Frau Nora habe ich schon oft auf diversen Blogs bewundert. Und weil ich überschnittene Schultern und halsnahe/hohe Ausschnitte gerne mag, war klar, dass meine Frau Nora ein Lieblingsteil werden würde. Genäht ist sie aus Sommersweat mit karamellfarbenen Streifen vom Stoffmarkt, den Beleg habe ich aus dem passenden Bündchenstoff genäht. Den ich unbedingt mitkaufen musste, denn was gibt es besseres als perfekt passende Bündchenstoffe!? Das Nähen geht einfach und schnell von der Hand, wobei schnell für mich in Zahlen das heißt (ich habe extra mal die Stoppuhr mitlaufen lassen):

Kleben des Papierschnittes, Nahtzugaben und ausschneiden – 55 Minuten
Zuschnitt – 50 Minuten (ich bin ein Streifenmonk, uni hätte es wahrscheinlich nur halb so lange gedauert)
Nähen und Bügeln – 75 Minuten
Gesamt – gut 3 Stunden

Von dem häufig auf Blogs gelesenen „Ich habe mir in dreißig Minuten vor der Party noch mal eben ein neues Shirt genäht“ bin ich somit weit entfernt, aber für mich muss ein Teil auch von innen wie von außen gut verarbeitet sein, damit es ein Lieblingsteil werden kann.

Die Patches mit den Kakteen hatte ich bei stoff und stil entdeckt und ich finde sie passen perfekt zum Pulli. Ich habe mich trotzdem dagegen entschieden sie aufzubügeln, sondern habe auf der Rückseite jeweils eine Sicherheitsnadel angenäht, sodass ich den Pulli auch mal anders stylen oder ein anderes Kleidungsstück mit den hübschen Kakteen pimpen kann.

Die passende Hose ist eine alexandria peg pant von named, tatsächlich schon meine zweite. Von der ersten gibt es leider noch keine brauchbaren Bilder, denn die Zeitspannen wo ich fleckenfrei bin und Zeit für Fotos habe, sind mit zwei Kindern tatsächlich extrem begrenzt. Ich liebe den Schnitt sehr und mag vor allem die Bundkonstruktion mit der Tasche, die unter einer der Bundfalten verschwindet. Außerdem ist die Passform perfekt für mich, keine Änderungen notwendig. So mag ich das! Der Stoff ist ein Sommersweat aus dem Stoffbüro, der nosh sweat uni mokka. Von Catrin für mich ausgewählt passt er perfekt zu mir und meiner Garderobe. Und ist so weich und gemütlich und dabei so formstabil, dass man die Hose eben nicht nur auf der Couch tragen kann. Ein paar hübsche Details wie goldene Ösen, verzierte Bindebänder und kontrastfarbene Taschenfutter machen das Teil zu MEINEM Teil. So muss es sein.

Und nun wünsche ich dir einen fantantischen, cosy Herbst und gelobe mit dem nächsten Post nicht wieder neun Monate zu warten.

Lena

Schnitt Frau Nora | Hedi näht
Stoff  Stoffmarkt | Alternativen zum Beispiel hier
Patches stoff und stil

Schnitt alexandria peg trousers | named patterns
Stoff  NOSH :: sweat uni mokka ( vom stoffbüro zur Verfügung gestellt)

linked with rums | ich näh bio

 

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#myfallessentials – alles bleibt anders

Drei Monate ist es her, dass Elke, Sindy, Steffi, Marina, Eveline und ich dir unsere Pläne für unsere Herbstgarderobe vorgestellt haben. Sechs ganz unterschiedliche Interpretationen der #myfallessentials. Heute ist es Zeit für eine Bestandsaufnahme. Was ist in den letzten drei Monaten passiert? Wie sind unsere Pläne aufgegangen? Was werden wir den Rest des Winters tragen?

myfallessentials2016

Bei mir ist das schnell erzählt: nichts. Weder der Blog noch die Nähmaschine haben mich in den letzten drei Monaten gesehen. Ich habe nicht ein einziges Kleidungsstück für mich genäht. Viel lieber habe ich meine Zeit in den vergangenen Monaten mit spucken und schlafen verbracht, denn ich werde im Mai wieder Mama!

Die körperlichen Veränderungen, die solch eine Schwangerschaft mit sich bringt (bislang 5 Kilo und fast 30 cm Bauchumfang mehr) haben natürlich einen großen Einfluss auf den Kleiderschrank.

Byebye #myfallessentials, hello #mymaternityessentials!

Also war es Zeit für eine erneute Bestandsaufnahme. Jede Menge Teile mussten den Schrank verlassen, meine Umstandssachen aus der Mopsschwangerschaft (eine Jeans, ein Jeansrock, zwei Blusen) durften einziehen. Und weil Nähen in den letzten Monaten tatsächlich keine Option war, habe ich mein selbstauferlegtes Klamottenkaufverbot für 2016 nur zwei Tage vor Ablauf des Jahres gebrochen und einige Oberteile gekauft, damit ich überhaupt noch was fürs Büro anzuziehen habe.

