#myspringessentials | streifenliebe kielo wrap dress

Nach dem Federkleid-Jacquard, den ich dir hier als lässigen Blouson-Cardigan gezeigt habe, durfte ich einen zweiten Stoff aus der neuen stoffbüro-Frühlingskollektion vernähen: die Streifenliebe in mandarine/offwhite. Hiebei handelt es sich um einen Singlejersey mit Elasthananteil, ebenfalls aus dem Hause Albstoffe und natürlich in Bio-Qualität. Wenn du mehr über die stoffbüro-Frühlingskollektion erfahren willst, klickst du dich am besten rüber zu Catrin. Dort siehst du auch jede Menge fantantischer Designbeispiele.

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Bezüglich des Schnittes musste ich dieses Mal nicht lange überlegen. Denn dass ich mir das kielo wrap dress von named patterns als Umstandskleid nähen will, stand schon lange fest, bevor ich überhaupt schwanger war. Spätestens seit der kostenlosen Ärmel-Erweiterung von named und der Umstandsversion von Tina Wheeze hatte dieser Schnitt einen festen Platz auf meiner To-Sew-Liste.

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Das Kleid habe ich zunächst ohne Änderungen in meiner Vor-Schwangerschaftsgröße genäht. Und der Schnitt ist super! Lediglich die Gesamtlänge habe ich nach der ersten Anprobe um ca. 15-20 cm gekürzt. Ansonsten ist alles genau wie im Schnitt vorgesehen. Ich finde die Abnäher sitzen perfekt und auch sonst ist das Kleid wirklich durchdacht und dabei super einfach zu nähen. (Wenn man denn erstmal den Zuschnitt aus dem Streifenstoff hinter sich gebracht hat.) kielo7

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Für den Halsausschnitt habe ich einen kontrastfarbenen Jerseystreifen zur Versäuberung verwendet. Ok, der Kontrast ist nicht wahnsinnig groß. Aber für mich geht es als Kontrast durch! Und ich bin mit der Optik und der Verarbeitung wirklich zufrieden.

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Das Kleid trägt sich wirklich total bequem und lässt sich auf zwei Arten binden – wahlweise mit vorn oder hinten überlappenden Seitenteilen. Während mir vorn besser gefällt, präferiert mein Mann die hinten-Variante. Ansonsten sind die Reaktionen auf das Kleid sehr gemischt. Während ich aufgrund der Masse an Streifen zwischendurch die Befürchtung hatte, im fertigen Kleid wie ein wandelnder Strandkorb auszusehen, bin ich nun vom Ergebnis sehr angetan. Aus meinem Umfeld kamen hingegen Reaktionen von „Nachthemd“ bis „Tonne“. Was meinst du? Tragbar oder besser nur was für die Couch oder den Strand?

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Ich wünsche dir ein frühlingshaftes Wochenende und verabschiede mich für heute mit DEM kielo-Foto.

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Liebe Grüße, Lena

Schnitt kielo wrap dress | named patterns | kostenlose Ärmelerweiterung

Stoff Streifenliebe mandarine/offwhite | stoffbuero

Blazer hier gebloggt

linked with rums

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#myspringessentials | Blouson-Cardigan auf meine Art

Eine Woche obstruktive Bronchitis. Eine Woche Virusinfekt der Lymphknoten. Ein Wintermantel, in den die Babyplauze schon seit Wochen nicht mehr reinpasst. Und beim allmorgendlichen Kratzen komme ich nicht mehr an die Mitte der Windschutzscheibe dran. Hand hoch wer auch dringend endlich Frühling braucht!

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Die liebe Catrin vom Stoffbüro sorgt nun zumindest an der Nähmaschine schon mal für Frühlingsgefühle mit ihrer zweiten großen ::stoffbüro::-Kollektion. Wie schon die erste Kollektion, die ich dir hier vorstellen durfte, handelt es sich um Jerseys und Jacquard-Strickstoffe in Bio-Qualität aus der Herstellung von Albstoffe. Alle Stoffe sind farblich perfekt aufeinander abgestimmt und kommen in vier Farbstellungen für die vier verschiedenen Farbtypen daher. Die Designs stammen dieses Mal aus der Feder von Petra aka pedilu.

Für uns Frühlingsfrauen hat Catrin dieses Mal drei spezielle Stoffe im Angebot:

  • Den Jacquard-Reliefstrick Tangram in camel und offwhite
  • Den Ringeljersey Streifenliebe in mandarine und offwhite
  • Den Jacquard-Strick Federkleid in camel und offwhite

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Wenn du die gesamte Kollektion und jede Menge wahnsinnig tolle Designbeispiele sehen möchtest, dann klick dich rüber zu Catrins stoffbuero-Blog.

