#myspringessentials | streifenliebe kielo wrap dress

Nach dem Federkleid-Jacquard, den ich dir hier als lässigen Blouson-Cardigan gezeigt habe, durfte ich einen zweiten Stoff aus der neuen stoffbüro-Frühlingskollektion vernähen: die Streifenliebe in mandarine/offwhite. Hiebei handelt es sich um einen Singlejersey mit Elasthananteil, ebenfalls aus dem Hause Albstoffe und natürlich in Bio-Qualität. Wenn du mehr über die stoffbüro-Frühlingskollektion erfahren willst, klickst du dich am besten rüber zu Catrin. Dort siehst du auch jede Menge fantantischer Designbeispiele.

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Bezüglich des Schnittes musste ich dieses Mal nicht lange überlegen. Denn dass ich mir das kielo wrap dress von named patterns als Umstandskleid nähen will, stand schon lange fest, bevor ich überhaupt schwanger war. Spätestens seit der kostenlosen Ärmel-Erweiterung von named und der Umstandsversion von Tina Wheeze hatte dieser Schnitt einen festen Platz auf meiner To-Sew-Liste.

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Das Kleid habe ich zunächst ohne Änderungen in meiner Vor-Schwangerschaftsgröße genäht. Und der Schnitt ist super! Lediglich die Gesamtlänge habe ich nach der ersten Anprobe um ca. 15-20 cm gekürzt. Ansonsten ist alles genau wie im Schnitt vorgesehen. Ich finde die Abnäher sitzen perfekt und auch sonst ist das Kleid wirklich durchdacht und dabei super einfach zu nähen. (Wenn man denn erstmal den Zuschnitt aus dem Streifenstoff hinter sich gebracht hat.) kielo7

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Für den Halsausschnitt habe ich einen kontrastfarbenen Jerseystreifen zur Versäuberung verwendet. Ok, der Kontrast ist nicht wahnsinnig groß. Aber für mich geht es als Kontrast durch! Und ich bin mit der Optik und der Verarbeitung wirklich zufrieden.

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Das Kleid trägt sich wirklich total bequem und lässt sich auf zwei Arten binden – wahlweise mit vorn oder hinten überlappenden Seitenteilen. Während mir vorn besser gefällt, präferiert mein Mann die hinten-Variante. Ansonsten sind die Reaktionen auf das Kleid sehr gemischt. Während ich aufgrund der Masse an Streifen zwischendurch die Befürchtung hatte, im fertigen Kleid wie ein wandelnder Strandkorb auszusehen, bin ich nun vom Ergebnis sehr angetan. Aus meinem Umfeld kamen hingegen Reaktionen von „Nachthemd“ bis „Tonne“. Was meinst du? Tragbar oder besser nur was für die Couch oder den Strand?

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Ich wünsche dir ein frühlingshaftes Wochenende und verabschiede mich für heute mit DEM kielo-Foto.

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Liebe Grüße, Lena

Schnitt kielo wrap dress | named patterns | kostenlose Ärmelerweiterung

Stoff Streifenliebe mandarine/offwhite | stoffbuero

Blazer hier gebloggt

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#myspringessentials – Rückblick. Ausblick. Und ein Kleid.

Kannst du dich noch erinnern? Vor einem Jahr habe ich gemeinsam mit Elke und Sindy das Projekt #myspringessentials gestartet. Und dir meine Nähpläne für den Frühling 2015 gezeigt. Eines der geplanten Stücke war das Kleid Rianne, das ich bei Elke auf dem Blog entdeckt hatte und das meine erste Begegnung mit der Zeitschrift la maison victor war. Die ich heute so liebe und aus der ein Großteil meiner Projekte, meiner capsule wardrobe stammt. Heute, fast genau ein Jahr später, kann ich dir endlich das fertige Kleid zeigen. Gut Ding will eben Weile haben.

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Das Kleid Rianne ist aus der la maison victor, Heft 2 2015. Ein unkompliziertes Sweatkleid mit überschnittenen Ärmeln und Tunnelzug in der Taille. Dass ich Streifen wollte, unregelmäßig, in marine und ecru, das wusste ich schon vor einem Jahr. Der passende Stoff fand sich dann im September, bei einem Besuch in der alten Heimat. Ein Viskosesweat mit Elasthan, herrlich weich, fließend und mit einem dezenten Glanz, der ihn wertig erscheinen lässt. Sandra und ich haben ihn zufällig auf dem Stoffmarkt wiederentdeckt und Sandra hat letzte Woche ein bezauberndes Shirt daraus gezaubert.

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Das Nähen zog sich dann noch einmal in die Länge, der Winter kam und mit ihm das Bedürfnis nach Wärmendem. Aber nun, nachdem der nächste Frühling sich ankündigt mit den ersten Krokussen und zartem Grün war die Zeit reif für Rianne. Und was soll ich sagen: Sie wird schon jetzt geliebt. Wie eigentlich alle Teile, die im Laufe des letzten Jahres für meine drei capsule wardrobes entstanden sind. Denn – und das ist für mich wahrscheinlich die wichtigste Erkenntnis des ganzen Projekts für mich – ich weiß wer ich bin. Was ich brauche. Und dass es eben eine gewisse Zeit braucht, DAS Teil für mich zu erdenken, zu entwerfen, zu nähen.