#mylooks

Das mit Abstand am häufigsten getragene Kleidungsstück ist meine Umstandsjeans. Dunkelblau und mit geradem engem Schnitt ist sie ein echtes Everyday-Basic und lässt sich mit Oversize-Pullover genauso kombinieren wie mit Bluse und Strickjacke fürs Büro. Ich habe sie in der ersten Schwangerschaft in einer extra Umstandsboutique gekauft und sie war sauteuer, aber Qualität zahlt sich hier definitiv aus!

In der Freizeit gern getragen ist meine rosa Wildlederjogginghose. Sie kombiniere ich gern mit Jeanshemd, wahlweise offen oder halb geschlossen, was gerade noch geht.

jogginghose8

Was immer geht ist meine Wollwalkbikerjacke. Die trage ich als Blazerersatz im Büro und am allerliebsten in der Kombi mit creme-blauem Ringelshirt.

walkjacke8

#myplans

Da die Übelkeit mich nun endlich nicht mehr Vollzeit im Griff hat, hoffe ich noch einige Nähpläne umsetzen zu können. Der Markt an Umstandsschnitten ist zwar sehr begrenzt. Aber die derzeitige Mode mit ihren Oversizepullis und Jogginghosenschnitten ist ohnehin äußerst schwangerenfreundlich. Ich habe mir fürs erste die folgenden Schnitte ausgesucht:

Burdastyle bietet einige spezielle Umstandsschnittmuster an. Diese Hose wollte ich schon in der letzten Schwangerschaft nähen, vielleicht gelingt es mir dieses Mal ja. Schlicht und gerade geschnitten und die Kritiken sind allesamt gut. Ich würde allerdings sowohl vorn als auch hinten Taschen ergänzen.

Für den Blusensewalong bei ellepuls habe ich mir dieses Hemdblusenkleid ausgesucht. Ein modernes, lässiges Teil mit dem gewissen Etwas. Blauer Chambray liegt schon bereit. Bist du  beim Blusensewalong auch dabei?

Ebenfalls gefällt mir dieser Umstandsblazer, der sicher auch nicht schwanger eine gute Figur macht, weil man ihn dann wohl geschlossen tragen kann. So ein Blazer ist eine tolle Alternative zur lockeren Strickjacke und wertet jedes Outfit gleich auf.

Aber auch viele herkömmliche Schnitte lassen sich in der Schwangerschaft nähen, teils ganz ohne und teils mit kleineren Änderungen. Named bietet mit den alexandria peg trousers und dem kielo wrap dress gleich zwei Schnitte, die mir schwangerschaftstauglich erscheinen. Eine Umstandsversion des kielo dress hat beispielsweise Tina Wheeze genäht. Beide Schnitte liegen schon gedruckt bereit, Stoff ist vorhanden.

Strickjacken gehen ja bekanntlich immer und als ich Ulrike von moritzwerk in ihrer Schwangerschaftsversion des Lisbon Cardigan gesehen habe, war klar, dass ich diesen Schnitt auch für meine #mymaternityessentials brauche.

05_lisbon-cardigan_moritzwerk

Ein Schnitt der mich außerdem total reizt, ist der Sirius Sweater von I AM patterns. Ich kann mir gut vorstellen, dass mit einer leichten Änderung des Vorderteils dieser Schnitt schwangerschaftstauglich wird. Ich hoffe, dass ich dir bald darüber berichten kann…

Und was ist aus meinem Vorsatz geworden, Accessoires und Statementschmuck für mich zu entwerfen? Nun, wie du dir vorstellen kannst nicht viel. Zum Glück gibt es da aber den Lieblingsmann, der mir zum Hochzeitstag die schönste aller Ketten entworfen und 3D-drucken hat lassen. Für mich das schönste Statement, das ich tragen kann!

Mehr gibt es hier heute leider nicht zu sehen. Für Fotos war im Leben 1.0 diesmal leider kein Platz. Aber das macht nichts, denn die anderen fünf wunderbaren Mädels haben allesamt inspirierende, kreative, motivierende Beiträge verfasst, die Lust machen, sich auch mal näher mit dem Thema capsule wardrobe zu beschäftigen. Wenn du magst, kannst du deine Gedanken zum Thema auch bei Elke auf dem Blog verlinken. Ich bin gespannt!

Elke von ellepuls

Sindy von mein gewisses etwas

Steffi von herzekleid

Marina von metterlink

Eveline von froelein tilia

Ich wünsche dir ein kreatives, gesundes und rundum glückliches 2017!
Lena

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#myfallessentials | Der Herbst, der Herbst, der Herbst ist da…

Der Herbst ist da. Zeit für eine neue Runde der #myfallessentials! Und weil es im vergangenen Jahr so viel Spaß gemacht hat, hat die liebe Sindy erneut eine bunte Runde fantantischer Bloggerinnen eingeladen, ihre Gedanken zum Thema aufzuschreiben. Schau unbedingt mal bei Sindy, Elke, Marina, Steffi und Eveline vorbei! Jede von uns verfolgt einen ganz anderen Ansatz auf dem Weg zu ihren persönlichen #myfallessentials – und gerade das macht es so spannend.