Als ich den Federkleid-Strick das erste Mal gesehen hatte, war mir sofort klar, dass daraus eine neue Strickjacke für mich werden soll. Elkes neuen Cardison-Schnitt finde ich zwar großartig, aber für mich scheidet er aus zwei Gründen aus. Ich brauche meine Ärmel (über)lang, weil ich sonst immer kalte Hände habe. Und ich würde mich mit den weitgeschnittenen Ärmeln schwer tun. Solltest du aber auf der Suche nach einem Schnitt mit dem gewissen Etwas für einen Blouson-Cardigan-Mix sein, dann schau dir unbedingt mal Elkes Schnitt und die tollen Designbeispiele dazu an!

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Meine zweite Inspiration war der wahnsinnig coole Lisbon-Cardigan von Ulrike von moritzwerk. Da ich aber immer für Nachhaltigkeit (und ein kleiner Sparfuchs) bin, habe ich mich in meiner Schnittmustersammlung umgesehen, ob es dort nicht einen vergleichbaren Schnitt gibt. Und ich bin tatsächlich fündig geworden mit dem naomi cardigan aus der la maison victor November/Dezember 2015. Schnitte aus der lmv haben sich bei mir hinsichtlich Passform und Stil schon oft bewährt. Also habe ich mir den Cardigan-Grundschnitt abgezeichnet und einige Änderungen vorgenommen, um ein bisschen was vom coolen Stil von Elke und Ulrike mitzunehmen. Meine Änderungen waren im Einzelnen:

  • Vorne habe ich eine angeschnittene Knopfleiste ergänzt. Dazu habe ich das Vorderteil ausgehend von der vorderen Mitte um die 1,5 fache Knopfleistenbreite plus Nahtzugabe verbreitert.
  • Die Ärmel habe ich um 5 cm gekürzt und dafür 5 cm breite Bündchen angesetzt.
  • Am Saum habe ich ein 4 cm breites Bündchen angesetzt. Um einen möglichst echten Collegejacken-Blouson-Stil zu erhalten, habe ich die vorderen 8 cm des Bündchens aus dem Hauptstoff gearbeitet.
  • Für den Kragen habe ich einen Bündchenstreifen in der Länge Halsausschnitt * 0,8 und Breite 5 cm + 2* Nahtzugabe zugeschnitten, zur Hälfte gefaltet und an den Enden bis auf eine Nahtzugabenbreite schräg zugeschnitten.

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Herausgekommen ist ein absolutes Lieblingsstück. Die Jacke ist durch den kuschelig weichen Jacquardstoff herrlich bequem und passt von den Farben perfekt in meine capsule wardrobe. Der edle Stoff und die Perlmuttknöpfe machen die Jacke chic genug fürs Büro und gleichzeitig wirkt sie durch die Blouson-Elemente lässig und modern. Ein echtes Lieblingsstück!

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Wenn du nun trotzdem mal einen Cardison aus dem tollen Federkleid-Jacqurad sehen magst, dann solltest du unbedingt mal hier bei Tamara von sprungfaden vorbei schauen. Und Catrin hat persönlich einen Lisbon Cardigan aus Federkleid genäht. Zwei von unzähligen tollen Designbeispielen, die Catrin hier auf ihrem Blog gesammelt hat. Und am Donnerstag gibt es auch hier noch ein weiteres Lieblingsprojekt…

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Ich wünsche dir eine fantantische Woche!

Liebste Grüße, Lena

Schnitt naomi cardigan | la maison victor | November/Dezember 2015

Stoff Federkleid | stoffbüro

Shirt Else | schneidernmeistern | hier gebloggt

 

 

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#BlusenSA2017 | Jetzt wird sie übermütig…

Heute startet bei der lieben Elke aka Elle Puls der Blusen-Sewalong. Und weil ich momentan ja so wahnsinnig in Übung bin (meine Nähmaschine hat mich in den vergangenen fünf Monaten dank Schwangerschaftsübelkeit nicht gesehen), habe ich mir für die vier Wochen gleich zwei Blusen vorgenommen.

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Heute fangen wir erst einmal ganz locker an, das Thema des Treffens lautet:

Welcher Schnitt, welcher Stoff, was inspiriert dich?