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Nach knapp einem Jahr capsule wardrobe kann ich sagen, dass sich meine anfänglichen Zweifel allesamt in Luft aufgelöst haben. Während des ganzen Jahres gab es nicht eine Situation, in der ich nicht gewusst hätte was ich anziehen soll. Hat mich nicht einer darauf angesprochen, wieso ich immer dasselbe trage. Und musste ich nicht einmal nackt aus dem Haus, weil sämtliche Kleidungsstücke in der Wäsche waren. Was aber geblieben ist, ist eine tiefere, innere Zufriedenheit. Ein Gefühl des Im-Reinen-Seins mit mir und meinen Kleidern.

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Deshalb wird es hier weiter gehen. Quasi #myspringessentials2.0. Mit der Hose der letzten Woche und mit Rianne ist ein Anfang gemacht zu einer Frühlingsgarderobe mit noch mehr Lieblingsstücken, mit noch mehr selbst genähtem. In den kommenden Wochen will ich noch einmal eine Bestandsaufnahme machen im Kleiderschrank, erneut aussortieren, was nicht geliebt wird oder was aus anderen Gründen ersetzt werden muss. Und ich werde Pläne schmieden für meine neue capsule wardrobe. Du kannst hier darüber lesen. Oder mach gleich mit, denn ich verspreche dir: es lohnt sich! Jede Menge Inspiration findet sich sicherlich hier.

Liebe Grüße, Lena

Schnittmuster robe rianne | la maison victor

Stoff Viskosesweat Allegra | beispielsweise von hier

linked with me made mittwoch | after work sewing

Eine Else allein macht noch keinen Frühling…

Nachdem das Wetter draußen gefühlt seit Wochen mit Regen und fiesestem grauingrau um die Ecke kommt, war es höchste Zeit, mir etwas frühlingsfrisches zu nähen. Inspiriert dazu hat mich die liebe Sindy alias ms. fisher: als ich dieses Shirt sah, war klar, dass ich unbedingt auch so eins brauche! Denn ich liebe Streifenshirts. Aber ich hatte tatsächlich kein einziges im Schrank!

streifenelse5collage1Der passende Stoff lag schon seit einiger Zeit in meinem Stoffregal: Ein Ringeljersey von sanetta. Koralle ist genau meine Farbe und zusammen mit dem blau passt es hervorragend zu jeder Art von Jeans. Also durfte der Stoff bei einer Großbestellung für den Mops auch noch mit. Leider musste ich nach der Lieferung feststellen, dass der blaugestreifte Teil genau in der Mitte meines Meters lag. Merke: nächstes Mal lieber zwei Stücke normalen Ringelstoff kaufen! Deshalb musste der Plan, daraus eine Bethioua zu nähen, auf Eis gelegt werden.

Der Schnitt ist meine geliebte Else von schneidernmeistern. Aufgrund der begrenzten Stoffmenge bin ich ganz pragmatisch vorgegangen, habe alle Teile so auf den Stoff aufgelegt, dass am Ärmelansatz der Musterwechsel lag und dann so lang wie möglich zugeschnitten. An einem Ärmel musste ich trotzdem minimal stückeln, aber ich glaube, dass das kaum auffällt. Die Gesamtlänge passte so zufällig sehr gut, an den Ärmeln habe ich extrabreite Bündchen ergänzt, um sie auf meine Wunschlänge zu bringen.

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collage2Als Ausschnittform habe ich wie schon bei meinem gelben Elsenkleid den fantantischen U-Boot-Ausschnitt gewählt. Diesen habe ich mit Bündchenstreifen eingefasst, die ich nach dem Tutorial für den Deluxe-U-Boot-Ausschnitt von pattydoo angenäht habe. Weil mir das Nähen sonst wahrscheinlich zu langweilig geworden wäre. Und weil ich solche besonderen Details, die man erst auf den zweiten Blick sieht, liebe!

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streifenelse9Insgesamt kann ich sagen, dass meine Streifenelse ein echtes Wohlfühlteil ist, das ich nur noch für die Wäsche ausziehe. Weil sie zu mir und meinem Leben passt. Weil sie mir steht. Und weil sie mich glücklich macht. Und genau darum wird es hier in den nächsten Wochen gehen, denn…

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Ich bin wahnsinnig glücklich und stolz, euch heute eine Aktion vorstellen zu dürfen, die ich mit den beiden wunderbaren Bloggerinnen Elke von elle puls und Sindy von ms. fisher erdacht habe. Vor einiger Zeit las ich auf Elkes Facebook-Seite einen Post zum #project333. Ihr Ziel war es, bis zum 1. April eine sogenannte #capsulewardrobe zusammenzustellen. Eine Frühlingsgarderobe, die aus lediglich 33 Teilen besteht und alles von Shirts über Röcke, Kleider und Hosen, von Jacken über Schuhe bis hin zu den Accessoires umfasst. Ich war sofort Feuer und Flamme, ist mein Kleiderschrank doch seit Jahren kaum mehr als eine Anhäufung von Einzelstücken und spätestens seit der Geburt vom Mops aufs sträflichste vernachlässigt. Also sagte ich Elke spontan zu und mit Sindy waren wir dann komplett: gemeinsam stürzen wir uns ins Projekt #myspringessentials.