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Eine neue Jahreszeit bedeutet für mich immer zunächst einmal Bestandsaufnahme. Einmal reinen Tisch machen, bitte. Seit ich mich mit dem Thema Capsule Wardrobe beschäftige (und das sind mittlerweile eineinhalb Jahre) räume ich meinen Schrank zu Beginn jeder Saison einmal komplett leer, hinterfrage jedes Teil kritisch:

  • Habe ich das Teil in der vergangenen Saison gerne getragen?
  • Ist es noch tragbar oder hat es Flecken, Löcher, ist einfach abgetragen?
  • Kann ich es noch reparieren oder muss es ersetzt werden?
  • Darf das Teil auch für die kommende Saison im Schrank bleiben oder bekommt es erstmal eine Pause?

Teile, die sich nicht zum Lieblingsteil entwickelt haben oder solche, die nicht mehr zu retten sind, fliegen schonungslos raus. Saisonware wandert luftdicht verpackt in einen Koffer auf dem Speicher. Nur echte Lieblingsteile dürfen bleiben. Eine sehr befreiende Angelegenheit, die beim zweiten oder dritten Mal auch gar nicht mehr weh tut. Versprochen!

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Für den Herbst ergibt sich bei mir damit die folgende Bestandsaufnahme:

35 Teile. 17 selbstgenäht. 18 gekauft. 4 Hosen. 7 Blusen. 7 Shirts. 5 Pullis. 6 Jacken. 2 Röcke. 2 Kleider. 1 Partytop, 1 Partykleid für besondere Gelegenheiten. 22 Unis, 13 mit Muster. Allein 5 mal Streifen. (Jetzt wo ich es schreibe, fällt mir auf, dass das zu viele Shirts sind. Da kann ich noch mal ran…)

Seit einiger Zeit habe ich mir angewöhnt, alle meine Kleidungsstücke in den Schrank zu hängen. Selbst auf meiner einen Meter breiten Stange ist dafür bei einer solch übersichtlichen Garderobe Platz genug. So hat man alles morgens direkt im Blick und das Kombinieren fällt leichter.

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Außerdem sortiere ich nach Farben. So bekommt man schnell ein Gefühl dafür, welche Töne im eigenen Schrank überwiegen und welche Mangelware sind. Meine Farben sind nach wie vor creme, camel und royalblau als Grundfarben. Nude konnte sich nur bedingt durchsetzen, nicht zuletzt, weil es so wahnsinnig schwer ist, nudefarbene Stoffe mit warmem Unterton zu kaufen. Neben koralle gesellt sich im Herbst gelb als zweite Akzentfarbe dazu. Mehr braucht es nicht.

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An den Accessoires kann ich wohl noch ein wenig arbeiten. Dies wird einer der Schwerpunkte der kommenden Saison für mich sein, denn mit meiner Kleidung bin ich insgesamt sehr zufrieden. So zufrieden, dass ich im ganzen Jahr noch kein einziges Kleidungsstück für mich gekauft habe. Hast du eine Anleitung für ein ausgefallenes Statementschmuckstück? Dann her damit!

Auch mit meinen Schuhen bin ich eigentlich rundum zufrieden. Vier Paar, das reicht. Boots in camel. Chelseaboots in blau. Schnürer in nude. Chucks in creme. Auch hier gilt: weniger ist mehr.

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Das ein oder andere Teil wird natürlich trotzdem für mich entstehen in den kommenden Wochen. Und am 16.01. treffen wir uns dann hier zum ersten Zwischenstand. Bis dahin wünsche ich dir einen fantantischen Herbst!

Lena

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#myfallessentials | Der Herbst wird gelb!

Es mag vielleicht ein Jahr her sein, da schrieb ich meiner liebsten Stoffverkäuferin Catrin vom ::stoffbüro:: über instagram:

Warum sind alle schönen Stoffe immer grau, blau oder rosa? Wäre es nicht wunderbar, wenn es eine Stoffkollektion gäbe, mit erwachsenentauglichen Mustern und Unis, die es in Farbstellungen für jeden Farbtyp gibt? Warum machst du nicht mal eine eigene ::stoffbüro::Kollektion?

Wer hätte gedacht, dass ich dir heute mein liebstes Herbstoutfit aus eben diesen Stoffen und in den wunderschönsten Farben – perfekt für den Frühlingstyp – zeigen darf? Noch dazu in Bio-Qualität und hergestellt in Deutschland, bei albstoffe auf der Schwäbischen Alb? Besser hätte Catrin meinen Wunsch nicht erfüllen können! Also als erstes ein ganz großes DANKE an dich, liebe Catrin! Du bist einfach fantantisch!

Die ::stoffbuero::Kollektion umfasst den zweifarbigen Strick-Jacquard Strickpunkt, den 3D-Jacquard Flechtwerk und den klassischen Ringeljersey Streifenliebe, jeweils abgestimmt auf die vier Farbtypen. Für den Frühling heißt das warmes camel und herbstliches maisgelb. Abgerundet wird die Kollektion durch die passenden Unijerseys und Bündchen – Schneiderherz was willst du mehr!?