Bei mir inspiriert/motiviert mich an erster Stelle tatsächlich der nackte Bedarf. 30 cm mehr Bauchumfang machen den größten Teil meiner capsule wardrobe schlichtweg untragbar. Da ich aber gerade im Büro gerne „angezogen“ aussehe, sind Blusen und Webwareoberteile meine erste Wahl. Also muss hier dringend etwas neues her!

burdastyle 1/2015 Umstands-Hemdblusenkleid 124

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Mein Hauptprojekt ist ein Umstands-Hemdblusenkleid (Modell 124) aus der Burda Style von  Januar 2015. Der Schnitt kommt lässig modern im Oversized-Boyfriend-Look daher und weist mit einem klasischen Stegkragen, Manschetten und Schulterpasse alle Merkmale eines Herrenhemdes auf. Die Knopfleiste geht nur bis unter die Brust, Falten im Vorderteil und eine Kellerfalte im Rücken geben (hoffentlich) so viel Raum, dass das Kleid bis in den 10. Monat mitwächst.

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Der Stoff ist ein dunkelblauer Chambray, den ich letztes Jahr auf einer Dienstreise bei Frau Tulpe in Berlin gekauft habe. Der Stoff hat ein wenig Stand, gerade richtig für so einen klassischen Hemdenschnitt. Eventuell werde ich die Manschetten, den Kragensteg etc. von innen in einem Kontraststoff arbeiten, wenn mir denn der passende über den Weg läuft.

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burdastyle 5/2015 Blusenshirt 116

Mein zweites Projekt wird in der Burda Style 5/2015 lapidar als Shirt (Modell 116) bezeichnet. Und eigentlich ist es auch zum Blusen-Sewalong nicht zugelassen, weil es weder über Kragen noch Manschetten oder sonstige Blusendetails verfügt. Ich denke, dass ich dem Shirt eine Fake-Knopfleiste am Rücken basteln werde und hoffe dann, dass Elke ein Auge zudrückt.  Tatsächlich möchte ich hauptsächlich den „Druck“ des Sewalongs nutzen, um auch dieses Modell in Angriff zu nehmen.

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Da es sich bei dem Shirt nicht um ein Umstandsmodell handelt, werde ich wohl am Vorderteil einige Änderungen vornehmen müssen. Ich stelle mir aber die Grundidee des Schnittes sehr schwangerschaftstauglich vor und hoffe, dass ich das Modell sowohl mit Bauch als auch hinterher gut tragen kann.

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Der Stoff, den ich für dieses Modell gewählt habe, ist ein crepeartiger Baumwollstoff von Stoff und Stil in cremeweiß mit dunkelblauem Karomuster. Ich habe ihn bei meinem ersten Besuch der Dortmunder Stoff und Stil-Filiale entdeckt, kann ihn online aber leider nicht finden. Der Stoff ist wesentlich leichter und fließender als der Chambray und fließt so hoffentlich schön um die Kugel, ohne zu sehr aufzutragen.

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Bist du auch beim Blusen-Sewalong dabei? Wenn dir noch die nötige Inspiration fehlt, dann schau dir doch mal meine Fische-Bluse an. Oder meine weiße Bluse. Oder meine Ombre-Dip-Dye-Bluse. Blusen sind einfach vielseitig – und toll!

Ganz liebe Grüße, Lena

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#myspringessentials | Fischebluse

Es war der 20. Mai, als ein neuer Motto-MeMadeMittwoch angekündigt wurde: „Animalprint“. Sofort war klar, dass damit endlich der Moment für meinen heißgeliebten Fischestoff von fashionfordesigners gekommen war, der nun schon seit einem Jahr traurig im Regal auf seine Bestimmung wartete. Nicht, dass ich den Stoff nicht vernähen wollte. Im Gegenteil. Ich hatte sogar schon zwei Schnitte extra für diesen Stoff abgepaust. Und doch konnte ich mich nie dazu überwinden, ihn anzuschneiden. Tunika? Oder Boyfriendhemd? Oder doch etwas ganz anderes? Ich war ratlos.

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Also fragte ich die wunderbaren Instagram-Mädels um Rat. Tunika oder Boyfriendhemd? Das Ergebnis einer lebhaften Debatte: 10:10 unentschieden. In der Diskussion mit den vielen tollen Mädels kristallisierte sich dann aber heraus, dass das Boyfriend-Hemd der Schnitt meiner Wahl werden würde. Und als die liebe Sandra erzählte, dass sie den burda-Schnitt schon mal genäht hatte, war die Entscheidung klar.

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Nähtechnisch habe ich mein bestes gegeben. Ich wollte eine Lieblingsbluse und ich bin mit meiner Arbeit tatsächlich auch nahezu restlos zufrieden. Französische Nähte, kontrastfarbene Belege, Perlmuttknöpfe. So kam es dann allerdings auch, dass die Bluse tatsächlich erst am Abend des Tiere-MeMadeMittwoch fertig wurde. Da war die Sonne allerdings schon fast untergegangen. Und weil meine Fische-Bluse bessere Bilder verdient hat, als wir an diesem Abend hätten machen können, bekommst du sie eben erst beim heutigen MeMadeMittwoch zu sehen.