In den nächsten zehn Wochen könnt ihr uns auf unseren Blogs auf unserem Weg zu unserer persönlichen Frühlingsgarderobe begleiten. Das heute gezeigte Shirt stellt bei mir dabei einen Ausgangspunkt dar, ein erstes Mosaiksteinchen dieses unendlich vielseitigen und vielschichtigen Themas. Wer sich inspiriert fühlt, ist herzlich eingeladen, sich mit Kommentaren und eigenen Posts an unserem Projekt zu beteiligen. Dazu könnt ihr den #myspringessentials nutzen, außerdem wird Elke eine entsprechende Linkparty einrichten, wo ihr eure Posts mit uns teilen könnt. Ich bin sehr gespannt und freue mich auf einen regen Austausch!

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Ich würde mich sehr freuen, ganz viele von euch nächste Woche hier wieder zu treffen. Und ich gehe jetzt zum RUMS, mal sehen, ob ich dort die ein oder andere Inspiration für meine Frühlingsgarderobe finde…

Bis dahin wünsche ich euch eine fantantische Zeit!

Eure Lena

PS: Die Fotos sind übrigens im Kinderzimmer vom Mops entstanden. Gut, dass wenigstens dort immer blauer Himmel ist!

Schnitt Else von schneidernmeistern, Größe 36, Ubootausschnitt

Applikation Halsausschnittversäuberung nach einem Tutorial von hier

Änderungen auf Shirtlänge gekürzt, lange Ärmelbündchen ergänzt

Stoff Ringeljersey in koralle-weiß-blau und Bündchen in koralle von sanetta

Aufwand 2 Stunden, davon eine für den Ausschnitt…

Verlinkt  RUMS & Sew and Show

Shirtwoche – Olaf, der Nördbör

Heute möchte ich euch das zweite Shirt, das hier für die kommende Saison entstanden ist, zeigen. Der Schnitt ist die Nummer 20 | Buttoned Up aus der ottobre 1/2012. Allerdings ohne Knopfleiste, weil diese sich nicht mit der Applikation vertragen hätte. Stattdessen habe ich eine Knopfleiste auf der Schulter nach dem Tutorial von Catrin vom Stoffbüro, das sie mal als Gastbeitrag fürs herzekleid geschrieben hat, ergänzt.

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Das fast fertige Shirt lag bereits seit einigen Monaten in meiner Ufo-Kiste. Die Applikationsvorlage hatte mein Mann nach meiner Vorstellung gezeichnet. Nur die Umsetzung der Applikation habe ich mal wieder ewig vor mir her geschoben, weil ich wie so oft den Aufwand gescheut habe. Die Rettung des Shirts war dann (wie auch schon bei den Kita-Puschen) der Totalausfall meiner Overlock. So habe ich dann an einem overlockfreien Abend in nur zwei Stunden Olaf, den „Nördbör“ zum Leben erweckt. Appliziert aus weißem Biobaumwollteddy mit Brille, Augen und Nase aus braunem Jersey. Ohren und Mund sind mit einem Knopflochstich aufgenäht, die Augen und die Nase habe ich ebenfalls mit einem engen Zick-Zack-Stich ausgefüllt. Was mich zu den orangefarbenen kam snaps bewogen hat, kann ich im Nachhinein gar nicht sagen. Und vielleicht werde ich es auch irgendwann bereuen. Aber als ich das Shirt fertig gestellt habe, war mir sonnenklar, dass die Knöpfe orange sein müssen. Damit es nicht ganz zusammenhangslos ist, habe ich ein kleines Label am Saum ergänzt, das den Farbton wieder aufnimmt.

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Der Mops liebt sein neues Bären-Shirt sehr. Und auch ich bin mit der Passform des Schnittes wie auch mit der Qualität des Stoffes sehr glücklich. Die erste Wäsche hat der Bär ebenfalls anstandslos über sich ergehen lassen – also alles fantantisch!

details_noerdboerDann schicke ich unser neues Shirt jetzt mal wieder zur Shirtwoche und zu made4boys.

Einen fantantischen Abend euch allen,

Lena

PS: Ähnlichkeiten mit existierenden Bären sind selbstverständlich rein zufällig 😉

Schnitt buttoned up | Nummer 20 | ottobre 1/2012

Änderungen Halsausschnitt um 0,5 cm enger, Knopfleiste auf der Schulter

Material Ringeljersey und türkisfarbenes Bündchen vom Stoffmarkt

Aufwand Shirt eine Stunde, Applikation keine zwei Stunden