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Als Catrin mir anbot, aus einem der neuen Stoffe ein Designbeispiel zu nähen, war meine Entscheidung für den Strickpunkt-Jacquard in camel/maisgelb schnell getroffen. Jacquard-Stoffe bekommt man derzeit ja immer mehr angeboten. Aber in der Regel mit extrem hohem Polyester-Anteil, weshalb die Stoffe bei mir direkt ausscheiden. Der Strickpunkt-Jacquard besteht im Gegensatz dazu aus 100% Baumwolle und ist wunderbar weich und kuschelig, genau das Richtige für den Herbst.

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Das wunderbare Design stammt aus der Feder von änni/aenniesews und besticht durch die unregelmäßigen Streifen, die erst bei der näheren Betrachtung aus einzelnen Punkten bestehen, gerade auf größeren Flächen. Für meine Herbstgarderobe bevorzuge ich die Kombination aus Strickjacke plus Shirt oder Bluse, weshalb ich mich als Schnitt für den Driftless Cardigan von grainlinestudio entschieden habe. Ein toller Schnitt, für den der Strickpunkt-Jacquard perfekt geeignet ist (Was heute auch die liebe Claudia/GanzMeinDing beweist!).

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Für die Knopfleiste und Bündchen habe ich in diesem Fall nicht auf das perfekt passende Bündchen zurückgegriffen, sondern die Rückseite des Stoffes verwendet. Denn auch die ist definitiv vorzeigbar und mit ihrem Salz-und-Pfeffer-Muster beinahe ein eigenes Design.

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In der Gruppe hat sich ein wahrer #perfectpatternmatching-Wettstreit entwickelt. Das war bei diesem Stoff durch die gebogenen Schnittteile tatsächlich gar nicht so einfach, aber ich denke, dass ich es ganz gut hinbekommen habe. Ich bin jedenfalls rundum zufrieden mit meiner neuen Jacke!

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Weil ich ja ein Anhänger der capsule Wardrobe bin und einen hohen Wert auf Kombinierbarkeit meiner Garderobe lege, kam ich nicht umhin, mir ein passendes Kombishirt aus dem Unijersey Maisgelb zu nähen. Die Unijerseys haben einen Elasthananteil von 5 % und sind ebenfalls so wunderbar weich, dass man sie gar nicht ausziehen möchte.

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Auch hier ist der Schnitt von grainlinestudio, es ist das  Hemlock Tee, dessen Schnitt man kostenlos herunterladen kann, wenn man den grainline-Newsletter abonniert. Das Shirt ist für mich von der Form her etwas gewöhnungsbedürftig, aber ich mag die engen Ärmel in Kombination mit der sonstigen Oversize-Form und finde, dass es sich unter dem Cardigan sehr gut macht.

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Wahrscheinlich sind dir in den letzten Tagen schon einige andere Designbeispiele aus der neuen ::stoffbüro::Kollektion über den Weg gelaufen. So viele wunderbare Frauen und noch viel mehr inspirierende Projekte! Bei änni kannst du dir alle Strickpunkt-Projekte im Überblick ansehen. Catrin stellt ihre Probenäherinnen hier und hier vor. Und viele tolle Teile finden sich heute sicher beim RUMS und bei ich näh bio.

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Und auch hier wird es in den nächsten Tagen noch ein weiteres Projekt zu sehen geben. Denn die wundervollen Stoffe wären viel zu schade, um in einer Restekiste zu landen. Du darfst gespannt sein…

Auf einen fantantischen Herbst!
Lena

stoff Strickpunkt camel/maisgelb | Unijersey maisgelb | ::stoffbüro::Kollektion

schnitt driftless cardigan | hemlock tee | grainlinestudio

linked with rums | ich näh bio

 

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#myfallessentials | bluesand cardigan

Bis zu meinem Rib Wise Tank Top habe ich außer Accessoires für mich ausschließlich für den Mops gestrickt. Ich hatte schlichtweg erwartet, dass ein Kleidungsstück für mich viel zu zeitaufwendig sei.Das Sommerstrickshirt war ein softer Einstieg (weil ohne Ärmel) und tat auch eigentlich gar nicht weh. Nach diesem ersten Erfolgserlebnis war ich dann jedoch angefixtstrickt und mein nächstes Projekt sollte eine Jacke für mich werden. Nach langer und intensiver Recherche habe ich mich dann gleich für einen halben Strickmantel entschieden.

bluesandcardigan

Fast genau ein Jahr ist es her, da habe ich bei instagram (@fantantisch) nach dem richtigen Design für meinen BlueSand Cardigan von La Maison Rililie gesucht. Am Ende das Rennen gemacht hat Version 2, weil sie gleichermaßen bei den instamädels wie auch beim Lieblingsmann ankam.

 

Verstrickt habe ich die cotton merino von drops in natur (Farbe 1) und beige (Farbe 3). Ein wundebares Garn, das sich nicht nur gut verstricken sondern auch bei 40 Grad in der Waschmaschine waschen lässt. So ist es schon häufig für den Mops zum Einsatz gekommen und jetzt auch zum ersten Mal für mich. Trotz häufiger Wäschen neigt es weder zum Verfilzen noch zur Knötchenbildung und die Farben sind durch die Mischung von Baumwolle und Wolle leicht meliert, das mag ich sehr.