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Meine Fischebluse ist jetzt somit genau sechs Tage alt. Und drei davon habe ich sie bislang getragen. Sie funktioniert mit Jeans und Chucks auf dem Spielplatz genauso wie mit Stoffhose im Büro. Ich kann also guten Gewissens behaupten, dass sie ein echtes #myspringessential geworden ist. Schon jetzt.

Fantantische Grüße

Lena

schnitt burdastyle 4/2013 | bluse 104

stoff fashionfordesigners | Rinconprint (auf Baumwolle)

linked with MeMadeMittwoch  | AfterWorkSewing

 

 

 

 

 

#ichbaumirmeinkleid | Kleider nähen – Tanya Whelan | Das Etuikleid.

Wer mich und meinen Blog kennt, weiß, dass ich kein Kleidermädchen bin. Jedenfalls nicht im Alltag. Zu besonderen Anlässen hingegen muss es für mich ein Kleid sein. Und da demnächst mein 30. Geburtstag ins Haus steht und wir am selben Tag auf der Hochzeit von lieben Freunden eingeladen sind, musste ich nicht lange nachdenken, als Catrin fragte, ob ich bei der #ichbaumirmeinkleid-Blogserie dabei sein möchte. Der bevorstehende Familienurlaub, diverse Geburtstage und die damit verbundene Zeitknappheit ließen mich kurz zögern. Aber wie konnte ich nein sagen? Noch dazu, weil mit Petra, Tessa, Sandra, Kathrin und Tamara fünf weitere wundervolle Frauen dabei sind, mit denen es unendlich viel Spaß gemacht hat Pläne zu schmieden und die Entstehung von insgesamt 11 Kleidern zu beobachten. Mädels ihr seid toll! Und eure Kleider sind allesamt fantantisch geworden.

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Als Catrin die verschiedenen Schnitte vorstellte, habe ich mich sofort für das Buch „Kleider nähen“ von Tanya Whelan entschieden. Sich einmal die Mühe eines gut sitzenden Grundschnittes zu machen und von da an ausschließlich perfekt sitzende Kleider und sogar Blusen und Röcke zu nähen klang für mich zu verlockend! Dass ich leidenschaftlich gern an Schnitten bastle und verändere dürfte hinlänglich bekannt sein und meine Vorliebe für Webstoffe besiegelte schlussendlich meine Wahl.

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Das Buch vom emf-Verlag wirbt mit dem Slogan „Das große Buch für mehr als 200 Kleider“ und beinhaltet verschiedene Grundschnitte für Oberteile (mit Abnähern, mit Prinzessnaht und mit Neckholder), einen Rockgrundschnitt (gerader Rock mit Schlitz) sowie verschiedene Ärmel, Krägen und Halsausschnitte. Darüber hinaus bietet es schematische Anleitungen, wie man unzählige weitere Ideen umsetzen kann. Abnäher verlegen, Raffungen, Mehrweite, Biesen, Falten ergänzen – alles wird erläutert. Eine kurze Einführung zur Stoffwahl sowie ein umfassender Abschnitt über die gängigsten Passformänderungen runden das aus meiner Sicht tolle Buch und fundierte Standardwerk ab.

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Anfangs war ich bezüglich meiner Zeitplanung noch verhalten optimistisch. Das Buch lag im Osternest, erste und schwierigste Übung war es dann, sich für eine der zahllosen Kleidervarianten zu entscheiden. Hier war ich am Ende ganz pragmatisch. Da der Großteil der Variationen auf dem Etuikleid aus Oberteil mit Abnähern und Pencilskirt basiert, habe ich mich zunächst für dieses Modell entschieden. In Kombination mit kleinem Kappärmel, denn Mitte Mai darf es dann ruhig mal endlich warm werden. Und natürlich mit Uboot-Ausschnitt, denn der geht bei mir immer. Der passende Stoff (ein camelfarbener Baumwoll-/Viskose-Twill mit Elasthananteil und leichtem Glanz) war auch bald gefunden, was mich noch enthusiastischer werden ließ.

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Hat man seinen Schnitt gewählt, beginnt man zunächst mit der Größe, die laut Maßtabelle dem Taillenumfang entspricht. Grund hierfür ist, dass die Abnäher von Oberteil und Rock auf diese Weise exakt aufeinander passen. Alle weiteren Anpassungen in Länge und Weite werden mit Hilfe des Kapitels über Änderungen und Anpassungen am Schnitt vorgenommen. Nachdem ich die für mich typischen ersten Änderungen konstruiert hatte (Oberteil kürzer, Brustabnäher tiefer, small bust, full bump), nähte ich ein erstes Probemodell und war schon sehr angetan. Mit einigen weiteren kleinen Änderungen habe ich mich dann an meinen Stoff gewagt. Das Kleid war letztendlich recht schnell zusammengenäht. Bis auf die Säume, die ich von Hand arbeiten wollte. Doch dann stand der Urlaub vor der Tür. Und ich hatte kein Kleid, keine Fotos, keinen Blogpost.