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Die (englische) Anleitung von La Maison Rililie ist grandios. Der Cardigan wird nahtlos von oben nach unten gestrickt und kommt in zwei Varianten daher. Als einfache Raglanversion und als „combination yoke“, der eher eine Sattelschulter ergibt und für den ich mich entschieden habe. Zusätzlich gibt es die relevanten Bereiche sowohl als Textanleitung als auch in Tabellenform. Ich habe bei einem Strickstück selten mehr gelernt: Icord-Anschlag, Attached Icord-Bindoff, german short rows, verschiedenste Zunahmen… Alles gut bebildert erklärt  und verständlich. Außerdem bietet der Cardigan einige Designelemente, die ihn wirklich zu etwas besonderem machen. Besonders mag ich die Taschen, die innen mit einem Ringelmuster gefüttert und so konstruiert sind, dass sie immer leicht aufstehen. Und den Vokuhila-Saum, der ja gerade ohnehin so gerngesehen ist.

 

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Fertig geworden ist mein bluesand cardigan dann pünktlich zu unserer Chinareise im April. (Ok, ich gebe zu, dass ich die gesamte Fahrt zum Frankfurter Flughafen mit Fäden vernähen verbracht habe.) Dort und seither ist mir der Cardigan ein treuer Begleiter, der sich perfekt in meine Garderobe einfügt und alle meine Wünsche erfüllt. Gute Planung zahlt sich eben doch aus, vor allem bei einem Strickprojekt, das eben nicht in einer Stunde mit der Overlock zusammengetackert ist.

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Um den Cardigan genau meinen Bedürfnissen anzupassen habe ich einige Änderungen vorgenommen. Da wäre zunächst die Farbwahl, bei der ich mich statt Streifen für ein Color Blocking entschieden habe. Wichtigste Passformänderung war, dass ich die Ärmel eine Größe weiter gestrickt habe. Ich hatte an mehreren Stellen von zu engen Ärmeln bei La Maison Rililie gelesen und war entsprechend sensibilisiert. Da man nahtlose Strickstücke ja hervorragend anprobieren kann, brachte eine kurze Anprobe die schnelle Gewissheit, der eine Ärmel wurde wieder aufgetrennt und mit der Maschenzahl für Größe M (statt S) gestrickt.

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Alle weiteren Änderungen waren rein gestalterischer Natur, die Passform ist ansonsten nämlich perfekt. Die Ärmelbündchen habe ich länger gemacht und direkt mit dem Farbwechsel von natur auf beige begonnen. Außerdem habe ich hier ein Halbpatent als Muster gestrickt. Die Zahl der verkürzten Reihen am Saum habe ich reduziert, sodass mein Saum etwas weniger schräg verläuft als im Original. Und beim Kragen habe ich komplett auf verkürzte Reihen verzichtet. Thats it.

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Die restlichen drei Monate bis zum ersten Auftritt des Cardigans hier im Blog sind verstrichen, weil es einfach keine Fotos gab, die diesem JahrhundertJahresprojekt würdig waren. Doch im Nordseeurlaub trafen der Cardigan, der Strand, ein wunderschöner Sonnenuntergang und ein fotowilliger Mann aufeinander und so bekommst du ihn heute doch endlich zu sehen, meinen ersten Cardigan. Genau das Richtige für den ersten Me Made Mittwoch nach der Sommerpause.

Und nun? Nun hat mich das #selfishknitfieber endgültig gepackt und der nächste Cardigan ist schon fast fertig. Ein Flaum von amirisu in wunderbar weicher Alpaka. Mehr dazu dann… in etwa einem Jahr!

Liebe Grüße, Lena

pattern BlueSand Cardigan | La Maison Rililie

yarn drops cotton merino | lanade (gerade im Sale!)

linked with memademittwoch | auf den nadeln

#12lettersofhandmadefashion | w wie walk

Die Vorstellung eine Bikerjacke aus Walk zu nähen hatte ich schon im vorletzten Jahr. Und auch in meiner Planung für die #myfallessentials hatte ich die Walkbikerjacke als keypiece geplant. Der Stoff lag ohnehin seit Jahren im Regal, noch kinderlos in den Niederlanden auf einem Stoffmarkt gekauft. Eigentlich für einen Wollmantel. Tolle Nähbeispiele gab es in letzter Zeit auch jede Menge, beispielsweise hier. Was noch fehlte, war der letzte Motivationsschub, das Projekt endlich in die Tat umzusetzen.

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Dann kam die geniale Aktion #12lettersofhandmadefashion von der wunderbaren Selmin von tweed and greet. Jeden Monat zieht eine von zwölf tollen Bloggerinnen einen Buchstaben aus dem Alphabet, zu dem man dann ein Stück für den eigenen Kleiderschrank näht. Der Januarbuchstabe ist das W, das Selmin am liebsten unterschlagen hätte. Ich habe mich hingegen wahnsinnig gefreut, denn genau das war der buchstäbliche Tritt in den Hintern, den ich brauchte, um endlich meinen Plan einer Woll-Walk-Bikerjacke umzusetzen.

 

Den ursprünglich geplanten Schnitt aus der LMV habe ich doch wieder verworfen, nachdem ich Fotos von der offen getragenen Jacke gesehen hatte, die mir so gar nicht gefielen. Wieder mal war es die weltbeste Sandra, die den perfekten Schnitt aufgetrieben hat: perfecto mona von wear lemonade. Ein Bikerjackenschnitt, der offen, halb und sogar hochgeschlossen toll aussieht. Den du kostenlos herunterladen kannst. Der bereits einen Zentimeter Naht- sowie alle Saumzugaben enthält. Zu dem es sogar eine Videoanleitung gibt (ok, wenn auch nur auf Französisch). Und der mir tatsächlich fast perfekt passt. Ich habe die Jacke lediglich um fünf Zentimeter verlängert, weil das der Länge meines Reißverschlusses entsprach. (Der ist übrigens kupferfarben und von stoff und stil.) Unten habe ich dann noch einen 12 cm Bundstreifen (fertige Breite 5 cm) angesetzt. So hat die Jacke die perfekte Länge, um sie mit Jeans zu kombinieren. Beim nächsten Mal werde ich den Brustabnäher noch einen bis zwei Zentimeter tiefer setzen, dann ist sie tatsächlich perfekt. Und ein nächstes Mal wird es definitiv geben!

 

Das letzte „Problem“, das es noch gab, waren die Druckknöpfe. Denn zu meinem kupferfarbenen Reißverschluss mussten es UNBEDINGT auch passende Knöpfe sein. Logisch, oder? Bestellt habe ich sie dann letztendlich hier in England. Das waren tatsächlich die einzigen kupferfarbenen, matten Knöpfe die ich auftreiben konnte. (Falls also jemand von euch eine Marktlücke in Deutschland sucht: kupferfarbene Drücker! Ich wäre euer bester Kunde!) Und falls ihr die Knöpfe auch bestellen wollt: sie passen nicht 100%ig in die prym-Vario-Zange, aber ich konnte sie hinreichend gut damit einsetzen.

  

Die Jacke hat es tatsächlich schon zum absoluten Lieblingsteil in meinem Kleiderschrank geschafft. Und zwar als legerer Blazerersatz fürs Büro. Perfekt mit Jeans, Stiefeletten und Blusenshirt. Sowohl offen als auch geschlossen getragen. Wenn es dann wieder wärmer wird, wird sie aber sicher auch als Übergangsjacke zum Einsatz kommen. Außerdem habe ich noch bestimmt einen Meter Walk übrig. Aktuell spiele ich mit dem Gedanken, daraus einen passenden Pencilskirt zu nähen. Was meinst du?

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Also, liebe Selmin: W is checked! Ich freue mich schon auf den nächsten Buchstaben! Reichlich Inspiration für alles von A wie Abendkleid bis Z wie Zwiebellook gibt es wie immer beim Me Made Mittwoch.

Liebe Grüße, Lena

Schnitt perfecto mona von wear lemonade | verlängert und mit Bund ergänzt

Stoff Wollwalk in robbenbraun vom Stoffmarkt

Linked with Me made Mittwoch | Afterwork Sewing

 

#myfallessentials | alles easy

Es gibt bei mir Projekte, da ist einfach der Wurm drin. Da will nichts klappen, ich trenne jede Naht, breche zwei Nadeln ab, die Nähmaschinen zicken und das Ergebnis ist meilenweit entfernt von der Wunschvorstellung.

Und dann, ganz selten, gibt es diese Projekte, wo einfach alles passt. So wie dieser Mantel.

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Ein puderfarbener Wollmantel stand auf meiner Wunschliste für die #myfallessentials. Dann, beim Stoffmarktbesuch mit meiner Schwiegermutter fiel er mir in die Hände: DER Stoff. 20 € für zwei Meter, reine Wolle. An einem Coupon-Stand. Wo ich diese doch sonst komplett links liegen lasse. Außer eben diesen einen…

Den passenden Futterstoff fand ich mit der lieben Sandra auf dem Bloggertreffen in Köln. Und den wunderbaren Reißverschluss gleich mit. Passt.

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Der Schnitt sollte so sein wie meine gesamten #myfallessentials: Klar. Modern. Notwendig schlicht (um es mit den Worten der wunderbaren Frau Gold zu sagen).

Grundlage ist der Mantelschnitt aus der burda easy Herbst/Winter 2015. Die Taschen habe ich verändert. Weil es mir moderner erschien. Und weil ich nicht anders kann. Außerdem ein Futter ergänzt, indem ich die Belege von den äußeren Schnittteilen subtrahierte.

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Weitere Adjektive, die ich für meine #myfallessentials notierte, waren warm und geborgen. Daher hat der Mantel am Rumpf eine Lage Thinsulate als Zwischenfutter erhalten, die ich in breiten Streifen auf den Futterstoff gesteppt habe und die zuverlässig vor Wind und Kälte schützt. So ist die Weite des Mantels in der von mir gewählten Größe 36 an einigen Stellen nicht mehr wahnsinnig großzügig, aber ich trage ihn sehr sehr gern.