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Das Kleid kam dann eben mit nach China. Die Säume sind auf der Autofahrt zur Großen Mauer entstanden. Und für die Fotos nehme ich euch einfach mit nach Peking auf den Tian’anmen-Platz und in den Jingshan-Park, mit wunderbarem Blick auf die verbotene Stadt. Gar nicht schlecht, oder? Während ich euch diese Zeilen schreibe, sitze ich übrigens gerade 11 km über der Erde irgendwo über der Mongolei im Flieger nach Hause. Und so kann der Blogpost dann am Ende doch noch wie geplant morgen früh online gehen. Ich kann einfach nicht anders…

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Mit meinem Kleid bin ich wirklich sehr glücklich. Ich finde, dass es wirklich gut sitzt (besser, als es einige der Fotos vermuten lassen finde ich). Es ist dank des Elasthans bequem und ein zeitloser Klassiker, der sich hervorragend in meine Capsule Wardrobe einfügt und den ich zu den verschiedensten Gelegenheiten tragen kann. Ich hatte es im Urlaub beispielsweise auch schon mit Jeanshemd und Chucks an. Und der Stoff ist extrem dankbar. Die Bilder sind nach einem ganzen Tag Sightseeing einschließlich Kind im Tragetuch, Nudelsuppenessen, Metrofahren und kilometerlangem Fußmarsch entstanden. Und dafür schaut es doch echt noch sehr brauchbar aus, oder?

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Jetzt bleibt nur noch die Frage, was ich am Abend vor der Hochzeit mache. Das wäre ja sonst mein Zeitpunkt, um das Kleid zu nähen. Vielleicht eine passende Jacke!? Du wirst es erfahren…

Und damit endet unsere kleine Blogtour unter dem Motto #ichbaumirmeinkleid. Klick dich unbedingt auch mal zu den anderen Mädels rüber, falls du das noch nicht getan hast! Außerdem wird es kommende Woche bei Catrin und Petra auch noch mal einen kleinen Rückblick geben. Konnten wir dich inspirieren? Wie sieht DEIN perfektes Kleid aus? Ich bin gespannt.

Ganz liebe Grüße und Zàijiàn,

Lena

Buch  Tania Whelan  | Kleider nähen | emf-Verlag

Schnitt Oberteil mit Abnähern | gerader Rock | Kappärmel

Stoff Baumwoll-Viskose-Twill

Linked with Samstagssachen

#myspringessentials – die weiße bluse.

[An dieser Stelle überspringen wir einfach den Teil mit den Entschuldigungen, weshalb ich seit über einem Monat nicht gebloggt habe. Kind krank. Ich krank. Mann krank. Nähcamp. Ostern. Job. Familie. Das ganz normale Leben halt.]

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Schon vor einem Jahr, als es an die #myspringessentials ging, hatte ich den Willen, mir eine weiße Bluse zu nähen. Nein, DIE weiße Bluse. Denn eine weiße Bluse geht immer. Der größte Zeitaufwand ging für die Stoffwahl drauf. Ein Stoff, warmweiß, mit Stretchanteil, blickdicht, Naturfaser. Gefunden habe ich ihn letztendlich bei stoff und stil in Köln, vielleicht ist es dieser!?

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Nachdem ich meine Wollwalkbikerjacke so sehr liebe, habe ich mich erneut für einen Schnitt von wear lemonade entschieden: die Blouse Bianca. Eine schlichte, gerade geschnittene Bluse mit kurzem Arm, Brustabnähern und einem Kragen, die ihr das gewisse Etwas verleiht. Für mich hat sie eine französische Eleganz, geradlinig und trotzdem nicht langweilig. Mal wieder genau meins. Genäht in Größe 36 ist die einzige Änderung, dass ich die Ärmel etwas länger gemacht und mit einem Aufschlag versehen habe. Von der Idee, die Bluse mit langen Ärmeln und Manschetten zu arbeiten, bin ich schnell wieder abgekommen. Das wäre dann wohl doch zu bieder geworden.