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Mit der Verarbeitung bin ich mehr als zufrieden. Sogar das Kürzen des Reißverschlusses ist zu meiner Zufriedenheit gelaufen. Manchmal passt einfach alles. Und wäre das nicht schon genug des Guten, hat der Lieblingsmann auch noch wunderbare Bilder gezaubert. Fantantisch!

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Der Mantel ist ein echtes Lieblingsteil geworden, ohne Wenn und Aber. Er fügt sich in die vorhandene Garderobe ein und ist einmal mehr Beweis dafür, wie viel es bringt, sich einmal intensiv mit seinen Vorlieben, seinen Tragegewohnheiten, seinem ganz persönlichen Stil auseinanderzusetzen. Das Projekt #myessentials, das ich vor nunmehr einem Jahr mit der lieben Sindy und der wunderbaren Elke gestartet habe, war und ist für mich ein voller Erfolg.

Und wann startest du deine persönlichen #myessentials? Jede Menge Inspiration findet sich dazu sicherlich wie jede Woche hier.

Liebe Grüße, Lena

Stoff  | Wollstoff vom Stoffmarkt | Futter von stoff & stil

Futter | Thinsulate

Schnitt | burda easy Herbst/Winter 2015

linked with | memademittwoch | afterworksewing

 

#myfallessentials | Wiederholungstat

Prinzipiell bin ich nicht der Typ, der das gleiche Schnittmuster mehrfach näht. Jedenfalls nicht für mich. Zu langweilig. Zu einfach. Zu unkreativ. Wenn es dann doch mal passiert, dass ich zum Wiederholungstäter werde, ist das das größte Kompliment, das ich einem Schnittmuster machen kann.

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Mein erster Mechelen-Sweater wurde im Frühling und Sommer heiß geliebt und gern getragen, ist für die aktuelle Jahreszeit aber wirklich nicht passend und fügte sich auch von den Farben her nicht in meine #myfallessentials ein. Also musste Ersatz her.

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Den kostenlosen Schnitt Mechelen von Elke aka elle puls hatte ich im ersten Anlauf etwas entschärft, indem ich die Fledermausärmel wie auch den Armausschnitt in der Höhe um zwei Zentimeter reduziert hatte. Dieses Mal habe ich mich für die volle Fledermaus-Dröhnung entschieden und denke, dass es auch so sehr tragbar ist. Einzige Änderung ist dieses Mal ein etwas verkleinerter Halsausschnitt.

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Der wunderbar weiche, angerauhte Sweat ist von evlis needle und scheint leider aktuell nicht lieferbar zu sein. Die Farbe ist ein herrliches puderrosa, genau wie es mir für meine #myfallessentials vorschwebte. Als farblicher und textureller Akzent diente ein Stückchen kupferfarbener Glitzerjersey, den ich aus einem ausrangierten Sweater herausgetrennt hatte. Gut, dass ich immer alles aufhebe!

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Ich mag meinen Sweater sehr. Er ist wunderbar kuschelig und trotzdem zum Beispiel in Kombination mit Bluse oder Jeanshemd sogar bürotauglich. Nur den Ausschnittstreifen muss ich wohl noch mal etwas länger zuschneiden und neu annähen, wenn ich die Fotos so betrachte. Der Halsausschnitt wirft doch ordentlich Falten. Was denkst du?

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So langsam starte ich also doch wieder durch in Sachen #selfishsewing. Jetzt haben allerdings erstmal ein paar Weihnachtsprojekte Vorang. Bist du auch schon weihnachtsfleißig?

Liebe Grüße, Lena

Schnitt Mechelen von elle puls

Stoff Sweat von evlis needle

Linked with RUMS

 

 

#myfallessentials | cézembre en décembre

Erinnerst du dich noch an meine Pläne für die #myfallessentials? Da war die Rede von Pudertönen und Marine. Von reduzierten Schnitten. Vom Spiel mit Texturen und Materialien. Von Blusenshirts als keypiece.

All dies vereint meine neue Bluse für mich ganz fantantisch! Und sie ist schon jetzt zu einem echten Lieblingsstück geworden. Dabei ist sie mir quasi über den Weg gelaufen, ohne große Planung und ohne krampfhaftes Überlegen. Weniger Kopf, mehr Spaß!

Bei wem genau mir der Schnitt für die blouse cézembre von anne ka couture auf instagram über den Weg lief, kann ich gar nicht mehr sagen. Aber ich war sofort angetan. Ubootausschnitt. Kein Kragen. Keine Manschetten. Notwendig schlicht. Und doch durch die Prinzessnähte und den gerundeten Saum etwas ganz besonderes. Mit meiner Begeisterung habe ich direkt die liebe Sandra angesteckt und ich freue mich wahnsinnig, dass du auch bei ihr auf dem Blog heute so eine wunderschöne blouse cézembre bewundern kannst!

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Der Stoff ist ein Seidensatin, der mir auf einer Dienstreise über den Weg gelaufen ist. Abends war ich eigentlich auf der Suche nach etwas zu essen und fand – einen Stoffladen. Der Seidensatin entspricht farblich genau meinem Beuteschema und das Muster erschien mir herrlich grafisch und abstrakt. Als ich den Stoff dann im Hotel aus der Tüte zog, war ich fast erschüttert: Leomuster! Leomuster? Warum ist mir das im Laden nicht aufgefallen? Am Ende habe ich dem Stoff (auch dank gutem Zureden von Sandra) aber doch eine Chance gegeben und bin mit dem Ergebnis nun sehr glücklich!

Drei Schnittteile, zwei Belege. Halsausschnitt mit Schrägband eingefasst. Der Schnitt und das Nähen der Bluse gestalten sich eigentlich recht einfach. Eigentlich, weil mich mein Stoff mehr als einmal fast in den Wahnsinn getrieben hat! Solltest du mich jemals in einem Stoffladen antreffen in der Absicht einen Seidensatin zu erwerben: NIMM IHN MIR WEG! Noch mal machen meine Nerven das sicher nicht mit und hätte der Lieblingsmann nicht immer mal zwischendurch Motivationstragefotos gemacht, so wäre das Teil sicher unfertig in irgendeiner Ecke versauert.

Das Fotografieren war dieses Mal fast härter als das Nähen. Was ist das denn bitte für ein Wetter da draußen? Wusstest du, dass Cézembre eigentlich eine Insel mitten im Ärmelkanal ist? Aktuelles Wetter: 21 Grad und wolkig. Ich hatte Sandra ja vorgeschlagen, dass wir dort gemeinsam die Fotos machen. Das ließ sich aber auf die Schnelle leider nicht realisieren. So sind wir beide in einer fünfminütigen Regenpause nach draußen gehechtet und haben jede für sich ein paar Bilder gemacht. Der Lieblingsmann hat dann netter Weise eine kleine Fotomontage daraus gebastelt. Und die gemeinsamen Fotos unter Palmen am Strand reichen wir dann einfach bei Gelegenheit nach, ok?

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Mal schauen, ob uns beim me made mittwoch noch mehr style-Doppelgängerinnen über den Weg laufen!? Auf alle Fälle präsentiert Ann-Sophie einen unfassbar genialen Frack!

Liebe Grüße, Lena

Schnitt blouse cézembre | anne ka couture

Stoff Seidensatin aus dem örtlichen Stoffladen

Änderungen tatsächlich nur die Ärmel verlängert!

linked with me made mittwoch

#myfallessentials | cool culottes

Culottes sind ja aktuell in aller Munde. Und auf allerlei Nähblogs, so zum Beispiel hier, hier oder hier zu finden. Den Vortrag des Lieblingsmannes zur Rolle der Culottes in der französischen Revolution erspare ich euch an dieser Stelle.

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Für mich haben Culottes rein praktische Vorteile. Einerseits liebe ich Kleider und Röcke. Andererseits kann ich sie in meinem Job nicht tragen. Da stellen Culottes einen guten Kompromiss für mich dar. Also war klar, dass ich diesen Look für mich testen muss.

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Den Stoff habe ich mit der lieben Sandra auf dem Dortmunder Stoffmarkt entdeckt. Ein Baumwolltwill mit Stretchanteil in geliebtem Puder. Der Schnitt stammt aus der burda style 04/2015, Modell 113. Mir gefallen der schlichte, unaufgeregte Schnitt, die einzelne Bundfalte und der lange Abnäher hinten. Die Nahttaschen sind wie Hüftpassentaschen geformt und bleiben dadurch an Ort und Stelle. Genial. Außerdem ist es denke ich ein Einsteigermodell, hat es doch eine recht dezente Weite im Vergleich zu manch anderer Culottes…

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Fast hätte ich jetzt vermerkt, dass ich diesen Schnitt komplett nach Anleitung genäht habe. Dem ist (natürlich) nicht so. Tatsächlich habe ich den geraden Bundstreifen durch einen Formbund ersetzt, den ich dem Shortschnitt Scarlet aus der La Maison Victor entliehen habe. Die Saumlänge habe ich an meine Vorstellung angepasst, die Seitennähte oben minimal verschmälert, aber das war es auch schon.

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Ich muss sagen, dass mich meine Culottes wirklich begeistern. Vorher hatte ich die Befürchtung, dass das fertige Stück zu sehr auftragen könnte für mich als Birnentyp. Das empfinde ich auf den Fotos aber nicht so. Außerdem sind sie einfach wahnsinnig bequem und dazu praktisch und sowohl baustellen- als auch spielplatztauglich. Und sie passen perfekt zu meinen neuen Schuhen. Ich glaube, dass da noch ein weiteres Modell aus Wolle folgen wird.

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Was meinst du? Sind Culottes auch ein Trend für dich? Oder eher nicht?

Ich werde jetzt mal schauen, ob ich beim Me Made Mittwoch noch weitere Culottes entdecken kann…

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Ich wünsche dir weiterhin einen fantantischen goldenen Herbst!

Lena

Schnitt burda style 04/2015, Modell 113

Stoff Baumwolltwill mit Stretchanteil vom Stoffmarkt

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