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Genäht habe ich die Bluse schließlich beim nähcamp in Berlin, meinem ersten. Wer das Nähcamp nicht kennt, dem kann man es schwerlich erklären. Initiiert von der wunderbaren Elke und mitorganisiert von der lieben Catrin trafen sich 60 Frauen in einem stylishen Berliner Hotel, um zwei ganze Tage zusammen zu nähen, zu tratschen und jede Menge Spaß zu haben. Fast so wie eine LAN-Party, meinte mein Mann. Für mich vor allem die Möglichkeit, all diese großartigen Frauen, die man virtuell kennt, einmal persönlich zu treffen. Und ich wurde nicht enttäuscht! Sandra, Elke, Catrin, Petra, Tessa, Marina, Monika und all die anderen – es war großartig mit euch!

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Die weiße Bluse fügt sich hervorragend in meinen Kleiderschrank. Zum geliebten Wollmantel und zu Jeans passt sie gut für jeden Tag. Genauso lässt sie sich aber auch chic mit Statementkette, Rock und Strickjacke stylen. Ein echtes wardrobe-staple. Und damit leite ich sie ein: die zweite Runde #myspringessentials. Nun lebe ich tatsächlich schon seit einem Jahr mit meiner capsule wardrobe und ich habe es nicht einen Tag bereut. Wenn es die Zeit zulässt, werde ich am Wochenende meine Wintersachen raus- und die Frühlingssachen in den Schrank räumen. Und mal wieder einen umfangreichen Post zum Thema capsule wardrobe für euch schreiben. Schön, dass ich so viele damit begeistern konnte. Danke für all die tollen Kommentare, gerade auch zu diesem Thema! Wer sich solange noch mal in die alten Posts einlesen möchte, der findet hier alle meine Gedanken zu den #myessentials. Und hier gibt es wie jede Woche jede Menge tolle Näh-Inspirationen.

Beste Grüße, Lena

PS: Gestern ist die zweite Versteigerungsrunde von #nähbloggerfürflüchtlinge gestartet. Ein Herzensprojekt, bei dem ich leider dieses Mal aussetzen muss. Aber es gibt so viele wunderbare Dinge zu ersteigern, dass sich auf jeden Fall ein Blick lohnt. Schaut euch diese Puppe an! Und dieses Tuch! Oder diesen Handarbeitskorb! Fantantisch!

stoff baumwollsatin | stoff und stil

schnitt blouse bianca | wear lemonade

linked with memademittwoch | afterworksewing

 

#myspringessentials – Rückblick. Ausblick. Und ein Kleid.

Kannst du dich noch erinnern? Vor einem Jahr habe ich gemeinsam mit Elke und Sindy das Projekt #myspringessentials gestartet. Und dir meine Nähpläne für den Frühling 2015 gezeigt. Eines der geplanten Stücke war das Kleid Rianne, das ich bei Elke auf dem Blog entdeckt hatte und das meine erste Begegnung mit der Zeitschrift la maison victor war. Die ich heute so liebe und aus der ein Großteil meiner Projekte, meiner capsule wardrobe stammt. Heute, fast genau ein Jahr später, kann ich dir endlich das fertige Kleid zeigen. Gut Ding will eben Weile haben.

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Das Kleid Rianne ist aus der la maison victor, Heft 2 2015. Ein unkompliziertes Sweatkleid mit überschnittenen Ärmeln und Tunnelzug in der Taille. Dass ich Streifen wollte, unregelmäßig, in marine und ecru, das wusste ich schon vor einem Jahr. Der passende Stoff fand sich dann im September, bei einem Besuch in der alten Heimat. Ein Viskosesweat mit Elasthan, herrlich weich, fließend und mit einem dezenten Glanz, der ihn wertig erscheinen lässt. Sandra und ich haben ihn zufällig auf dem Stoffmarkt wiederentdeckt und Sandra hat letzte Woche ein bezauberndes Shirt daraus gezaubert.

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Das Nähen zog sich dann noch einmal in die Länge, der Winter kam und mit ihm das Bedürfnis nach Wärmendem. Aber nun, nachdem der nächste Frühling sich ankündigt mit den ersten Krokussen und zartem Grün war die Zeit reif für Rianne. Und was soll ich sagen: Sie wird schon jetzt geliebt. Wie eigentlich alle Teile, die im Laufe des letzten Jahres für meine drei capsule wardrobes entstanden sind. Denn – und das ist für mich wahrscheinlich die wichtigste Erkenntnis des ganzen Projekts für mich – ich weiß wer ich bin. Was ich brauche. Und dass es eben eine gewisse Zeit braucht, DAS Teil für mich zu erdenken, zu entwerfen, zu nähen.

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Nach knapp einem Jahr capsule wardrobe kann ich sagen, dass sich meine anfänglichen Zweifel allesamt in Luft aufgelöst haben. Während des ganzen Jahres gab es nicht eine Situation, in der ich nicht gewusst hätte was ich anziehen soll. Hat mich nicht einer darauf angesprochen, wieso ich immer dasselbe trage. Und musste ich nicht einmal nackt aus dem Haus, weil sämtliche Kleidungsstücke in der Wäsche waren. Was aber geblieben ist, ist eine tiefere, innere Zufriedenheit. Ein Gefühl des Im-Reinen-Seins mit mir und meinen Kleidern.

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Deshalb wird es hier weiter gehen. Quasi #myspringessentials2.0. Mit der Hose der letzten Woche und mit Rianne ist ein Anfang gemacht zu einer Frühlingsgarderobe mit noch mehr Lieblingsstücken, mit noch mehr selbst genähtem. In den kommenden Wochen will ich noch einmal eine Bestandsaufnahme machen im Kleiderschrank, erneut aussortieren, was nicht geliebt wird oder was aus anderen Gründen ersetzt werden muss. Und ich werde Pläne schmieden für meine neue capsule wardrobe. Du kannst hier darüber lesen. Oder mach gleich mit, denn ich verspreche dir: es lohnt sich! Jede Menge Inspiration findet sich sicherlich hier.

Liebe Grüße, Lena

Schnittmuster robe rianne | la maison victor

Stoff Viskosesweat Allegra | beispielsweise von hier

linked with me made mittwoch | after work sewing

#12lettersofhandmadefashion | j wie jogginghose

Manchmal findet alles wie von selbst zusammen. Zuerst war da dieser Schnitt, Hose Mira aus der La Maison Victor (Heft 4/2015). Dann das wunderbare, puderfarbene Wildlederimitat, auf dem Stoffmarkt mit Sandra entdeckt. Elkes wunderbare Bikerhose aus eben diesem Stoff, gesehen bei instagram. Und zu guter Letzt der Buchstabe, den die wunderbare Laura aka tagträumerin für die #12lettersofhandmadefashion gezogen hat: das J. J wie Jogginghose.

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Genäht war die Hose schnell am Nähwochenende mit der besten Freundin. Die Passform ist gut, lediglich oben Richtung Bund musste ich etwas Weite wegnehmen. Das ist allerdings der Birnenfigur geschuldet und eine Änderung, die ich immer machen muss. Die Anleitung ist verständlich, der Stoff ließ sich hervorragend vernähen und in Ermangelung von braunem Wildlederimitat als Kontrast für die Paspeltaschen habe ich einfach den altrosanen Stoff auf links verwendet.

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Alles in allem mal wieder ein toller Schnitt aus der La Maison Victor, den ich uneingeschränkt weiterempfehlen kann. Und weil diese Woche kids clothes week ist und ich noch eine Stunde an die Nähmaschine muss will, halte ich den Text für meine Verhältnisse ungewohnt kurz und lasse dafür die Bilder sprechen…

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Bleibt die Frage nach der Tragbarkeit der Hose. Bislang habe ich Sie lediglich daheim getragen, vor allem, weil ich für das aktuelle Wetter keine passenden Schuhe dazu weiß. Die Freundin und der Mann halten sie für tragbar, der Mann der Freundin hingegen meint, dass man damit nicht mal zum Bäcker gehen könne. Was meinst du?

Beste Grüße, Lena

PS: Das Shirt ist übrigens das just another tee von schneidernmeistern. Das ich tatsächlich noch nicht gezeigt habe hier. Vom Schnitt ist allerdings auch nicht mehr wahnsinnig viel übrig…

Schnittmuster hose mira | la maison victor | just another tee | schneidernmeistern

Stoff Wildlederimitat vom Stoffmarkt

linked with RUMS

bye bye #myspringessentials

Es war so schön mit euch! Denn heute ist es tatsächlich so weit – unsere gemeinsame Reise endet hier. Vor fast einem halben Jahr durch einen Facebook-Post von Elke angestoßen und dann mit Sindy gemeinsam in die Tat umgesetzt.

Viele Gedanken. Eine capsule wardrobe. 33 Teile. 3 Monate lang.

Was bleibt?

Zunächst einmal acht wunderschöne Stücke, allesamt selbstgenäht und allesamt zu echten Lieblingsteilen geworden. MEINE springessentials.

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| 1 | Ringel-Else | 2 | Schwalbensweatshirt | 3 | #myspringessentials-Mechelen und Lieblingsbeanie | 4 | Kimono-Tee | 5 | Blauer Burda Blazer | 6 | Goldenes Burdakleid | 7 | Jessie-Kleid in Lieblingsfarbe

Dazu jede Menge Erkenntnisse. Über mich. Und meinen Stil. Ich denke, ich würde meine #myspringessentials heute tatsächlich genauso wieder wählen. Ich mag den Look, das Klare, Geradlinige. Die Farben. In den letzten drei Monaten habe ich nur ein einziges Mal vorm Kleiderschrank gestanden ohne sofort zu wissen, was ich anziehen soll. Sonst hat sich alles perfekt zusammengefügt, ich habe die beschränkte Auswahl nie als Mangel, sondern immer als große Bereicherung erlebt.

Wobei… So ganz stimmt das nicht. Ich habe doch einiges gelernt, was ich beim nächsten Mal besser oder zumindest anders machen möchte. So zum Beispiel, dass ich zwar sehr gerne Röcke und Kleider trage, sie aber einfach nicht in mein aktuelles Leben passen. Daher fürs nächste Mal mehr Hosen, um noch mehr Kombinationsmöglichkeiten zu haben. Aber ich betrachte das Ganze ohnehin als einen Prozess, der wohl nie abgeschlossen sein wird, weil auch ich mich immer verändere.

Dann bleibt da noch, die Bekanntschaft mit zwei wundervollen und inspirierenden Frauen gemacht zu haben. Danke, Elke, danke, Sindy! Es war wirklich schön mit euch.

Und zu guter Letzt: der Wunsch weiter zu machen. Deshalb stehen sie schon in den Startlöchern: meine #mysummeressentials. Wer mir bei instagram (@fantantisch) folgt, konnte schon einen ersten Blick auf sie werfen. Sicherlich weniger durchdacht und geplant als die Frühlingscapsule. Aber auch das sehe ich als Experiment: Wie viel Planung braucht es wirklich? Oder ist es am Ende viel schöner, den Kopf einmal über Bord zu werfen und einfach drauf los zu leben? Wann, wenn nicht im Sommer, der jetzt endlich Einzug gehalten zu haben scheint!?

In diesem Sinne – habt einen fantantischen Sommer!

Lena

PS: Wer noch etwas über die Entstehung meiner #myspringessentials nachlesen möchte, kann das gerne hier tun.

PPS: Ich werde mit meinen gesammelten Frühlingswerken nun mal bei den Damen von HOT vorbeischauen und mich dort für den Sommer inspirieren lassen!

#myspringessentials | Sonntagskleid

Hier hatte ich euch ja bereits mein erstes Kleid für die aktuelle Hochzeitssaison gezeigt und vor allem den Entstehungsprozess beschrieben. Bei Kleid Nummer 2 ging es leider nicht so glatt und ich musste für die zweite Hochzeit noch mal auf das Burdakleid zurückgreifen. Eine Woche später ist das Kleid nun aber fertig und ich kann euch mein erstes Werk nach einem Schnitt aus der La Maison Victor präsentieren: Das Kleid Jessy.

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Der Stoff ist vom letzten Stoffmarkt in Dortmund, der tatsächlich eine tolle Auswahl an Damenstoffen bereit hielt! Es handelt sich um eine Baumwolle-Viskose-Mischung in geliebtem Korallenrot und so gewollt krinkelig, dass das Kleid auch nach mehreren Stunden noch ansehnlich ist.

 

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Den Schnitt habe ich in Größe 34 ohne jegliche Änderung genäht. In der Hüfte hätte ich zwar eine 38 gebraucht, aber da der Rock ja weit ausgestellt ist, habe ich es mal riskiert. Lediglich am Saum habe ich zunächst großzügig um zehn Zentimeter verlängert, mich dann aber doch getraut, das Kleid so kurz wie vorgesehen zu nähen. Die Mehrlänge wäre aber noch vorhanden. Was meint ihr? Kann ich das so tragen?

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Ich mag das Kleid sehr: Es ist bequem, schlicht und durch die Details trotzdem nicht langweilig. Ich mag besonders die Biesen im Vorderteil. In der Taille wird es einfach mit einem Gummiband auf der Nahtzugabe gerafft und ist dadurch herrlich bequem. Und den tollen Knopf, den ich (zusammen mit vielen anderen) von der Oma vom Lieblingsmann geerbt habe. Passt er nicht perfekt!?

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Das Nähen ging (nach stundenlangem Zuschnitt) wirklich schnell und gut von der Hand. Die Anleitung ist super übersichtlich und enthielt tatsächlich einige Kniffe, die ich noch nicht kannte. Also von mir ein ganz klares Ja! zu den La Maison Victor Schnitten und die Sicherheit, dass da noch einige Teile folgen werden. Jetzt gehe ich aber erst Mal beim Me Made Mittwoch schauen, ob sich dort vielleicht noch andere LMV-Kreationen tummeln!?

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Habt einen fantantischen Tag!

Beste Grüße

Lena

Schnitt La Maison Victor Jessy

Stoff Baumwoll-Viskose-Webware

Änderungen keine

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